{"id":3194,"date":"2012-07-07T07:26:06","date_gmt":"2012-07-07T06:26:06","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=3194"},"modified":"2012-07-07T07:26:06","modified_gmt":"2012-07-07T06:26:06","slug":"der-mensch-greift-ein-1955","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/der-mensch-greift-ein-1955\/","title":{"rendered":"Der Mensch greift ein 1955"},"content":{"rendered":"<dl class=\"clearfix fotol\" style=\"text-align: justify; width: 135px;\">\n<dt><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image- 1831\" src=\"http:\/\/www.worldsci.org\/images\/members\/member_495.jpg\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"175\" \/><\/dt>\n<\/dl>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><\/strong>\u00a0<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>By <a href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=495\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Gotthard Barth<\/span><\/a><br \/>\n<\/strong><br \/>\n<em>Beitrag aus dem GOM-Projekt: <strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Kap4_Erg_2012.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">2394 weitere kritische Ver\u00f6ffentlichungen <\/span><\/a><br \/>\n<\/strong>zur Erg\u00e4nzung der Dokumentation Textversion 1.2 \u2013 2004, Kapitel 4.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Der Mensch greift ein<\/strong> \/ G.\u00a0Barth. &#8211; Unter Tullnerbach [bei Wien], \u00a0[Selbstverlag] 1955. 142 S.<br \/>\n(Barth: Die Welt ohne Grenzen. Grundfragen der Physik. 1.)\u00a0\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Breiter \u00dcberblick \u00fcber Naturwissenschaften, Evolution, Physiologie und mehrere Gebiete der Physik. Erkl\u00e4rt das behauptete Null-Ergebnis des MMV f\u00fcr unbezweifelbar (S. 57-63). Diskutiert die Widerspr\u00fcche zwischen 3 Positionen:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">&#8211; Maxwell-Theorie mit \u00c4therhypothese und der Annahme verschiedener Lichtgeschwindigkeit in verschiedenen Raumrichtungen;<br \/>\n&#8211; MMV mit dem erwiesenen Null-Ergebnis und der daraus gefolgerten gleichartigen Lichtausbreitung in allen Raumrichtungen;<br \/>\n&#8211; SRT 1905 mit gleicher Lichtausbreitung in allen Raumrichtungen und den Effekten der L\u00e4ngenkontraktion und Zeitdilatation.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">&quot;Um beide Behauptungen [Maxwell und MMV] zugleich m\u00f6glich zu machen, stellte Einstein 1905 seine Relativit\u00e4tstheorie auf. Trotzdem behaupten die Anh\u00e4nger dieser Theorie streng positivistisch, da\u00df nur die eine Welt Wirklichkeit sei, n\u00e4mlich die beobachtete.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Sie nehmen aber die als nicht real erkl\u00e4rte Welt, in der sich das Licht so ausbreitet, wie es die Theorie erfordert, zum Anla\u00df, das bis dahin geltende Weltbild der Physik v\u00f6llig umzukehren, Zeiten und L\u00e4ngen zu relativieren&quot; (S. 60).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Diskutiert in Kapitel 8 unter der polemischen \u00dcberschrift &quot;Die Natur unver\u00e4ndert durch mathematische Befehle und logische Gesetze&quot; das Verh\u00e4ltnis zwischen Physik und Mathematik (S. 104-126).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Demonstriert an zahlreichen Beispielen, da\u00df mathematischen Aussagen in vielen F\u00e4llen keine physikalischen Befunde entsprechen k\u00f6nnen oder m\u00fcssen: z. B. negative Gr\u00f6\u00dfen f\u00fcr Zeit oder Energie oder Anzahlen von Objekten, ferner Quadrierungen einer Temperatur oder einer Geschwindigkeit, und nicht einmal das Quadrat einer L\u00e4nge (in der Rechnung) mu\u00df in dem berechneten Naturvorgang die Wirkung einer Fl\u00e4che bedeuten. Jede mathematische Beziehung mu\u00df erst daraufhin gepr\u00fcft werden, ob ihr ein physikalischer Befund entspricht oder nicht.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Zitiert die folgende Aussage von Bertrand Russell &#8211; leider ohne Quellenangabe (S. 114):<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">&quot;Die reine Mathematik besteht ganz aus Versicherungen von folgender Art: Ist der und der Satz f\u00fcr jedes Ding richtig, dann ist der und der Satz f\u00fcr dieses Ding richtig. Es ist nicht ihre Aufgabe zu untersuchen, ob der erste Satz richtig ist, oder was dieses &#8218;jedes Ding&#8216; ist, f\u00fcr den er richtig ist. Man kann die Mathematik definieren als Wissenschaft, in der wir niemals wissen, wor\u00fcber wir reden, noch ob das, was wir reden, wahr ist.&quot; Sch\u00f6ner kann man es nicht sagen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Fa\u00dft seine Kritik der ungepr\u00fcften Behauptung von mathematischen Beziehungen als physikalische Tatsachen zusammen (S. 114): &quot;Die M\u00f6glichkeiten der Mathematik sind eben viel weiter als die der Natur. Nat\u00fcrlich findet sich in keinem Lehrbuch etwas von Quadrat\u00e4pfeln, aber die Physiker reden von gekr\u00fcmmten R\u00e4umen und gekr\u00fcmmten Zeiten, von negativen Zeiten und negativen Energien; von der Lichtgeschwindigkeit behaupten die Relativisten, da\u00df sie f\u00fcr jeden wie immer bewegten Beobachter gleich gro\u00df sei. Das ist nicht minder sonderbar als Quadrat\u00e4pfel.&quot;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Kommentiert die Relativierung der Zeiten (S. 115): &quot;Es widerspricht der Vernunft, unserem logischen Denken und jeder Erfahrung, da\u00df ein einzelnes bestimmt definiertes Ereignis verschiedene Zeitdauer haben kann, je nach dem, von wo aus wir dieses Ereignis beobachten.&quot;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Kommt auch auf die Immunisierung der Theorie durch die angeblich Alleinvertretung durch ihre Verehrer zu sprechen (S. 116): &quot;Kurz, ob die Relativit\u00e4tstheorie richtig ist, darf nur ein \u00fcberzeugter Relativist entscheiden.&quot;<\/p>\n<p>Siehe hierzu auch:<br \/>\n<a title=\"Permanenter Link zu \u201cWie zu Galileis Zeiten\u201d\" href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wie-zu-galileis-zeiten\/\" target=\"_blank\" title=\"Permanenter Link zu \u201cWie zu Galileis Zeiten\u201d\"><strong><span style=\"color: #800000;\">\u201cWie zu Galileis Zeiten\u201d<\/span><\/strong><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 By Gotthard Barth Beitrag aus dem GOM-Projekt: 2394 weitere kritische Ver\u00f6ffentlichungen zur Erg\u00e4nzung der Dokumentation Textversion 1.2 \u2013 2004, Kapitel 4.\u00a0 Der Mensch greift ein \/ G.\u00a0Barth. &#8211; Unter Tullnerbach [bei Wien], \u00a0[Selbstverlag] 1955. 142 S. 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