{"id":3024,"date":"2011-08-30T07:10:59","date_gmt":"2011-08-30T06:10:59","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=3024"},"modified":"2011-09-01T10:49:58","modified_gmt":"2011-09-01T09:49:58","slug":"anschein-oder-realitat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/anschein-oder-realitat\/","title":{"rendered":"Anschein oder Realit\u00e4t?"},"content":{"rendered":"<p>von <a href=\"http:\/\/wissenschaftliche-physik.com\/projekt-go-mueller\/\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G.O. Mueller<\/span><\/a><\/p>\n<dl class=\"clearfix fotol\" style=\"text-align: justify; width: 134px;\">\n<dt><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1831\" src=\"http:\/\/wissenschaftliche-physik.com\/wp-content\/uploads\/2011\/07\/muehlelogo7.jpg\" alt=\"\" width=\"128\" height=\"170\" \/><\/strong><\/dt>\n<\/dl>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Forschungsgruppe G.O. Mueller berichtet in ihrer <a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/buch.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dokumentation<\/span><\/a> \u00fcber die groteske Uneinigkeit der Autoren der Relativistik, ob die Effekte L\u00e4ngenkontraktion und Zeitdila-tation real seien oder nur Scheineffekte.<br \/>\n<strong>Seite 3:<br \/>\nFachliche Verdachtsmomente: Anschein oder Realit\u00e4t<br \/>\n<\/strong>Die Paradoxa \u2013 insbesondere das Uhren- oder Zwillingsparadoxon \u2013 erweisen sich nur als die Zuspitzung der behaupteten kinematischen Effekte der L\u00e4ngenkontraktion und der Zeitdilatation. Wendet man sich diesen beiden grundlegenden Effekten zu, so st\u00f6\u00dft man auf eine Frage, die man bei einer angeblich best\u00e4tigten und allgemein akzeptierten Theorie nicht mehr vermuten w\u00fcrde: n\u00e4mlich ob die behaupteten Effekte wirklich seien oder nur Scheineffekte.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more-->Die Sachlage wird noch bunter dadurch, da\u00df in dieser Frage eine groteske Uneinigkeit der Relativistik-Autoren festzustellen ist, so da\u00df man zweckm\u00e4\u00dfigerweise besser von zwei Theorien sprechen sollte, von einer Theorie mit Scheineffekten und einer Theorie mit Realeffekten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man darf allerdings nicht erwarten, da\u00df die Autoren sich nach reiflicher \u00dcberlegung eine begr\u00fcndete Auffassung gebildet, jeder seine Entscheidung in dieser Frage getroffen und sich auf eine der beiden Seiten geschlagen hat. Vielmehr wechseln manche Autoren ihre Entscheidung von einer Darstellung zur n\u00e4chsten, ohne ein Wort dar\u00fcber zu verlieren, und viele schwanken in demselben Buch zwischen beiden Positionen hin und her, wie es ihnen gerade gelegen erscheint.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn schon unter den Anh\u00e4ngern der Theorie derartig gravierende Widerspr\u00fcche auch heute noch bestehen, dann ist dies ein sicherer Hinweis darauf, da\u00df irgendetwas mit der Theorie nicht stimmt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Seite 86:<br \/>\nAlbert Einstein hat 1905 die L\u00e4ngenkontraktion mit eindeutig widerspr\u00fcchlichen Aussagen eingef\u00fchrt: mit einer Real-Version und einer Schein-Version.<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Real-Version findet sich S. 896: die \u201c<em>allgemein gebrauchte Kinematik<\/em>\u201d (womit er die Newtonsche meint) wird damit charakterisiert, da\u00df sie annimmt, \u201c<em>da\u00df ein bewegter starrer K\u00f6rper \u2026 in geometrischer Beziehung vollst\u00e4ndig durch denselben K\u00f6rper, wenn er in bestimmter Lage ruht, ersetzbar sei<\/em>.\u201d Diese Identit\u00e4t der Geometrie des K\u00f6rpers in der Newtonschen Kinematik bei allen verschiedenen Bewegungszust\u00e4nden h\u00e4lt Albert Einstein f\u00fcr irrig und will sie mit seiner Kinematik-Theorie bestreiten: in der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie-Kinematik soll der K\u00f6rper diese geometrische Identit\u00e4t verlieren, weil durch Bewegung oder Ruhe eine reale \u00c4nderung des starren K\u00f6rpers bewirkt werden soll; vom Relativit\u00e4tsprinzip ist keine Rede.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine Schein-Version findet sich S. 903: \u201c<em>Ein starrer K\u00f6rper, welcher in ruhendem Zustande ausgemessen die Gestalt einer Kugel hat, hat also in bewegtem Zustande \u2013 vom ruhenden System aus betrachtet \u2013 die Gestalt eines Rotationsellipsoides<\/em> \u2026\u201d Im \u00fcbern\u00e4chsten Absatz wird die Reziprozit\u00e4t ausdr\u00fccklich festgestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieser Widerspruch zieht sich durch die gesamte Relativistik: jeder Autor kann sich eine Alternative aussuchen. Solange dieser Widerspruch von der Relativistik nicht anerkannt wird und ausger\u00e4umt ist, ist die behauptete L\u00e4ngenkontraktion f\u00fcr die Kritik in keiner der beiden Versionen g\u00fcltig; es ist nicht Aufgabe der Kritik und auch nicht m\u00f6glich, den Relativisten zu einer konsistenten Theorie zu verhelfen, deren Hinf\u00e4lligkeit offenbar ist, und die Kritik w\u00e4re auch nicht verpflichtet, vorsorglich beide Versionen zu widerlegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Seite 137:<br \/>\nSchein und Sein: Albert Einstein 1905 wechselt in seinen Aussagen \u00fcber L\u00e4ngenkontraktion und Zeitdilatation mehrfach zwischen \u201c<em>scheint<\/em>\u201d und \u201c<em>ist<\/em>\u201d und pflanzt seiner Theorie damit einen Grund-widerspruch ein. <\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit tr\u00e4gt Albert Einstein selbst eine Unbestimmtheit in die Theorie, die weder er selbst noch einer seiner ma\u00dfgeblichen Anh\u00e4nger jemals ausgeschaltet hat. Die Kritik hat beide M\u00f6glichkeiten A (= Anschein) und R (= Realit\u00e4t) widerlegt: (A) wenn die Effekte nur \u201c<em>scheinbar<\/em>\u201d sein sollen, so k\u00f6nnten sie nicht gleichzeitig als real behauptet werden; (R) wenn die Effekte \u201c<em>real<\/em>\u201d sein sollen, so k\u00f6nnen sie nicht nachgewiesen und auch keine Ursachen angegeben werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Grundwiderspruch wird in den Darstellungen oft thematisiert und dann, nach Geschmack der Autoren, durch selbstherrliche Entscheidung aus der Welt geschafft. Damit ergeben sich unter den Relativisten zun\u00e4chst zwei, dann drei deutlich getrennte Gruppen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die A-Gruppe (Anschein) besteht auf voller Symmetrie der Inertialsysteme, damit auf voller Reziprozit\u00e4t der Effekte (L\u00e4ngenkontraktion, Zeitdilatation), die deshalb in den stets betrachteten zwei Systemen gleichzeitig auftreten und folglich &quot;nicht real&quot; sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese A-Gruppe kann sich auf Albert Einsteins eigene Aussagen 1905 berufen; (S. 895): &quot;<em>Die Gesetze &#8230; sind unabh\u00e4ngig davon, auf welches von zwei relativ zueinander in gleichf\u00f6rmiger Translationsbewegung befindlichen Koordinatensystemen diese Zustand\u00e4nderungen bezogen werden<\/em>.&quot; (S. 903): &quot;<em>Es ist klar, da\u00df die gleichen Resultate von im &quot;ruhenden&quot; System ruhenden K\u00f6rpern gelten, welche von einem gleichf\u00f6rmig bewegten System aus betrachtet werden<\/em>.&quot; Au\u00dferdem spricht Albert Einstein bei den Effekten mehrmals von &quot;<em>erscheint<\/em>&quot; oder &quot;<em>vom ruhenden System aus betrachtet<\/em>&quot;. Folglich sind die beiden genannten Effekte nur scheinbare, und nach dem Zusammentreffen beider Systeme sind L\u00e4ngenkontraktion und Zeitdilatation wieder verschwunden, Meterma\u00dfe und Uhren stimmen wieder \u00fcberein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Symmetrie und Reziprozit\u00e4t werden von manchen mi\u00dftrauischen Autoren als so wesentlich beurteilt, da\u00df sie die Reziprozit\u00e4t ausdr\u00fccklich als ein zus\u00e4tzliches Prinzip formulieren, damit es niemand \u00fcbersehen kann. Diese Autoren k\u00f6nnen dann das Uhren-\/Zwillingsparadoxon nicht mehr akzeptieren und w\u00e4hlen einen von zwei Wegen: entweder bestreiten sie den Effekt (womit sie aus der Orthodoxie der Relativistik ausscheren) oder sie erw\u00e4hnen ihn vornehmerweise \u00fcberhaupt nicht (womit sie durch Schweigen weiterhin ihre Rechtgl\u00e4ubigkeit bewahren); beide Alternativen innerhalb von (A) hindern ihre Vetreter nicht daran, sich als gl\u00e4ubige Anh\u00e4nger der Theorie zu erkl\u00e4ren; es gibt aber auch Autoren, die mit dieser Alternative ihren Abschied von der Relativistik nehmen und auf die Seite der Kritiker wechseln: prominentes Beispiel Herbert Dingle.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die R-Gruppe (Realit\u00e4t) erkl\u00e4rt die beiden Effekte (L\u00e4ngenkontraktion, Zeitdilatation) f\u00fcr real und kann sich dabei auf Albert Einstein selbst berufen (1905, S. 904): &quot;<em>Befinden sich in A zwei synchron gehende Uhren und bewegt man die eine derselben auf einer geschlossenen Kurve mit konstanter Geschwindigkeit, bis sie wieder nach A zur\u00fcckkommt, &#8230; so geht die letztere Uhr bei ihrer Ankunft in A gegen\u00fcber der unbewegt gebliebenen um [Formel] nach<\/em>.&quot;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Diese Behauptung der Realit\u00e4t durch Albert Einstein selbst ist unzweifelhaft und unbedingt ausgesprochen. Autoren dieser Gruppe sehen nur die Schwierigkeit, den Rundflug der bewegten Uhr als inertiale Bewegung zu rechtfertigen (nicht geradlinig, durch Richtungs\u00e4nderungen nicht unbeschleunigt): sie wollen deshalb den &quot;<em>Fehler<\/em>&quot; Albert Einsteins von 1905 &quot;<em>verbessern<\/em>&quot; durch die Behauptung, da\u00df die reale Zeitdifferenz durch eben diese inertiale Bewegung entsteht, wovon Albert Einstein kein Wort sagt; seine Theorie wird also ohne sein Zutun und gegen ihn berichtigt und gerechtfertigt. Damit wird die Fehlerhaftigkeit der Theorie in diesem Punkt durch die Relativisten selbst best\u00e4tigt, wof\u00fcr die Kritiker sehr dankbar sein m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manche Autoren erkl\u00e4ren diesen 1905 geschilderten Vorgang wegen der auftretenden Beschleunigung im Nachhinein als einen Fall f\u00fcr die Allgemeine Relativit\u00e4tstheorie von 1916. Damit weisen sie Albert Einstein einen gravierenderen kategorialen Fehler nach, da\u00df er n\u00e4mlich die Unzul\u00e4ssigkeit des Vorgang in seiner Theorie von 1905 \u00fcberhaupt nicht erkannt hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ferner hat sich eine nicht unbedeutende &quot;A\/R-Gruppe&quot; von Autoren herausgebildet, die in ihren Darlegungen mit der A-Alternative anfangen und dann irgendwann elegant zur R-Alternative \u00fcbergehen, ohne es selbst ihrem Publikum mitzuteilen, vielleicht sogar ohne es selbst zu bemerken. Diese Leute haben es nat\u00fcrlich bequem: sie gewinnen ihr Publikum mit der harmlosen und von jedem gutgl\u00e4ubigen Leser leicht nachvollziehbaren A-Alternative und \u00fcberrumpeln ihn pl\u00f6tzlich mit den wunderbaren realen Effekten und einer Erkl\u00e4rung nach der R-Alternative. Dieser Schritt ist f\u00fcr den fachkundigen Leser eigentlich leicht zu erkennen; der fachfremde Leser aber hat gew\u00f6hnlich kaum eine Chance, da seine Gutgl\u00e4ubigkeit der Relativistik einen Vertrauensvorschu\u00df gibt und er sich die wahre Sachlage nicht vorstellen kann, sie nicht einmal glauben w\u00fcrde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Unerl\u00e4\u00dflich ist der Hinweis darauf, da\u00df nicht alle Autoren der Relativistik im Laufe der Jahre ihre Position durchhalten, sondern \u00e4ndern, was jedermanns gutes Recht ist: manche \u00e4ndern aber ihre Auffassung, auch ohne ihre Leser auf \u00c4nderungen ihrer Position gegen\u00fcber ihren fr\u00fcheren Ver\u00f6ffentlichungen hinzuweisen. Bevor man \u00fcber die Position eines Relativistik- Autors diskutiert, sollte man sich deshalb vorher vergewissern, da\u00df man sich auf dieselbe Ver\u00f6ffentlichung bezieht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Kritiker haben wiederholt eine Bereinigung des Grundwiderspruchs der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie eingefordert, so z.B. H. C. Browne 1922: Er bezieht sich auf widerspr\u00fcchliche Aussagen \u00fcber die Diskussion mit Einstein in Paris im April 1922 \u00fcber das Zwillingsparadoxon. Bergson behauptet, das Paradoxon sei eine zwingende Folge der Theorie; und Nordmann behauptet, es sei eine nicht von Einstein herzuleitende Fiktion. Beide beziehen sich auf angebliche Aussagen von Einstein; Browne fordert eine Aufkl\u00e4rung dieses Widerspruchs. Daran scheint die Relativistik jedoch seit 8 Jahrzehnten kein Interesse zu haben: im Gegenteil, je mehr Widerspr\u00fcche, um so mehr Theorieversionen, und entsprechend viele Ausreden sind verf\u00fcgbar gegen\u00fcber den Kritikern. <em>[NB: Siehe <\/em><a title=\"Permanenter Link zu Offener Brief von Ekkehard Friebe an Prof. Hermann Nicolai\" href=\"http:\/\/wissenschaftliche-physik.com\/2011\/07\/offener-brief-von-ekkehard-friebe-an-prof-hermann-nicolai\/\" target=\"_blank\" title=\"Permanenter Link zu Offener Brief von Ekkehard Friebe an Prof. Hermann Nicolai\"><em><span style=\"color: #800000;\">Offener Brief von Ekkehard Friebe an Prof. Hermann Nicolai vom 16.07.11<\/span><\/em><\/a><em><span style=\"color: #800000;\">,<\/span> der bisher unbeantwortet ist, sowie <\/em><a href=\"http:\/\/wissenschaftliche-physik.com\/2011\/05\/antwort-von-dr-markus-possel-an-peter-ripota\/\" target=\"_blank\"><em><span style=\"color: #800000;\">Antwort von Dr. Markus P\u00f6ssel an Peter Ripota vom 25.07.10<\/span><\/em><\/a><em><span style=\"color: #800000;\">,<\/span> die keine Antwort auf die gestellten Fragen enth\u00e4lt].<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Manchen Autoren der Relativistik ist der Grundwiderspruch Albert Einsteins derart unangenehm und genierlich, da\u00df sie sehr merkw\u00fcrdige Wege w\u00e4hlen, um ihn aus der Welt zu schaffen: die einen bestreiten einfach ausdr\u00fccklich, da\u00df Albert Einstein \u00fcberhaupt widerspr\u00fcchliche Aussagen gemacht habe, und erkl\u00e4ren die von ihnen gew\u00e4hlte Alternative als die einzig vorhandene L\u00f6sung; die anderen erkl\u00e4ren den entstandenen Eindruck eines Widerspruchs als &quot;<em>sinnlos<\/em>&quot;, und wollen ihn durch besonders kluge Erkl\u00e4rungen aus der Welt schaffen: hierhin geh\u00f6rt auch die ber\u00fchmte &quot;Wurstscheibe&quot; von Max Born (seit 1. Aufl. 1920, S. 183, bis zur letzten Aufl. 1969, S. 219), der die m\u00f6glichen verschieden schr\u00e4gen Schnitte durch eine Wurst einfachheitshalber alle f\u00fcr gleicherma\u00dfen real erkl\u00e4rt und damit das Problem gel\u00f6st zu haben glaubt, nach dem Motto: jeder darf sich eine Scheibe nach Belieben schneiden &#8211; und jede Scheibe ist doch real? Womit allerdings die anstehende Frage \u00fcberhaupt nicht gekl\u00e4rt ist. Die &quot;<em>Wurstscheibe<\/em>&quot; von Max Born best\u00e4tigt, wenn man sie ernst nehmen will, nur den generellen Relativismus-Vorwurf gegen die Theorie, macht die Sache also nur noch schlimmer.<br \/>\nAutoren der A-Gruppe (Symmetrie, Reziprozit\u00e4t, Anschein der Effekte): H. Dingle; Nordmann; Sexl 1978.<br \/>\nAutoren der R-Gruppe (Asymmetrie, keine Reziprozit\u00e4t, Realit\u00e4t der Effekte): Langevin; McCrea; Rindler: Essential relativity.<br \/>\nAutoren der A\/R-Gruppe (alle denkbaren Varianten vermischt): Albert Einstein; Born.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von G.O. Mueller Die Forschungsgruppe G.O. Mueller berichtet in ihrer Dokumentation \u00fcber die groteske Uneinigkeit der Autoren der Relativistik, ob die Effekte L\u00e4ngenkontraktion und Zeitdila-tation real seien oder nur Scheineffekte. 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