{"id":3011,"date":"2011-08-02T09:13:58","date_gmt":"2011-08-02T08:13:58","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=3011"},"modified":"2011-08-02T09:13:58","modified_gmt":"2011-08-02T08:13:58","slug":"57-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/57-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"57- Dr. Reinhard Schl\u00f6gl: \u201eAussenseiter der Naturwissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der <em>\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Abschnitt 57<\/span> <\/em>\u00a0der Dissertation von<em> <strong><a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=Dr.+Reinhard+Schl%C3%B6gl%3A+%E2%80%9EAussenseiter+der+Naturwissenschaft%E2%80%9C\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Reinhard Schl\u00f6gl<\/span><\/a><\/strong>.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Kapitel 3: GEGENWART, <strong><a href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;name=Gotthard_Barth\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Barths<\/span><\/a> <\/strong>Unterabschnitt: <strong>3.8.2.9 \u201e<\/strong><strong><em>Das Eine und das Werden- Die Dialektik der Alten Griechen<\/em><\/strong><strong><em>&quot;<\/em><\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Zitat:<br \/>\n<\/em><\/strong><strong>3.8.2.9 <em>Das Eine und das Werden- Die Dialektik der Alten Griechen<br \/>\n<\/em><\/strong>In einer TV-Aufzeichnung aus dem Jahr 1990 sagte Barth: \u201eMeine Schwierigkeit war immer, dass ich gegen die Lehrmeinung stand. Und da kamen mir Zweifel, ob mein Denken richtig sei. Deshalb besch\u00e4ftigte ich mich auch mit Logik und Dialek\u00adtik&#8230; und ver\u00f6ffentlichte 1967 <strong><em>[Anmerkung 386: <\/em><\/strong><em>Als Sonderheft Nr.3 der Zeitschrift \u201eWissen im Werden&quot;, (Erscheinungsort Alt-Prerau\/Wildend\u00fcrnbach)<strong>]<\/strong> <\/em><em>\u201eDas Eine und das Werden&quot;, <\/em>&quot;eine Schrift, die ich urspr\u00fcnglich als Dissertation geplant hatte; es geht dabei um den Grenz\u00fcbergang zwi\u00adschen Sein und Nichtsein, den \u00dcbergang von 0 zu 1 und schliesslich um den Begriff des Unendlichen.&quot;<\/p>\n<p><!--more-->Diese Schrift ist eine philosophie- und ideengeschichtliche Arbeit, in der er jenen Gedanken des Aristoteles an den Anfang stellt, wonach \u201ePhilosophen diejenigen sind, die den Ursprung aufsuchen, woraus alles Seiende entsteht und wo\u00adhin es vergeht.&quot; <strong><em>[Anmerkung 387: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1967): \u201eDas Eine und das Werden&quot;, S. 5<strong>].<\/strong>\u00a0 <\/em><\/p>\n<p>Barth entwickelt zun\u00e4chst die Anf\u00e4nge philosophischen Denkens in Griechenland und seine Wurzeln in anderen Kulturen (\u00c4gypter, Babylonier usw.). Ein gemeinsames Merkmal fr\u00fchgriechischen Denkens sieht Barth darin, dass man sich allgemein mit dem Thema des Werdens und der Natur befasste; &#8230;man versuchte, die Natur und ihre Entstehung ohne Zuhilfenahme menschenartiger G\u00f6tter zu erkl\u00e4ren. Die Entwicklung geht dabei kontinuierlich vor sich. Ein v\u00f6llig neues Element tritt&#8230; um die Mitte des 6. Jahrhunderts in den Vordergrund, die Lehre von dem \u201e<em>Einen&quot;. <\/em>Zuerst in hochspezialisierter Form, als <em>,Eins&quot; <\/em>in der pythagor\u00e4ischen Zahlenmytho\u00adlogie, wahrscheinlich \u00e4gyptischen Ursprungs. Barth registriert den \u201emerkw\u00fcrdigen Umstand&quot;, dass ungef\u00e4hr zur gleichen Zeit in der Lehre des Laotse das&#8230; alles bewe\u00adgende, selbst aber unbewegliche <em>Tao <\/em>aufscheint&#8230; hier (findet Barth Aussagen), die denen des \u201eParmenides&quot; v\u00f6llig gleichen. <strong><em>[Anmerkung 388: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1967): \u201eDas Eine und das Werden&quot;, S. 10<strong>]<\/strong>.<\/em><\/p>\n<p>Da zur gleichen Zeit auch im indischen Denken \u00c4hnliches vorkommt, h\u00e4lt Barth es f\u00fcr wahrscheinlich, dass diese Lehren auf eine gemeinsame Quelle zur\u00fcckzuf\u00fchren sind&#8230;,, Durch ein uns unbekanntes Ereignis wurde die \u00e4gyptische Geheimlehre vom <em>Einen <\/em>in die \u00fcbrige Welt hinausgetragen\u201c. <strong><em>[Anmerkung 389: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1967): \u201eDas Eine und das Werden&quot;, S. 10<strong>]<\/strong>.<\/em> F\u00fcr Barths Untersuchung von besonderer Bedeutung ist jedoch die Entdeckung des Irrationalen. \u201eDie einmalige Leistung der Griechen war es, das unbezweifelbar vor\u00adliegende Irrationale rational-kritisch zu durchleuchten.\u201c <strong><em>[Anmerkung 390: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1967): \u201eDas Eine und das Werden&quot;, S. 12<strong>]<\/strong> <\/em>&#8230;<\/p>\n<p>\u201eDas Irrationale erh\u00e4lt seine Bedeutung erst durch die unmittelbare Verbindung mit dem g\u00f6ttlichen Einen. Es kann nicht meine Aufgabe sein, die mathematische Bedeutung des Irrationalen aus\u00adzuf\u00fchren; hier geht es nur darum, zu untersuchen, was vom Irrationalen rational zu erfassen ist.\u201c <strong><em>[Anmerkung 391: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1967): \u201eDas Eine und das Werden&quot;, S. 15<strong>].<\/strong> <\/em>&#8230; \u201eZun\u00e4chst war die Erkenntnis, dass die Welt&#8230; nicht aus Einheiten aufgebaut ist &#8211; und in keiner Weise aus Einheiten aufgebaut werden kann. Dies war also gewisserma\u00dfen ein Unverm\u00f6gen der g\u00f6ttlichen Eins.\u201c <strong><em>[Anmerkung 392: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1967): \u201eDas Eine und das Werden&quot;, S. 16<strong>]<\/strong>. <\/em>Barth bezieht sich auf Anaxagoras: \u201eDenn weder gibt es im Kleinen ein Kleinstes&#8230; denn es ist unm\u00f6glich, dass das Seiende zu sein aufh\u00f6re&#8230; aber auch im Grossen gibt es immer ein Gr\u00f6sseres&#8230;&quot; Barth untersucht sodann den Begriff des Einen bei den Eleaten, bei Herakleitos und sodann bei Parmenides, den Sophisten und Zenon. Die Lehre vom seienden <em>Einen <\/em>des Parmenides finden wir ausf\u00fchrlich in den Platonischen Dialogen \u201eParmenides&quot;, \u201eSophistes&quot; und \u201eTheaitetos&quot;.<\/p>\n<p><strong><em>(Zitatende,<\/em><\/strong> Fortsetzung folgt).<\/p>\n<p>Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\" title=\"Ekkehard Friebe\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der \u00a0Abschnitt 57 \u00a0der Dissertation von Dr. Reinhard Schl\u00f6gl.\u00a0 Kapitel 3: GEGENWART, Barths Unterabschnitt: 3.8.2.9 \u201eDas Eine und das Werden- Die Dialektik der Alten Griechen&quot; Zitat: 3.8.2.9 Das Eine und das Werden- Die Dialektik der Alten Griechen In einer TV-Aufzeichnung aus dem Jahr 1990 sagte Barth: \u201eMeine Schwierigkeit war [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-3011","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-deutschsprachige-kritik-der-relativitatstheorie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3011"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3011"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3011\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3011"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3011"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3011"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}