{"id":3005,"date":"2011-07-21T10:01:11","date_gmt":"2011-07-21T09:01:11","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=3005"},"modified":"2011-07-21T10:01:11","modified_gmt":"2011-07-21T09:01:11","slug":"54-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/54-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"54- Dr. Reinhard Schl\u00f6gl: \u201eAussenseiter der Naturwissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der <em>\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Abschnitt 54<\/span> <\/em>\u00a0der Dissertation von<em> <strong><a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=Dr.+Reinhard+Schl%C3%B6gl%3A+%E2%80%9EAussenseiter+der+Naturwissenschaft%E2%80%9C\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Reinhard Schl\u00f6gl<\/span><\/a><\/strong>.<br \/>\n<\/em>Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: <strong>3.8.2.8 <a href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;name=Gotthard_Barth\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Barths<\/span><\/a> \u201e<em>Dipoltheorie auf der Basis der griechischen Dialektik&#8220;<\/em><\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Zitat:<br \/>\n<\/em><\/strong><strong><em>Zur Entstehung des Lichtes:<br \/>\n<\/em><\/strong>Barth definiert: \u201eDas Licht ist eine energetische Relation zwischen physikalischen K\u00f6rpern,&#8230; Zwischen den K\u00f6rpern, im leeren Raum gibt es kein elektromagnetisches Medium: keinen Licht\u00e4ther, kein elektromagnetisches Feld, kein \u201ebevorzugtes Maxwellsches Bezugs-System&#8220;. Zwischen den K\u00f6rpern, zwischen Sonne und Erde zum Beispiel gibt es einen vielf\u00e4ltigen Strom materieller Partikel, die sich mit einer Geschwindigkeit bewegen, die kleiner ist als die Grenzgeschwindigkeit c. Aber das Licht, die elektrische Wechselwirkung zwischen wirklichen physikalischen K\u00f6rpern, wird weder durch Pho\u00adtonen, noch durch sonstige, sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegenden Partikel \u00fcbert\u00adragen. Diese meine Vorstellungen weichen v\u00f6llig von allen zur Zeit geltenden Theorien ab. Dennoch, die Grundlagen zu dieser Theorie wurden, wie wir gesehen haben, schon von den alten griechischen Dialektikern geschaffen.&#8220;\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Ebenso abweichend von der Schulmeinung ist Barths Erkl\u00e4rung der Lichtemission: Das Licht entsteht weder durch mechanische Schwingungen von Ladungstr\u00e4gern und auch nicht durch das Springen von Elektronen, auch nicht durch periodische Ver\u00e4nderung der Wahrscheinlichkeit: \u201eEs ist ein grosses Wagnis, das Verbot der Atomisten zu \u00fcbert\u00adreten und das Unteilbare zu teilen: die elektrische Elementarladung. Nur wenn sich die elektrischen Ladungen im atomaren Bereich ebenso verhalten wie in den makrophysi\u00adkalischen Hertz&#8217;schen Oszillatoren, nur dann kann man die elementare Lichtemission als elektrische Schwingung verstehen. Die elektrische Oszillation im elementaren Be\u00adreich entsteht (wie bei den Hertz&#8217;schen Oszillatoren) durch Hin- und Herschwingen elek\u00adtrischer Spannungen, aber nicht durch mechanische Pendelbewegung eines geladenen K\u00f6rpers&#8230;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die elementare Lichtemission besteht in einer stark ged\u00e4mpften in k\u00fcrzester Zeit ablaufenden Energieabgabe, ganz wie bei den urspr\u00fcnglichen Hertz&#8217;schen Oszilla\u00adtoren mit Funkenentladung, bei denen die abgestrahlte Energie durch die Ladung der Kondensatoren begrenzt ist. Um nun aber die elementare Lichtemission in Analogie zu den Hertzschen Oszillatoren rein elektrisch und nicht mechanisch zu erkl\u00e4ren, bedarf es einiger grundlegender \u00c4nderungen unserer heutigen dogmatischen Theorie. Es geht im wesentlichen um die Dogmen der alten unkritischen Atomtheorie.\u201c <strong><em>[Anmerkung 377: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, S. 106<strong>]. <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Barth geht bei seinem Modell selbstverst\u00e4ndlich davon aus, dass im Bereich der Atome alle physikalischen Gesetze in derselben Weise gelten, wie in der sogenannten \u201eMakro-Physik&#8220;: \u201eDer leere Raum allerdings beeinflusst in messbarer Weise die Wechselwirkungen zwischen wirklichen physikalischen K\u00f6rpern. Der Raum ist ein we\u00adsentlicher Teil der physikalischen Wirklichkeit. Der r\u00e4uml. Abstand zwischen Aktion und Reaktion bestimmt die Zeit zwischen Aktion und Reaktion: t = r\/c. In der physikalischen Wirklichkeit ist Aktion und Reaktion nur dann gleichzeitig, wenn sie am gleichen Ort stattfinden.&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Barth stellt fest, dass seine Modellvorstellung keinem einzigen Naturgesetz wider\u00adspricht: \u201e&#8230;dass auch im Bereich der Atome alle Naturgesetze Geltung haben m\u00fcssen, widerspricht allein den mechanischen mathematischen Atomtheorien. Das ist kein Fehler.&#8220; F\u00fcr Barth sind nur die elektrischen Schwingungen in der Quelle, im ele\u00admentaren Oszillator, und die durch das Licht hervorgerufenen Resonanzschwingungen im Empf\u00e4nger physikalisch wirkend, physikalisch beobachtbar. Elementarer Oszilla\u00adtor und resonant schwingender Empf\u00e4nger bilden wieder einen physikalisch wirklichen \u00fcbergeordneten Dipol-Oszillator. Barth folgt also mit seinen Vorstellungen nicht nur altgriechischem Denken, sondern auch einem Vorschlag Newtons, dass das Licht, was immer es sei, in den getroffenen K\u00f6rpern Schwingungen erzeugt. \u201eEs ist mehr als eine Analogie, wenn ich zus\u00e4tzlich feststelle, dass das Licht durch einen Schwingungsvorgang in der Quelle entsteht.\u201c <strong><em>[Anmerkung 378: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, S. 118<strong>]. <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Wird also das Licht als Schwingung absorbiert, so muss es auch als Schwingung emittiert werden. \u201eNach unserem heutigen Wissen ist das Licht ein elektrischer Vorgang. Daher m\u00fcssen auch die Schwingungen im elementaren Os\u00adzillator elektrische Schwingungen sein, und auch der Empf\u00e4nger kann resonant nur mit elektrischen Schwingungen antworten&#8230; Beim Licht haben wir keine fortschreitende Welle von irgendetwas physikalisch Realem. Was durch den Raum fortschreitet, mit der Geschwindigkeit c ist allein die M\u00f6glichkeit zu physikalischen Aktionen, die aber nicht aktuell verwirklicht werden kann, wenn sich kein materieller K\u00f6rper an dieser Stelle des Raumes befindet.\u201c <strong><em>[Anmerkung 379: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, S. 119<strong>]. <\/strong><strong><\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>(Zitatende,<\/em><\/strong> Fortsetzung folgt).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der \u00a0Abschnitt 54 \u00a0der Dissertation von Dr. Reinhard Schl\u00f6gl. 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