{"id":3003,"date":"2011-07-17T09:02:31","date_gmt":"2011-07-17T08:02:31","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=3003"},"modified":"2011-07-17T09:02:31","modified_gmt":"2011-07-17T08:02:31","slug":"53-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/53-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"53- Dr. Reinhard Schl\u00f6gl: \u201eAussenseiter der Naturwissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der <em>\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Abschnitt 53<\/span> <\/em>\u00a0der Dissertation von<em> <strong><a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=Dr.+Reinhard+Schl%C3%B6gl%3A+%E2%80%9EAussenseiter+der+Naturwissenschaft%E2%80%9C\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Reinhard Schl\u00f6gl<\/span><\/a><\/strong>. <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: <strong>3.8.2.8 <a href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;name=Gotthard_Barth\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Barths<\/span><\/a> \u201e<em>Dipoltheorie auf der Basis der griechischen Dialektik&#8220;<br \/>\n<\/em><\/strong><strong><em>Zitat:<br \/>\n<\/em><\/strong><strong>Physikalische Wirklichkeit und physikalische Begriffe.<br \/>\n<\/strong>\u201eEs ist&#8230; von gr\u00f6sster Wich\u00adtigkeit festzuhalten, dass die physikalische Wirklichkeit und die begriffliche Erfassung dieser Wirklichkeit nicht dasselbe sind. Die physikalische Wirklichkeit ist objektiv ge\u00adgeben als ein Ganzes, Ungeteiltes, das wir weder logisch, noch dialektisch voll erfassen k\u00f6nnen&#8230; die physikalischen Begriffe dagegen sind nicht unmittelbar gegeben; sie sind anthropomorph. &#8230;Keineswegs d\u00fcrfen wir in den Fehler des jungen Platon verfallen und alle Begriffe zu Substanzen machen&#8230; Die Wirkung, die Energie, das Licht, all das sind Begriffe, die nicht in die Kategorie der Substanz fallen. Die Wirkung, die Energie, das Licht&#8230; sind Relationsbegriffe nach den aristotelischen Kategorien&#8230; erst aus der Wirkung schliessen wir&#8230; auf eine physikalische Wirklichkeit.&#8220; <strong><em>[Anmerkung 366:<\/em><\/strong> <em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, S. 30<strong>]. <\/strong><\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->\u201eAuch Re\u00adlationen sind physikalisch wirklich&#8230; Schliesslich m\u00fcssen wir auch der physikalischen Wirkung selbst, der Energie, dem Licht usw. physikalische Wirklichkeit zusprechen.\u201c <strong><em>[Anmerkung 367: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, S. 31<strong>]. <\/strong><\/em>F\u00fcr Barth sind physikalische Wirkungen physikalisch wirklich, aber in anderer Weise als physikalische K\u00f6rper&#8230; nur physikalische K\u00f6rper k\u00f6nnen Ver\u00e4nderungen an an\u00adderen physikalischen K\u00f6rpern verursachen. Wirkungen k\u00f6nnen nicht auf Wirkungen ver\u00e4ndernd einwirken. \u201eGerade f\u00fcr das <em>Licht <\/em>ist diese Tatsache von h\u00f6chster Bedeu\u00adtung. Licht wirkt nicht auf Licht&#8230; Interferenz zum Beispiel gibt es nur in materiell wirklich schwingenden Medien.\u201c <strong><em>[Anmerkung 368: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, S. 32<strong>]. <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Lichtgeschwindigkeit im Sinne mechanischer Ge\u00adschwindigkeit eines K\u00f6rpers (wie zum Beispiel einer Gewehrkugel), gibt es f\u00fcr Barth nicht, da sich beim Licht kein physikalisches Ding zwischen Quelle und Empf\u00e4nger be\u00adwegt, \u201ec&#8220; ist lediglich eine Proportionalit\u00e4tskonstante, die die Zeit und die Entfernung zwischen Aktion und Reaktion verbindet. Beim Licht bewegt sich nichts durch den Raum, ein Lichtsignal ist die <em>\u00c4nderung eines Flie\u00dfgleichgewichtes, <\/em>die \u00c4nderung einer energetischen Relation zweier K\u00f6rper zueinander&#8230; Die beiden K\u00f6rper treten nicht erst durch das Lichtsignal in physikalische Relation, sondern die dauernd bestehenden ener\u00adgetischen Beziehungen zwischen diesen K\u00f6rpern werden durch das Signal ge\u00e4ndert.&#8220; Lichtteilchen oder fortschreitende Wellen sind also f\u00fcr Barth lediglich Erfindungen des Menschen und diese Fiktionen w\u00e4ren in keiner Weise physikalisch beobachtbar. \u201eWe\u00adder Lichtkorpuskeln noch Schwingungen eines Mediums sind physikalisch in irgendeiner Weise real. Ihre Wirklichkeit ist gleich der von erdachten M\u00e4rchenfiguren.\u201c <strong><em>[Anmerkung 369: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, S. 35<strong>]. <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Barth geht nun daran, seine theoretischen \u00dcberlegungen zu beweisen. Er zeigt die Unm\u00f6glich\u00adkeit einer physikalisch-materiellen Wirkungs\u00fcbertragung im leeren Raum; zeigt, dass die theoretisch-mathematische Superposition vollkommen ist und diskutiert Newtons Vorschlag, dass Licht, was immer es sei, nur Schwingungen in materiellen K\u00f6rpern er\u00adzeugt. <strong><em>[Anmerkung 370:<\/em><\/strong> <em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, vgl. S. 40<strong>]. <\/strong><\/em>\u201eWirkliche Ver\u00e4nderungen bringen immer Verluste. Da \u00bbwir aber im leeren Raum keine Verluste beobachten k\u00f6nnen, geschieht im leeren Raum nichts Physikali\u00adsches.\u201c <strong><em>[Anmerkung 371: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, S. 41<strong>].<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Barth zitiert Weber, der 1846 festgestellt hat, dass die Wirkung eines K\u00f6rpers auf einen anderen K\u00f6rper mit Erreichen der damals noch unbekannten Grenzgeschwindigkeit c gegen Null geht. \u201eEine Relativierung der L\u00e4ngen- und Zeiteinheiten und weiter der Masseneinheit ist \u00fcberfl\u00fcssig, wissenschaftstheoretisch unzul\u00e4ssig, mathematisch und physikalisch nicht zu begr\u00fcnden.\u201c <strong><em>[Anmerkung 372: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, S. 47<strong>]. <\/strong><\/em>Nach Barth ist Licht nur ein Teil der verschieden\u00adartigsten Beziehungen, durch die physikalische K\u00f6rper miteinander in Wechselwirkung treten. \u201eEine \u00c4nderung an einem K\u00f6rper, an der Lichtquelle, st\u00f6rt die physikalisch-energetische Relation zu den physikalischen K\u00f6rpern der Umgebung. Diese physika\u00adlischen K\u00f6rper reagieren auf die \u00c4nderung an der Quelle mit einer entsprechenden Anpassungsreaktion&#8230; nach einer endlichen Zeit. Diese Reaktion des Empf\u00e4ngers wirkt als Aktion wieder zur\u00fcck auf die Quelle&#8230; Wir haben einen schwingenden Di\u00adpol. Beide K\u00f6rper stehen in st\u00e4ndiger, ununterbrochener Wechselwirkung.\u201c <strong><em>[Anmerkung 373:<\/em><\/strong> <em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, S. 47<strong>]. <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">\u201eWir wollen&#8230; nicht \u00fcbersehen, dass solche Wechselwirkungen nicht irgendwo und irgend\u00adwann beginnen. Sie sind schon immer da. Das physikalische Geschehen besteht nur in \u00c4nderungen dieser Wechselbeziehungen. Was durch den Raum fortschreitet, ist nur eine physikalische Potenz, aber nichts physikalisch Aktuelles.\u201c <strong><em>[Anmerkung 374: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, S. 51<strong>]. <\/strong><\/em>Barth spricht nun einen Gedanken aus, der heute von gro\u00dfer Aktualit\u00e4t ist: \u201eOhne ein Minimum an phi\u00adlosophischer Bildung kann auch ein Physiker nicht tiefer denken.\u201c <strong><em>[Anmerkung 375:<\/em><\/strong> <em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, S. 51<strong>]. <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">\u201eIch schreibe also der immateriellen Wirkensm\u00f6glichkeit, die durch den Raum l\u00e4uft und zwei materielle K\u00f6rper miteinander zu einer Einheit verbindet, eine gewisse physikalische Wirklichkeit zu. Durch diese physikalische Wirkensm\u00f6glichkeit, die zwei materielle K\u00f6rper verbin\u00addet, (einen bestimmten Teil davon nennen wir <em>Licht, <\/em>entsteht ein neues, physikalisch Wirkliches, ein <em>Zweik\u00f6rpersystem. <\/em>Haben wir zun\u00e4chst als physikalische Realit\u00e4t nur die beiden materiellen K\u00f6rper f\u00fcr sich, so m\u00fcssen wir jetzt das Zweik\u00f6rpersystem, ver\u00adbunden durch potentielle physikalische Wirkungen, als \u00fcbergeordnete physikalische, materielle Wirklichkeit ansehen.&#8220; Was die Lichtgeschwindigkeit im elektrischen Dipol betrifft, so bezeichnet Barth Einsteins Postulat der absoluten Lichtgeschwindigkeit als \u201eundurchdachten Einfall&#8230; Ausser Zweifel steht, dass die Lichtgeschwindigkeit, bezogen auf bewegte physikalische K\u00f6rper gr\u00f6sser oder kleiner als c sein kann.\u201c <strong><em>[Anmerkung 376: <\/em><\/strong><em>G. Barth (1988): \u201eLicht aus den Atomen &#8211; Dipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220;, S. 54<strong>]. <\/strong><\/em>Als Beweis f\u00fchrt Barth Bradleys Aberration, weiters Experimente von Sagnac, Michelson-Gale und J. P. Wesley an.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>(Zitatende,<\/em><\/strong> Fortsetzung folgt).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der \u00a0Abschnitt 53 \u00a0der Dissertation von Dr. Reinhard Schl\u00f6gl. Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.8 Barths \u201eDipoltheorie auf der Basis der griechischen Dialektik&#8220; Zitat: Physikalische Wirklichkeit und physikalische Begriffe. \u201eEs ist&#8230; von gr\u00f6sster Wich\u00adtigkeit festzuhalten, dass die physikalische Wirklichkeit und die begriffliche Erfassung dieser Wirklichkeit nicht dasselbe sind. 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