{"id":2985,"date":"2011-06-09T07:34:31","date_gmt":"2011-06-09T06:34:31","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2985"},"modified":"2011-06-09T07:34:31","modified_gmt":"2011-06-09T06:34:31","slug":"43-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/43-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"43- Dr. Reinhard Schl\u00f6gl: \u201eAussenseiter der Naturwissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der <em>\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Abschnitt 43<\/span> <\/em>\u00a0der Dissertation von<em> <strong><a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=Dr.+Reinhard+Schl%C3%B6gl%3A+%E2%80%9EAussenseiter+der+Naturwissenschaft%E2%80%9C\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Reinhard Schl\u00f6gl<\/span><\/a><\/strong>.<\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE<strong><em> <a href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/people\/Gotthard_Barth\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">GOTTHARD BARTH<\/span><\/a><span style=\"color: #800000;\">,<\/span> <\/em><\/strong>(Fortsetzung).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Zitat:\u00a0<br \/>\n<\/em><\/strong>Barth, der sich zeitlebens auch intensiv mit Philosophie auseinandergesetzt hat, kritisiert auch Einsteins Methode des Umgangs mit den Begriffen Raum und Zeit. \u201eRaum und Zeit k\u00f6nnen nicht Gegenstand der Physik sein, denn Raum und Zeit an sich haben keinerlei Eigenschaften. <strong><em>[Anmerkung 279: <\/em><\/strong><em>W. M\u00fcller, zit. nach Barth, Einstein widerlegt, vgl. S.101.<strong>]<\/strong> <\/em>Sie sind nur M\u00f6glichkeit, Potenz. Raum als M\u00f6glichkeit zu r\u00e4umlichen Beziehungen, Zeit als M\u00f6glichkeit zu zeitlichen Ver\u00e4nderungen. Eine solche M\u00f6glichkeit hat keinerlei Eigenschaften. Man kann sie weder kr\u00fcmmen, noch kann man sagen, sie sei endlich oder unendlich. Nur das, was&#8230; durch diese M\u00f6glichkeit verwirklicht ist, kann gekr\u00fcmmt sein, endlich oder unendlich sein.&#8220; Im Kapitel \u201eEin\u00adstein und seine Propheten&#8220; schafft sich Barth langsam jenen Stil, f\u00fcr den er heute im Kreise etablierter Wissenschaft sozusagen \u201eber\u00fchmt-ber\u00fcchtigt&#8220; ist.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->In Hinblick auf die Relativit\u00e4tstheorie meint Barth, indem er Frederick Soddy zitiert (Nobelpreis f\u00fcr Chemie 1921), der anl\u00e4sslich der Nobelpreistr\u00e4gertagung in Lindau im Jahr 1954 \u00e4usserte, die Relativit\u00e4tstheorie sei \u201evon h\u00f6chst transzendenter Art und grenze ans Bizarre und Drollige, sodass die Frage berechtigt ist, wie weit sie \u00fcberhaupt als Wissenschaft gelten d\u00fcrfe. Damit begann jener anmassende Schwindel, mit dem diese Theorie belastet wurde, und der meiner Meinung nach endlich einmal gekennzeichnet werden muss als ein Schritt zur\u00fcck ins Reich der Phantasie und des Mystizismus <strong><em>[Anmerkung 280: <\/em><\/strong><em>F. Soddy, zit. nach Barth: Einstein widerlegt. S.119<strong>].<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Barth selbst dazu: \u201eF\u00fcr die physikalischen Zusammenh\u00e4nge der Natur fehlte ihm (Anm.: Einstein) jedes Verst\u00e4ndnis. Philosophisch war er ein Laie. Doch kann ich ihn auch nicht f\u00fcr einen grossen Mathematiker halten, denn er \u00fcbernimmt nur die fertigen Formeln ande\u00adrer und erf\u00fcllt sie mit seinem verworrenen Geist.\u201c <strong><em>[Anmerkung 281: <\/em><\/strong><em>F. Soddy, zit. nach Barth: Einstein widerlegt. S.131<strong>].<\/strong><\/em> Barth bezieht sich damit auf die Tatsache, dass die Grundgleichung der Relativit\u00e4tstheorie, die Lorentztransformation schon l\u00e4ngst vor Einstein bekannt war. \u201eWo er noch unbegangene Wege vor sich hatte, brauchte er fremde Hilfe.\u201c <strong><em>[Anmerkung 282: <\/em><\/strong><em>F. Soddy, zit. nach Barth: Einstein widerlegt. S.131\/132<strong>].<\/strong><\/em> Bemerkenswert ist, dass Einstein selbst einmal sagte, <strong><em>[Anmerkung 283:<\/em><\/strong><em> F. Soddy, zit. nach Barth: Einstein widerlegt. S. 134<strong>].<\/strong><\/em> <strong><em>\u00a0<\/em><\/strong>die Relativit\u00e4tstheorie sei ein \u201edrolliger mathematischer Scherz&#8220;.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Und Ernst Mach \u00e4usserte: \u201eDie Relativit\u00e4tstheorie ist nicht mehr als ein geistreicher Apercu\u201c, <strong><em>[Anmerkung 284: <\/em><\/strong><em>F. Soddy, zit. nach Barth: Einstein widerlegt. S. 134<strong>].<\/strong><\/em> Die Tatsache, dass Barths kritische Schriften kaum allgemeinen Anklang gefunden haben, haben ihn jedoch nicht dazu bewegt, seine ablehnende Haltung gegen\u00fcber Einsteins Relativit\u00e4tstheorie aufzugeben, sondern Barth f\u00fchrt seine Angriffe mit unnachahmli\u00adcher Hartn\u00e4ckigkeit und Leidenschaft fort. In seiner Zeitschrift \u201eWissen im Werden&#8220; liest man zum Beispiel Schlagzeilen wie: \u201eDie Relativit\u00e4tstheorie &#8211; Dilettantismus und Betrug\u201c <strong><em>[Anmerkung 285: <\/em><\/strong><em>\u201eWissen im Werden&#8220;, Heft A\/85, S. 1<strong>] <\/strong><\/em>oder \u201eBetrug: Einsteins Theorien\u201c <strong><em>[Anmerkung 286: <\/em><\/strong><em>\u201eWissen im Werden&#8220;, Heft 2\/86<strong>] <\/strong><\/em>oder \u201eDer Witz des Jahrhunderts: alle Einsteinbeweise widerlegen \u201eEinstein\u201c <strong><em>[Anmerkung 287:<\/em><\/strong> <em>\u201e Wissen im Werden&#8220;, Heft 1\/88, S. 1<strong>] <\/strong><\/em>oder \u201eNie vergessen: Vergessen wir Einstein!\u201c <strong><em>[Anmerkung 288: <\/em><\/strong><em>\u201eWissen im Werden&#8220;, Heft 2\/88, S. 1<strong>] <\/strong><\/em>oder \u201eDas Ende der Relativit\u00e4tstheorie &#8211; die Lorentztransformation ein Flop\u201c. <strong><em>[Anmerkung 289: <\/em><\/strong><em>\u201eWissen im Werden&#8220;, Heft 88\/B, S.4<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Im Jahr 1984 hat Barth neuerlich eine knapp 100 Seiten umfassende Schrift zum Thema \u201eRelativit\u00e4tstheorie&#8220; verfasst und auch eigenh\u00e4ndig gedruckt. Diesmal schon in seinem neuen Domizil, dem \u201eHaus Bradley&#8220; in Zwingendorf in Nieder\u00f6sterreich, ei\u00adnem ehemaligen Zollhaus nahe der Grenze zur CSFR. Der Titel dieser Arbeit: \u201eDie Relativit\u00e4tstheorie &#8211; Dilettantismus und Betrug&#8220; Hier f\u00fchrt Barth unter anderem aus, dass die sogenannte \u201erelativistische Wurzel&#8220;, der \u201eLorentz-Faktor&#8220; eine l\u00e4ngst bekannte Kosinusfunktion ist:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify; PADDING-LEFT: 90px\">cos ?\u00a0\u00a0 =\u00a0 \u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Autor\" src=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/bilder\/Wurzel-Formel-Schloegl.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"35\" \/><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify; PADDING-LEFT: 90px\">(Bradley&#8217;s Kosinusfunktion)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Bradley beobachtete, dass die Fixstern\u00f6rter eine j\u00e4hrliche Ablenkung erfahren. Die Sterne beschreiben kleine Kreise. Die obige Formel beschreibt die Grosse dieses Aberrationswinkels. <strong><em>[Anmerkung 290: <\/em><\/strong><em>Vgl. Barth (1984): \u201eDie Relativit\u00e4tstheorie &#8211; Dilettantismus und Betrug&#8220;, S. 36\/37<strong>]<\/strong>. <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">In dieser Schrift liefert Barth auch das Resultat einer Ableitung der Lorentztransformation mit dem Ergebnis:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify; PADDING-LEFT: 90px\"><em>c.c = (c <\/em>&#8211; <em>v).(c + v)<br \/>\n<\/em>oder<br \/>\nc\u00b2 = c\u00b2 &#8211; <em>v\u00b2<\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Im Unterschied zu seiner heutigen Auffassung war Barth noch zu Beginn der 80-er Jahre der Ansicht: \u201eDamit ist die Lorentztransformation &#8230;als mathematisch falsch erwiesen&#8230; Mit der Offenlegung dieses Widerspruches fehlt allen Theorien, die mit der Lorentztransformation in Verbindung gebracht werden, also auch der Relativit\u00e4ts\u00adtheorie, die mathematische Basis.\u201c <strong><em>[Anmerkung 291:<\/em><\/strong> Vgl. <em>Barth (1984): \u201eDie Relativit\u00e4tstheorie &#8211; Dilettantismus und Betrug&#8220;, S. 42<strong>]<\/strong>. <\/em>Heute, 1992, urteilt Barth dar\u00fcber in einem pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch: \u201eEine Multiplikation mit 1 kann nicht falsch sein, aber sie ist physikalisch und mathematisch sinnlos!&#8220; Darauf wird sp\u00e4ter noch .n\u00e4her einzugehen sein. \u201eHeute beurteile ich Einsteingl\u00e4ubige danach, ob sie mit Kritikern zumindest andeutungsweise diskutieren, oder ob sie jeder Diskussion ausweichen, wie Roman Sexl und sein Vorg\u00e4nger Hans Thirring\u201c. <strong><em>[Anmerkung 292: <\/em><\/strong><em>Vgl. Barth (1984): \u201eDie Relativit\u00e4tstheorie &#8211; Dilettantismus und Betrug&#8220;, S. 76<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>(Zitatende,<\/em><\/strong> Fortsetzung folgt).\u00a0<strong><em>\u00a0<br \/>\n<\/em><\/strong>Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der \u00a0Abschnitt 43 \u00a0der Dissertation von Dr. Reinhard Schl\u00f6gl. Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung). Zitat:\u00a0 Barth, der sich zeitlebens auch intensiv mit Philosophie auseinandergesetzt hat, kritisiert auch Einsteins Methode des Umgangs mit den Begriffen Raum und Zeit. \u201eRaum und Zeit k\u00f6nnen nicht Gegenstand der Physik [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-2985","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-deutschsprachige-kritik-der-relativitatstheorie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2985"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2985"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2985\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2985"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2985"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2985"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}