{"id":2974,"date":"2011-05-22T10:53:53","date_gmt":"2011-05-22T09:53:53","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2974"},"modified":"2011-05-22T10:53:53","modified_gmt":"2011-05-22T09:53:53","slug":"36-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/36-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"36- Dr. Reinhard Schl\u00f6gl: \u201eAussenseiter der Naturwissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 <em><span style=\"text-decoration: underline;\">Abschnitt 36<\/span><\/em>\u00a0 der Dissertation von <strong><em><a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=Dr.+Reinhard+Schl%C3%B6gl%3A+%E2%80%9EAussenseiter+der+Naturwissenschaft%E2%80%9C\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Reinhard Schl\u00f6gl<\/span><\/a><\/em><\/strong><em>.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt:<\/strong><strong> 3.8.2 FALLSTUDIE <a href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/people\/Gotthard_Barth\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">GOTTHARD BARTH<\/span><\/a>, <\/strong>(Fortsetzung).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat:\u00a0<br \/>\n<\/strong><strong><em>Das revolution\u00e4re Dampfturbinentriebwerk von L\u00f6sel von 1943:<br \/>\n<\/em><\/strong>Barth berichtet, dass sich L\u00f6sel nicht mehr an die Thesen der, wie er meinte, falschen Theorie hielt und ein Triebwerk konstruierte, das einen Wirkungsgrad von \u00fcber 60% hatte. Revolution\u00e4r dabei war (entgegen der Theorie von Clausius), dass L\u00f6sel das Temperaturgef\u00e4lle nicht vergr\u00f6sserte, sondern &#8211; im Gegenteil &#8211; um zwei Drittel redu\u00adzierte. Das Triebwerk arbeitet mit Betriebstemperaturen zwischen 350 &#8211; 500 Grad Celsius. Nach der Theorie von Clausius w\u00e4re hier nur ein Wirkungsgrad von max. 19% m\u00f6glich.<br \/>\nBarth res\u00fcmiert: \u201eDer L\u00f6selmotor \u00fcbertrifft das falsche Ideal um ein Vielfaches. Damit wird die Clausius&#8217;sche Formel auch technisch widerlegt und meine energetische W\u00e4rmetheorie best\u00e4tigt&#8230; dass W\u00e4rmekraftmaschinen weit unter ihrem Ideal bleiben, folgt nicht aus einer Minderwertigkeit der W\u00e4rmeenergie. Die Maschinen sind minderwertig.&#8220;<br \/>\nBarth meint, die falsche Theorie h\u00e4tte in den letzten hundert Jah\u00adren die Technik der W\u00e4rmekraftmaschinen in eine v\u00f6llig falsche Richtung gelenkt. Das beweise L\u00f6sel. Der Wirkungsgrad h\u00e4nge nicht von der absoluten Temperatur, sondern nur von der Temperaturdifferenz und vor allem davon ab, wie die zugef\u00fchrte W\u00e4rme verwertet wird. Barth: \u201eNach diesem Prinzip hat L\u00f6sel sein Dampfturbinen\u00adtriebwerk entwickelt, nachdem ich ihn (durch Mayers falsche Rechnung) davon \u00fcberzeugt hatte, dass die Formel von Clausius f\u00fcr den Wirkungsgrad mit absolutem Nullpunkt falsch ist.&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em><!--more-->Die Mechanik der W\u00e4rmekraftmaschinen:\u00a0<br \/>\n<\/em><\/strong>Barth diskutiert hier die Ausn\u00fctzung des \u201esimplen&#8220; Effektes der Volums\u00e4nderung bei Temperatur\u00e4nderung zum Beispiel im Falle eines Metallstabes. Durch die Volumsver\u00e4nderung k\u00f6nne etwa ein Gewicht gehoben werden. (Sowohl bei Erw\u00e4rmung als auch bei Abk\u00fchlung). Bei derartigen Maschinen werden zwar grosse Kr\u00e4fte wirk\u00adsam, die Verschiebungen (vor allem bei festen K\u00f6rpern) sind aber sehr gering, da der Ausdehnungskoeffizient fester K\u00f6rper sehr klein ist. \u201eNach der mechanischen Theo\u00adrie dagegen ist erstens nur die Volumsvergr\u00f6sserung mit Arbeitsleistung verbunden und zweitens kann nach dieser Theorie nur aufgenommene \u201eW\u00e4rme&#8220; in mechanische Arbeit umgewandelt werden. Die gleiche Schwierigkeit haben wir beim Wasser, wo die Zufuhr von \u201eK\u00e4lte&#8220;, also wieder die W\u00e4rmeabgabe, unter 4 Grad Celsius zu ei\u00adner Volumsvergr\u00f6sserung und zu mechanischer Leistung f\u00fchrt. Beim Gefrieren werden unter W\u00e4rmeabgabe ganz gewaltige mechanische Kr\u00e4fte wirksam. \u00dcber solche Wider\u00adspr\u00fcche geht die mechanische Theorie grossz\u00fcgig hinweg.&#8220; Barth weist auch noch auf eine andere M\u00f6glichkeit hin: auf Maschinen, die mit erhitzten Fl\u00fcssigkeiten als Medium (analog einer Dampfmaschine) betrieben werden. In der N\u00e4he der \u201ekritischen Tempe\u00adratur&#8220; erreichen Fl\u00fcssigkeiten Ausdehnungskoeffizienten, die jene des \u201eidealen Gases&#8220; sogar \u00fcbersteigen. So ist zwischen 0 Grad Celsius und 30 Grad Celsius der Ausdeh\u00adnungskoeffizient von fl\u00fcssigem CO<sub>2<\/sub> 0.017. Barth meint, dass man auf diese Weise von hohen Temperaturen und Dr\u00fccken der Wasserdampfmaschinen abkommen k\u00f6nnte. <strong><em>[Anmerkung 249: <\/em><\/strong><em>G. Barth. \u201eWirkungsgrad und absolute Temperatur&#8220;, Wissen im Werden 11\/1975, vgl. S. 79<strong>]. <\/strong><\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Medien, die bei Umgebungstemperatur bereits hohe Dampfdr\u00fccke erreichen, deren kri\u00adtische Temperatur also in diesem Bereich liegt, g\u00e4ben die M\u00f6glichkeit, die nat\u00fcrlichen Temperaturdifferenzen unserer Umgebung, oder konzentrierte Sonnenenergie auszu\u00adwerten. So Barth sinngem\u00e4ss im Jahr 1975.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Ebenso h\u00e4ufig wie bei seiner Kritik der Relativit\u00e4tstheorie, so richtet Barth auch in diesem Bereich der Physik heftige Angriffe gegen die zu grosse Dominanz der phy\u00adsikalischen Mathematik: \u201eEs w\u00e4re an der Zeit, die Bedeutung der Mathematik in der Physik auf ein legitimes Ma\u00df zur\u00fcckzuf\u00fchren. Der Anspruch der mathematischen Physik, dass etwas mathematisch Bewiesenes auch richtig sein muss, wird durch die mechanische W\u00e4rmetheorie eindeutig widerlegt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Barth ist davon \u00fcberzeugt, dass in Zukunft noch wesentliche Verbesserungen der mechanischen W\u00e4rmekraftmaschinen m\u00f6glich sind, wie L\u00f6sel gezeigt hat. Er verweist auch auf die Benzol-Wasserdampfmaschinen von&#8230;.. Doczekal. Die Zukunft solle in der weiteren Erforschung und Nutzung der molekularen Energie liegen. So werden, ar\u00adgumentiert er, im lebenden Organismus Wirkungsgrade bis zu 75% ohne hohe Tem\u00adperaturen erzielt. Vor allem die direkte Umsetzung der W\u00e4rmeenergie in elektrische Energie biete noch ein hoffnungsvolles Feld der Forschung. \u201eSicher ist, dass hier v\u00f6llig neue Wege beschritten werden m\u00fcssen, Wege, die vielfach durch die falsche Theorie versperrt waren.&#8220; Die Kernenergie bezeichnet Barth \u00fcbrigens als \u201everantwortungsloses Verbrechen&#8220; <strong><em>[Anmerkung 250: <\/em><\/strong><em>G. Barth. \u201eWirkungsgrad und absolute Temperatur&#8220;, Wissen im Werden 11\/1975, vgl. S. 81<strong>].<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende,<\/strong> Fortsetzung folgt<strong>)<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 Abschnitt 36\u00a0 der Dissertation von Dr. Reinhard Schl\u00f6gl.\u00a0 Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung). 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