{"id":2969,"date":"2011-05-12T11:07:52","date_gmt":"2011-05-12T10:07:52","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2969"},"modified":"2011-05-12T11:07:52","modified_gmt":"2011-05-12T10:07:52","slug":"31-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/31-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"31- Dr. Reinhard Schl\u00f6gl: \u201eAussenseiter der Naturwissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 <span style=\"text-decoration: underline;\">Abschnitt 31<\/span>\u00a0 der Dissertation von<em> <strong><a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=Dr.+Reinhard+Schl%C3%B6gl%3A+%E2%80%9EAussenseiter+der+Naturwissenschaft%E2%80%9C\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Reinhard Schl\u00f6gl<\/span><\/a><\/strong>.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Kapitel 3: GEGENWART, <\/em><\/strong><em>Unterabschnitt:<\/em><em> 3.8.2 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH.<\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Zitat: <\/em><\/strong><em><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>3.8.2 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH:<br \/>\n<\/strong><em>\u201eWenn ich jetzt zur\u00fcckblicke auf die Jahrzehnte erfolglosen Bem\u00fchens, dann <\/em><em>muss ich feststellen, dass z\u00fcrn Beispiel meine ,Neue Lichttheorie auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220; oder meine \u201eTheorie der W\u00e4rme&#8220; wich\u00ad<\/em><em>tige Erkenntnisse sind, aber menschlich gesehen halte ich die Tatsache, dass <\/em><em>ich w\u00e4hrend der langen Zeit ohne jede Aussicht auf Erfolg dennoch nie auf\u00ad<\/em><em>gegeben habe, doch f\u00fcr die gr\u00f6ssere Leistung. Das Schwierigste in meinem <\/em><em>Leben war das Durchhalten. Ohne Hoffnung&#8230; ohne Hoffnung.&#8220;<br \/>\n\u00a0<\/em>Gotthard Barth <strong><em>[Anmerkung 228:<\/em><\/strong> <em>G. Barth in R. Schl\u00f6gl (1985): \u201eDie letzten Gegner Einsteins&#8220; in der H\u00f6rfunkreihe \u201eMenschenbil<\/em><em>der&#8220;<strong>]<\/strong><\/em><strong><em><\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em>\u201eNur wenige Einzelne nehmen aus innerem Antrieb die grosse M\u00fche auf <\/em><em>sich, ohne \u00e4usseren Gewinn nach neuen Wahrheiten zu suchen&#8230;&#8220;<br \/>\n<\/em>Platon <strong><em>[Anmerkung 229: <\/em><\/strong><em>Platon, zit. nach G. Barth (1990): \u201ePlaton 2\u00ab, S.133<strong>] <\/strong><\/em><em><\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more--><strong>3.8.2.1 <em>Einleitung <\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Gotthard Barth ist nicht nur das betagteste \u201eenfant terrible&#8220; der \u00f6sterreichischen \u201ealternativen Naturwissenschaftsszene&#8220; sondern auch das prominenteste. Sein Name taucht seit rund 20 Jahren nicht nur in fast allen alternativen Wissenschaftszeitschrif\u00adten, Tageszeitungen, Illustrierten, Rundfunk und Fernsehen auf, sondern gelegentlich auch in \u201eernstgenommenen&#8220; wissenschaftliche*! Publikationen, wie etwa den \u201ePhysi\u00adkalischen Bl\u00e4ttern&#8220; auf.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Barth ist in mehrfacher Hinsicht Aussenseiter: Niemals war er im etablierten Wis\u00adsenschaftsbetrieb integriert; er kritisierte schonungslos l\u00e4ngst allgemein anerkannte Theorien, wie etwa die Relativit\u00e4tstheorie oder grosse Teile der W\u00e4rmetheorie und ausserdem ist Barth dadurch Aussenseiter geworden, dass er Theorien entwickelt hat, die sich kaum mit gegenw\u00e4rtigem \u201egesicherten Wissen&#8220; in Einklang bringen lassen. Als Beispiel gelte etwa seine \u201eDipoltheorie des Lichtes auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220; oder seine \u201eEnergetische W\u00e4rmetheorie&#8220;.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Das Leben Barths verlief bisher ebenso ungew\u00f6hnlich wie seine wissenschaftli\u00adchen Aktivit\u00e4ten: Gotthard Barth wurde am 4.Feber 1913 in Reichenberg im B\u00f6hmi\u00adschen Riesengebirge als Sohn des Dr. Heinrich Barth, eines Gymnasialprofessors in den F\u00e4chern Latein, Griechisch und Philosophie und der Rosa Barth, geb. Scholz (Haus\u00adfrau) geboren und besuchte ein humanistisches Gymnasium. Schon zu dieser Zeit begeisterte sich Barth f\u00fcr die Naturwissenschaft. Hier ist es vor allem die Physik, die ihn fasziniert. In dieser Zeit begann er mit Elektrizit\u00e4t zu experimentieren, machte Versuche mit Hochspannung, erlebte aktiv das \u201eWunder Radio&#8220; mit und wollte schliesslich das in der Schule Erlernte und durch eigene Experimente Erprobte auch in seinen Grundlagen verstehen: \u201eIch wollte immer die Zusammenh\u00e4nge verstehen&#8230;in die Tiefe gehen&#8230;die Ursachen ergr\u00fcnden, und da kam ich h\u00e4ufig zur Ansicht, dass da etwas mit der Theorie nicht stimmen k\u00f6nne. Immer war f\u00fcr mich das WARUM entscheidend. Zun\u00e4chst jedoch dachte Barth aber nicht an die M\u00f6glichkeit, dass die jeweilige Theo\u00adrie, mit der er Probleme hatte, falsch sein k\u00f6nnte, sondern er meinte, es l\u00e4ge an ihm selbst; er verst\u00fcnde eben die Zusammenh\u00e4nge nicht. Schon bald jedoch kam Barth, wie er beschreibt, zu anderer Einsicht: \u201eIch habe in vielen mathematischen Ablei\u00adtungen oft ganz primitive Fehler entdeckt, die jahrzehntelang tradiert wurden &#8211; zum Beispiel in der Lorentz-Transformation&#8230;und ich habe viele Widerspr\u00fcche in der Rela\u00adtivit\u00e4tstheorie Einsteins gefunden. Schon damals habe ich die Auffassung vertreten, dass die etablierte Wissenschaft sich nicht darum bem\u00fcht, zu erkl\u00e4ren, wie der Wi\u00adderspruch zustandegekommen ist, sondern eher versucht, eine M\u00f6glichkeit zu finden, den Widerspruch zu korrigieren, beziehungsweise ertr\u00e4glich zu machen..\u00a0 &#8230;Das ist die oberfl\u00e4chliche Methode, die niemals zu Neuerungen f\u00fchren kann.&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Nach seiner Gymnasialzeit begann Barth an der Wiener Universit\u00e4t zun\u00e4chst Medizin zu studieren und legte einige Pr\u00fcfungen auf diesem Gebiet auch mit Auszeichnung ab, jedoch wurde ihm dieses Fach \u201enach f\u00fcnf Semestern bald zu langweilig&#8220; und er wandte sich seinem fr\u00fchesten Interessengebiet, der Physik, zu, die ihn ja immer schon be\u00adgeisterte. Sein wichtigster Lehrer war, wie er sagt, Univ. Prof. Dr. Felix Ehrenhaft. Die Beziehung zu seiner sp\u00e4teren Frau Grete, die er schon bald nach dem Kennenlernen w\u00e4hrend des Studiums heiratete und mit der er heute noch zusammenlebt, zog die Konsequenz nach sich, dass Barth sein Studium an der Wiener Universit\u00e4t aufgeben musste. Um Frau und Kinder ern\u00e4hren zu k\u00f6nnen, nahm er einen untergeordneten Po\u00adsten bei der \u00f6sterreichischen Post an; diese Arbeit stand aber bei Barth nur im Rang einer beruflichen Episode. Nach 1945 &#8211; aus der Kriegsgefangenschaft zur\u00fcckgekehrt &#8211; begann er neuerlich an der Universit\u00e4t Wien Physik und Mathematik zu inskribieren, h\u00f6rte nun aber auch viele Vorlesungen aus Philosophie (u. a. bei Univ. Prof. Erich Heintel, den er damals sehr verehrte), musste sein Studium aber erneut nach 12 Semestern aus finanziellen, bzw. famili\u00e4ren Gr\u00fcnden abbrechen und verdiente seinen Lebensunterhalt als Kustos auf mehreren \u00f6sterreichischen Burgen. Die Selbstst\u00e4ndigkeit dieser T\u00e4tigkeit erm\u00f6glichte Barth einen dritten Anlauf in Richtung Physikstudium. Nun aber f\u00fchlte er sich \u201eals langj\u00e4hriger Autodidakt einfach schon zu erwachsen daf\u00fcr, all das zu glauben und kritiklos anzunehmen, was die Professoren erz\u00e4hlten&#8220; und es widerstrebte ihm, das, was er nicht akzeptieren konnte, bei Pr\u00fcfungen einfach nur zu reproduzieren. Sein Drang, tradierten Lehrstoff permanent zu hinterfragen, stiess aber nicht nur auf Widerstand und Ablehnung: Als Barth dem seinerzeit ber\u00fchmten Dampfmaschinenkonstrukteur Univ. Prof. Franz L\u00f6sel an der Technischen Hochschule von seinen alternativen Ansichten und seiner Kritik der W\u00e4rmetheorie berichtete, lud L\u00f6sel ihn zum Studium an seinem Institut ein. Barth musste aus finanziellen Gr\u00fcnden ablehnen. Heute meint Barth: \u201eDas war der gr\u00f6sste Fehler meines Lebens &#8211; es war die einzige wirkliche Chance meines Lebens.&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende,<\/strong> Fortsetzung folgt<strong>)<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 Abschnitt 31\u00a0 der Dissertation von Dr. Reinhard Schl\u00f6gl.\u00a0 Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH. Zitat: 3.8.2 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH: \u201eWenn ich jetzt zur\u00fcckblicke auf die Jahrzehnte erfolglosen Bem\u00fchens, dann muss ich feststellen, dass z\u00fcrn Beispiel meine ,Neue Lichttheorie auf der Basis der Griechischen Dialektik&#8220; oder meine [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-2969","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-deutschsprachige-kritik-der-relativitatstheorie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2969"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2969"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2969\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2969"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2969"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2969"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}