{"id":2967,"date":"2011-05-05T08:21:32","date_gmt":"2011-05-05T07:21:32","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2967"},"modified":"2011-05-05T08:21:32","modified_gmt":"2011-05-05T07:21:32","slug":"30-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/30-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"30- Dr. Reinhard Schl\u00f6gl: \u201eAussenseiter der Naturwissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der <em>\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Abschnitt 30<\/span>\u00a0 <\/em>der Dissertation von<em> <strong><a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=Dr.+Reinhard+Schl%C3%B6gl%3A+%E2%80%9EAussenseiter+der+Naturwissenschaft%E2%80%9C\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Reinhard Schl\u00f6gl<\/span><\/a><\/strong>.\u00a0<br \/>\n<\/em><strong><em>Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt:<\/em><\/strong><strong><em> <\/em><\/strong><strong>3.3.2.4 <em>Ing. Harald Kretzschmar.<br \/>\n<\/em><\/strong><strong><em>Zitat:\u00a0<br \/>\n<\/em><\/strong><strong>3.3.2.4 <em>Ing. Harald Kretzschmar:<br \/>\n<\/em><\/strong>Kretzschmar ist hauptberuflich im mittleren Management der Elektronikindustrie t\u00e4tig. Er betreibt die Wissenschaft als Hobby: \u201eIch war fr\u00fcher in erster Linie prak\u00adtizierender Wissenschafter und bin erst sp\u00e4ter \u201ezur Theorie&#8220; gekommen&#8230; auf Grund meiner Versuche und meiner eigenen Theorien&#8230; bin ich zu dem Schluss gekommen, dass die Relativit\u00e4tstheorie falsch sein muss. Viele Wissenschafter meinen heute, dass die Relativit\u00e4tstheorie schwer verst\u00e4ndlich ist. Nun: Unlogik ist nun einmal schwer verst\u00e4ndlich&#8230; Ich habe versucht, die Fehler aufzuzeigen. Da die Schulwissenschaf\u00adter normalerweise nicht dar\u00fcber reden wollen, war ich gezwungen, einen ungew\u00f6hnli\u00adchen Weg zu w\u00e4hlen: Ich hatte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine Annonce ver\u00f6ffentlicht, in der ich einige Punkte angef\u00fchrt habe, dass die Relativit\u00e4tstheorie auf Fehlern aufgebaut ist.&#8220; Im Wesentlichen bem\u00e4ngelt Kretzschmar drei Fehler: Er\u00adstens kritisiert er, dass der Grundansatz der Relativit\u00e4tstheorie, die Lorentztransformation falsch sei, da diese seiner Ansicht nach einen Vorzeichenfehler beinhalte. Da die Lorentztransformation die mathematische Formulierung der Relativit\u00e4tstheorie ist, betreffe das also die Relativit\u00e4tstheorie. Der zweite \u201eFehler&#8220;, den Kretzschmar nachzu\u00adweisen glaubt, ist, dass die Lorentztransformation \u201emathematischer Hokuspokus&#8220; sei: \u201eWenn man zwei einfache Kontrollrechnungen durchf\u00fchrt, merkt man, dass die End\u00adergebnisse unsinnig sind.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Der dritte Punkt ist, dass Einsteins \u201eeinfache Ableitung&#8220; sehr einfach durchschaubare Rechenfehler beinhaltet&#8230; So bin ich durch diese meine Untersuchungen auf die zwangs\u00adweise Falschheit der Relativit\u00e4tstheorie gekommen, wobei ich von \u00dcberlegungen zum Thema Gravitation und Magnetismus ausgegangen war&#8230; die Widerlegung der Relativit\u00e4tstheorie war f\u00fcr mich sozusagen ein \u201eAbfallprodukt&#8220;. Meine eigentliche Materie: die Gravitation und den Magnetismus habe ich in meinem Buch \u201eDie Ganzheitstheorie&#8220; ausf\u00fchrlich behandelt. <strong><em>[Anmerkung 92: <\/em><\/strong><em>Auf diese Theorie werde ich etwas sp\u00e4ter eingehen<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">\u201eWas die Relativit\u00e4tstheorie betrifft, so besteht heute grunds\u00e4tzlich das Problem, dass man sehr schwer mit den Wissenschaftern ins Gespr\u00e4ch kommt, weil sie einfach zur Zeit leider mehr an die Relativit\u00e4tstheorie glauben als an Gott&#8230; die Wissenschaf\u00adter wollen nicht&#8230; diskutieren und sind einfach der Meinung: die Wissenschaft <em>m\u00fcsse <\/em>stimmen, weil nicht sein kann, was nicht sein darf&#8230; und viele Wissenschafter gehen heute nach dem Motto vor: &#8218;Mist muss einfach deshalb gut schmecken, weil sich doch eine Million Fliegen nicht irren k\u00f6nnen!'&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Bei seiner Er\u00f6ffnungsansprache zum M\u00fcnchner Kongress 1987 sagte Kretzschmar: \u201eAus Sicht der Schulwissenschafter sind alle hier anwesenden Wissenschafter&#8230; Spin\u00adner, weil sie unser heutiges Weltbild in Frage stellen wollen&#8230; das ist aber wichtig in Hinblick auf die Technologie, die Gesundheit, die Umwelt&#8230; Wir m\u00fcssen nicht nur die Relativit\u00e4tstheorie diskutieren und kritisieren, &#8230;wir wissen heute auch noch gar nicht, was Gravitation \u00fcberhaupt ist; dar\u00fcber m\u00fcssen wir nachdenken. Ein Anliegen von uns ist es, dass die Wissenschaft wieder versucht, etwas intensiver an unserem grunds\u00e4tz\u00adlichen Weltbild zu arbeiten, und sich nicht&#8230; mit unsinnigen Versuchen befasst&#8230; wir wollen also versuchen, einen neuen Weg zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Dieser Weg ist nicht einheitlich vor\u00adgegeben. Sie sehen hier eine ganze Anzahl von Wissenschaftern, die teilweise \u00e4hnliche Ideen haben&#8230; jedenfalls haben diese Wissenschafter eines gemeinsam: sie wollen neue Impulse und Anregungen geben&#8230; Die Wissenschaft muss endlich wieder aus ihrem Dornr\u00f6schenschlaf aufwachen und&#8230; neue Wege gehen. Es muss m\u00f6glich sein, dass wir mit den Schul Wissenschaftern ins Gespr\u00e4ch kommen, sodass wir eine Chance haben, an (m\u00f6glicherweise falschen) Theorien zu r\u00fctteln. Dann muss es die M\u00f6glichkeit geben, dass man \u00fcberhaupt \u00fcber diese Theorien offen und ehrlich spricht&#8230; sodass man f\u00fcr die Zukunft die Chance hat, einiges besser zu gestalten&#8230;&#8220; <strong><em>[Anmerkung 93: <\/em><\/strong><em>H. Kretzschmar in R. Schl\u00f6gl (1988): \u201eAussenseiter der Wissenschaft&#8220;, Radiokolleg<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Publikationen:<br \/>\n<\/strong><strong>Kretzschmar, 1987:<\/strong> \u201eDie Ganzheitstheorie&#8220;, E.V.\/Ulm: Hier stellt Kretzschmar die These auf, dass sich s\u00e4mtliche Materie auf Felder zur\u00fcckf\u00fchren und durch sie erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Das bedeutet: Alle Grundbausteine der Materie, also Protonen, Neutronen, Elek\u00adtronen, Photonen usw. lassen sich durch Felder erkl\u00e4ren. Diese elektromagnetischen Felder senden nun ihrerseits elektromagnetische Felder aus, die sich als untereinan\u00adder anziehend auswirken, wodurch sich nach Ansicht Kretzschmars \u201eGravitation&#8220; ganz einfach erkl\u00e4ren l\u00e4sst. Kretzschmars Ganzheitstheorie geht davon aus, dass sowohl im Mikro-, als auch im Makrokosmos die gleichen Gesetzm\u00e4ssigkeiten herrschen, da beide Bereiche miteinander in unmittelbarem funktionellen Zusammenhang stehen. Es han\u00addelt sich dabei um den Versuch, die gesamte Welt auf elektromagnetische Ph\u00e4nomene bzw. auf das Fliessen von Str\u00f6men zur\u00fcckzuf\u00fchren:\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">\u201eAlle&#8230; Wirkungen und Gesetzm\u00e4ssigkeiten der Natur, wie beispielsweise Magnetismus, Lichteffekte, die Keplerschen Gesetze, die Heisenbergsche Unsch\u00e4rferelation und vie\u00adles andere mehr, lassen sich durch diesen einfachen Bauplan der Natur beschreiben, der&#8230; ohne das angebliche Vorhandensein von vielen&#8230; verschiedenen Grundbaustei\u00adnen auskommt. Im letzten Schritt werden wir diese wenigen elementaren Grossen, wie Energiefluss, Raum und Zeit nur noch auf eine einzige naturwissenschaftliche Grosse zur\u00fcckf\u00fchren k\u00f6nnen&#8230;&#8220;\u00a0 <strong><em>[Anmerkung 94: <\/em><\/strong><em>H. Kretzschmar (1987): \u201eDie Ganzheitstheorie&#8220;, Aufsatz zum \u201eInt. Kongress f\u00fcr Relativit\u00e4t und Gravitation 1988&#8243;\/ M\u00fcnchen. Anm: Eine solche radikale Form der \u201eZur\u00fcckf\u00fchrung&#8220; ist als Reduk\u00adtionismus zu bezeichnen. Jedoch: Ein wenig erinnert derartiges Denken &#8211; im positiven Sinn &#8211; an das Gedankengeb\u00e4ude des kroatischen Physikers und Naturphilosophen\u00a0 Rudjer Boskovic, der ja ebenfalls von der Idee durchdrungen war, die Welt sei von einem einzigen Prinzip her abzuleiten; und es liessen sich hier noch viele \u00e4hnliche Beispiele anf\u00fchren.<strong>]\u00a0\u00a0<\/strong><\/em>\u00a0<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende,<\/strong> Fortsetzung folgt<strong>)<br \/>\n<\/strong>Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der \u00a0Abschnitt 30\u00a0 der Dissertation von Dr. Reinhard Schl\u00f6gl.\u00a0 Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.3.2.4 Ing. 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