{"id":2965,"date":"2011-05-01T09:00:37","date_gmt":"2011-05-01T08:00:37","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2965"},"modified":"2011-05-01T09:00:37","modified_gmt":"2011-05-01T08:00:37","slug":"29-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/29-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"29- Dr. Reinhard Schl\u00f6gl: \u201eAussenseiter der Naturwissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der <em>\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Abschnitt 29<\/span>\u00a0 <\/em>der Dissertation von<em> <strong><a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=Dr.+Reinhard+Schl%C3%B6gl%3A+%E2%80%9EAussenseiter+der+Naturwissenschaft%E2%80%9C\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Reinhard Schl\u00f6gl<\/span><\/a><\/strong>.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt:<\/em><\/strong><strong><em> 3.3.2.3 Dipl. Ing. Ekkehard Friebe <\/em><\/strong>(Fortsetzung): <em><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Zitat:<br \/>\n<\/em><\/strong><strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/GESETZE.HTM\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Friebe, 1988:<\/span><\/a><\/strong> \u201eWas sind Physikalische Gesetze?&#8220;, Zeitschrift \u201eRaum und Zeit&#8220;, 32\/1988: \u201eZur Wissenschaft und Forschung geh\u00f6rt, dass man alles kritisch hinterfragt. Selbst sogenannte Gesetze.&#8220; Friebe vergleicht in dieser Arbeit die Struktur dreier Fra\u00adgen miteinander:<\/p>\n<p style=\"PADDING-LEFT: 60px\">1) Gibt es eine experimentelle Bet\u00e4tigung des Ohm&#8217;schen Gesetzes<br \/>\n2)\u00a0Gibt es eine experimentelle Best\u00e4tigung der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit?<br \/>\n3)\u00a0Gibt es eine experimentelle Best\u00e4tigung der Maxwell&#8217;schen Gleichungen?\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Friebe zieht den Schluss, dass das Ohm&#8217;sche Gesetz \u00fcberhaupt keine physikalische Gesetzm\u00e4ssigkeit sei, sondern eine Definitionsgleichung, die wie jede Definitionsgleichung a priori und unabh\u00e4ngig von experimentellen Befunden gilt, solange die Fachwelt die damit festgelegte Vereinbarung anerkennt.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->F\u00fcr eine Definitionsgleichung gibt es da\u00adher weder ein Verifizierung, noch eine Falsifizierung. \u201eDie Annahme der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit ist unhaltbar. Schon Einstein hat vorgeschlagen, den Begriff der absoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit aufzugeben. Schon 1907 hat er be\u00adrechnet, wie stark die Lichtgeschwindigkeit von einem Gravitationsfeld abh\u00e4ngig sein m\u00fcsste, wenn das Relativit\u00e4tsprinzip in seiner klassischen Form auch auf Lichtaus\u00adbreitungsvorg\u00e4nge angewandt werden k\u00f6nnte.&#8220; Zusammenfassend ergibt sich, dass die Annahme einer absoluten Konstanz von c im Vakuum in mehrfacher Hinsicht unhaltbar ist. \u201eViele Theoretische Physiker hielten aber das <em>Postulat <\/em>von der absoluten Konstanz von c u.a. deshalb f\u00fcr richtig und wichtig, weil dies aus den Maxwellschen Gleichungen zur Elektrodynamik folgerte. Dabei wurde angenommen, dass diese Elektrodynamik in ihrem vollen Umfang experimentell best\u00e4tigt sei. Deshalb wurde ganz \u00fcbersehen, dass die Messungen von Eddington 1919, wenn man sie als schl\u00fcssig annahm, bereits ein starkes Indiz gegen die absolute Konstanz darstellten&#8230;&#8220; <strong><em>[Anmerkung 85: <\/em><\/strong><em>l. c. S. 90<strong>]<br \/>\n<\/strong><\/em>Schliesslich zeigt Friebe, dass die Maxwellschen Gleichungen \u201eDefinitionsgleichungen&#8220; sind.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/QUANTEN.HTM\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Friebe, 1988:<\/span><\/a><\/strong> \u201eLichtquanten ohne Beweis\u201c, in: \u201eRaum und Zeit&#8220;, Heft 33\/1988: Auch in diesem Artikel lautet die Grundfrage: Gibt es einen experimentellen Beweis f\u00fcr die Max Planck zugeschriebene Formel E = h.ny. Neuerlich legt Friebe dar, dass es einen solchen Beweis nicht gibt. Er stellt fest: \u201eDie Untersuchungen von Lenard (1902), soweit sie der Lichtquantenhypothese zugrunde liegen, besagen weder etwas \u00fcber die Geschwindigkeit oder kinetische Energie der \u201eElektrizit\u00e4tsquanten&#8220;, noch etwas \u00fcber die Energie oder \u201eEnergie pro Zeiteinheit&#8220; der eingestrahlten \u201eLichtquanten&#8220;, sondern lediglich etwas \u00fcber die frequenzproportionalen \u201eLeerlaufspannungen&#8220; des photoelektrischen Effektes. Der \u00dcbergang auf die Energie von \u201eLichtquanten&#8220; ist rein hypothetischer Natur und steht mit den Messergebnissen in keinem funktionellen Zusammenhang. Auch sp\u00e4tere, sogenannte \u201eexperimentelle Best\u00e4tigungen&#8220; <strong><em>[Anmerkung 86: <\/em><\/strong><em>Vgl. insbesondere die Experimente von Millikan, 1916<strong>]<\/strong><\/em> beziehen sich ausschliesslich auf die vor\u00adgenannten &#8218;Leerlaufspannungen&#8216;.&#8220; <strong><em>[Anmerkung 87: <\/em><\/strong><em>E. Friebe (1988): \u201eLichtquanten ohne Beweis&#8220; in \u201eRaum &amp; Zeit&#8220;, Heft 33\/88, S.75f<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/HISTORI.HTM\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Friebe, 1988:<\/span><\/a><\/strong> \u201eWie es zur Relativit\u00e4tstheorie kam&#8220;, \u201eRaum und Zeit&#8220;, Heft 34\/1988: Es handelt sich um eine wissenschaftshistorische Analyse. Friebes Fazit: \u201eAls&#8230; die mathematischen Fehler in Einsteins Konzept von 1905 durch die Kritik (insbesondere Strasser 1922) aufgezeigt wurden, gab es kein Zur\u00fcck mehr; zumal Einstein im Jahre 1921 den Nobelpreis erhalten hatte&#8230; es wird daher endlich Zeit, dass die Arbeiten von Einstein aus den Jahren 1905 (nach der \u201eElektrodynamik bewegter K\u00f6rper&#8220;) bis etwa 1912 aufmerksam gelesen und diskutiert werden.&#8220; <strong><em>[Anmerkung 88:<\/em><\/strong><em> l. c. S. 86ff<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Thermo.htm\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Friebe, 1988:<\/span><\/a><\/strong> \u201eDie Widerspr\u00fcche der Thermodynamik&#8220;, \u201eRaum und Zeit&#8220;, Heft 36\/1988.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Integer.htm\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Friebe, 1989:<\/span><\/a><\/strong> \u201eProbleme der mathematischen Beschreibung von Bewegungsvorg\u00e4ngen&#8220; in \u201eRaum und Zeit&#8220;, Heft 38\/1989: Friebe zeigt, dass zur mathematischen Beschrei\u00adbung von Bewegungsvor\u00adg\u00e4ngen \u201eeine zweifelsfreie Methode weder bekannt ist, noch angewandt wird&#8230; die Behauptung, die Relativit\u00e4tstheorie sei experimentell vielfach best\u00e4tigt, ist nicht stichh\u00e4ltig&#8220;. <strong><em>[Anmerkung 89:<\/em><\/strong><em> l. c. S. 88<strong>] <\/strong><\/em>Friebe argumentiert dies in derselben Weise, wie in seinen fr\u00fcheren Arbeiten.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Axiome.htm\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Friebe, 1989:<\/span><\/a><\/strong>\u00a0\u00a0 \u201eSind die Axiome der Newtonschen Physik widerspruchsfrei?&#8220;\u00a0\u00a0 in \u201eRaum und Zeit&#8220;, Heft 39\/1989<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/KRITIKER.HTM\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Friebe, 1989:<\/span><\/a><\/strong> \u201eWer war der erste Kritiker der Relativit\u00e4tstheorie?&#8220;, in \u201eDas Neue Zeitalter&#8220;, Heft 39\/1989: Diese Arbeit tr\u00e4gt einen Untertitel: \u201eEin Dialog mit erstem Hintergrund&#8220;, in dem zwei fiktive Akademiker, ein Arzt und ein Jurist miteinander \u00fcber die Relativit\u00e4tstheorie diskutieren. Friebe hat offenbar deshalb gerade diese Personen f\u00fcr seinen Dialog ausgew\u00e4hlt, weil er auch dem so genannten \u201egesunden Menschenver\u00adstand&#8220; zu seinem Recht verhelfen will. Dort heisst es gegen Schluss:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">\u201e<span style=\"text-decoration: underline;\">Jurist:<\/span> &#8218;Es handelt sich hier um eine Irref\u00fchrung der \u00d6ffentlichkeit, die rechtlich lei\u00adder nicht angreifbar ist, was ich als Jurist besonders bedaure. Denn wissenschaftliche Aussagen unterliegen keiner gesetzlichen Regelung, sondern nur der Beurteilung von Gutachtern. Gutachter beziehen aber in aller Regel ihr Wissen aus Lehrb\u00fcchern, die nur \u00e4usserst langsam den tats\u00e4chlichen Erkenntnissen der f\u00fchrenden Wissenschafter folgen.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Arzt:<\/span> Jetzt allm\u00e4hlich geht mir ein Licht auf! Kein anderer als Einstein selbst war \u00a0&#8211;\u00a0 neben Walter Ritz, auf den er sich sachlich st\u00fctzte und der leider schon 1909 im 31. Lebensjahr gestorben war \u00a0&#8211; \u00a0der erste Kritiker der Relativit\u00e4tstheorie&#8230;&#8220;&#8230;.<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">Jurist:<\/span>&#8230;ich frage mich:\u00a0 Wie bringt man die Fachleute dazu, diese Arbeiten auch zu lesen?&#8230;.&#8220; <strong><em>[Anmerkung 90: <\/em><\/strong><em>l. c. S. 35<strong>]<\/strong><\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Wurde%20Albert%20EINSTEIN.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Friebe, ohne Datum:<\/span><\/a><\/strong> \u201eWurde Albert Einstein das Opfer der Wissenschafter seiner Zeit?&#8220; in \u201eErfahrungswissen- schaftliche Bl\u00e4tter&#8220; der Psychophysikalischen Gesellschaft e.V., M\u00fcnchen. Dort heisst es:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">\u201e&#8230;was konnte Albert Einstein daf\u00fcr, dass die Fachwelt von damals die mathematischen Fehler in seiner mit 26 Jahren vorgelegten Arbeit nicht erkannt hat? Aus heutiger Sicht muss man wohl sagen: Albert Einstein wurde das Opfer der Wissenschaftler seiner Zeit!&#8220; <strong><em>[Anmerkung 91: <\/em><\/strong><em>l. c. S. 2<strong>]<br \/>\n<\/strong><\/em><strong>(Zitatende,<\/strong> Fortsetzung folgt<strong>)<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der \u00a0Abschnitt 29\u00a0 der Dissertation von Dr. Reinhard Schl\u00f6gl.\u00a0 Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.3.2.3 Dipl. Ing. Ekkehard Friebe (Fortsetzung): Zitat: Friebe, 1988: \u201eWas sind Physikalische Gesetze?&#8220;, Zeitschrift \u201eRaum und Zeit&#8220;, 32\/1988: \u201eZur Wissenschaft und Forschung geh\u00f6rt, dass man alles kritisch hinterfragt. 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