{"id":2964,"date":"2011-04-28T09:11:25","date_gmt":"2011-04-28T08:11:25","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2964"},"modified":"2011-04-28T09:11:25","modified_gmt":"2011-04-28T08:11:25","slug":"28-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/28-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"28- Dr. Reinhard Schl\u00f6gl: \u201eAussenseiter der Naturwissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 <span style=\"text-decoration: underline;\">Abschnitt 28<\/span>\u00a0 der Dissertation von <strong><a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=Dr.+Reinhard+Schl%C3%B6gl%3A+%E2%80%9EAussenseiter+der+Naturwissenschaft%E2%80%9C\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Reinhard Schl\u00f6gl<\/span><\/a><\/strong>.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt:<\/em><\/strong><strong><em> 3.3.2.3 Dipl. Ing. Ekkehard Friebe <\/em><\/strong><em>(Fortsetzung): <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Zitat: <\/em><\/strong><em><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Friebe gibt Anregungen, wie die Maxwell&#8217;sche Theorie \u00fcberwunden werden k\u00f6nne. Ferner wird gezeigt, dass eine ballistische Auffassung, wie sie Newton und viel sp\u00e4ter (etwa 1910) Walther Ritz vorgeschlagen haben, optimale Ergebnisse liefert. Anregung f\u00fcr diese Arbeit war f\u00fcr Friebe u. a. Poppers \u201eLogik der Forschung&#8220;, in der Popper nachgewiesen hatte, dass die modernen Forschungs-Methoden oft eine konsequent logische Verfahrensweise vermissen lassen. Friebe f\u00fchrt hier sowohl die mathemati\u00adsche, als auch die experimentelle Analyse durch und stellt in letzterer fest, dass zwar die Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Erscheinungen auf Grund vieler Versuche derjenigen des Lichtes entspricht. Die Richtigkeit der Annahme eines \u00c4thers, magnetischer Monopole und elektromagnetischer Wirbel ist dagegen \u00e4usserst zweifelhaft. Eindeutig falsch ist nach Friebes Untersuchungen die Definition der magnetischen Kraftrichtung, sodass die Maxwell&#8217;schen Gleichungen mit einzelnen Erfahrungstatsa\u00adchen im Widerspruch stehen. Dies betrifft vor allem das Nahfeld bei Sende-Dipolen. <strong><em>[Anmerkung 78:<\/em><\/strong><em> E. Friebe (1985): \u201eAnalyse des physikalischen Aussagegehalts der Maxwellschen Elektrodynamik\u201c, S. 24<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Friebes \u201eAnregungen f\u00fcr die Schaffung einer neuen Elektrodynamik&#8220; lassen sich so zusammenfassen: Er glaubt, gezeigt zu haben, dass eine einfache Modell-vorstellung alle wesentlichen elektromagnetischen Erscheinungen auf klassische Weise zu erkl\u00e4ren gestattet. Wesentlich dabei ist die Beschreibung der Faraday&#8217;schen elektrostatischen Feldlinien als reale, korpuskular aufgebaute Ketten von Elementarteilchen, die als Po\/-<em>Elektronen <\/em>bezeichnet werden. Jedes <em>Pol-Elektron <\/em>stellt dabei eine Paarbildung von einem Elektron und einem Positron dar. Ferner ist entscheidend, dass magnetische Erscheinungen als dynamische Vorg\u00e4nge betrachtet werden, deren zeitliches Verhalten von Anfang an zu verfolgen ist. Herk\u00f6mmliche Methoden, von denen auch die Maxwellsche Theorie ausgeht, beschreiben einen elektrischen Strom als unendlich kleines Stromelement, das von jeder Quelle isoliert angenommen wird. Dadurch entsteht eine echte L\u00fccke in der Beschreibung des zeitlichen Ablaufes, die auch durch Integration nicht \u00fcberbr\u00fcckt werden kann. Dies hat zahlreiche Schwierigkeiten der derzeitigen Elektrodynamik zur Folge.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Friebe glaubt, mit dieser neuen Modellvorstellung diese L\u00fccke geschlossen zu haben und hat damit \u201eerstmalig eine Beschreibung vorgeschlagen, die dem Prinzip \u201eactio = reactio&#8220; gerecht wird. \u201eDieses Prinzip, das nicht nur bei klassisch-mechanischen, sondern auch bei elektrostatischen und magnetischen Vorg\u00e4ngen zweifelsfrei durch die Erfahrung best\u00e4tigt ist, ist unabdingbare Voraussetzung, um Kraft-, Energie- und Leistungszuordnungen im Bereich der Elektrodynamik fehlerfrei zu beschreiben. Es verbleibt jetzt die Zielsetzung, die beschriebene Modellvorstellung in eine mathemati\u00adsche Form zu \u00fcbersetzen. Dabei d\u00fcrften die theoretischen Ans\u00e4tze f\u00fcr Wellen-Leiter, die ausschliesslich symmetrische Verh\u00e4ltnisse voraussetzen (gleichwertige positive und negative Ladungen), eine wertvolle Hilfe sein.\u201c <strong><em>[Anmerkung 79: <\/em><\/strong><em>E. Friebe (1985): \u201eAnalyse des physikalischen Aussagegehalts der Maxwellschen Elektrodynamik\u201c, S. 38<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Wurde%20Albert%20EINSTEIN.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Friebe, 1985:<\/span><\/a><\/strong> \u201eWurde Albert Einstein das Opfer der Wissenschaftler seiner Zeit?&#8220;, Zeitschrift \u201eErfahrungswissen- schaftliche Bl\u00e4tter&#8220;, M\u00fcnchen, Heft 2.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Elektron.htm\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Friebe, 1987:<\/span><\/a><\/strong> \u201eIrrt\u00fcmer in der Elektronentheorie?&#8220;, Zeitschrift \u201eRaum und Zeit&#8220;, Heft 30\/1987: Auch hier befasst sich der Autor wieder mit der Frage der Geschwindigkeits\u00adabh\u00e4ngigkeit der Masse, die er als den \u201ekostspieligsten Irrtum der Physikgeschichte&#8220; bezeichnet.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Thermo.htm\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Friebe, 1987:<\/span><\/a><\/strong> \u201eWo liegen die urs\u00e4chlichen Irrt\u00fcmer in der theoretischen Thermodyna\u00admik?&#8220;, Zeitschrift \u201eRaum und Zeit&#8220;, Heft 28\/87: Dieser Aufsatz sollte urspr\u00fcnglich in der Zeitschrift \u201eSonnenenergie\u201c <strong><em>[Anmerkung 80: <\/em><\/strong><em>Herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Sonnenenergie, e.V., M\u00fcnchen<strong>]<\/strong><\/em>, erscheinen. In dieser Zeitschrift war eine heftige Diskussion \u00fcber die theoretischen Grundlagen der beiden Haupts\u00e4tze der Thermody\u00adnamik entbrannt. Das Thema wurde offenbar so heiss, dass der Pr\u00e4sident der DGS, Dr. H. Selzer aus Bremen, von seinem Weisungsrecht gegen\u00fcber der Redaktion Gebrauch machte und keine weitere Stellungnahme zum Thema Thermodynamik mehr zuliess. Begr\u00fcndung: Die Diskussion \u00fcber die Richtigkeit der Haupts\u00e4tze der Thermodynamik habe mit den regenerativen Energiequellen direkt nichts zu tun. Dazu Friebe: \u201eDiese Logik entspricht etwa einem Mann, der ein Haus bauen will und zum Architekten \u00a0sagt: \u201eSchweifen sie nicht ab mit Ihren Diskussionen \u00fcber die Beschaffenheit des Grundes, auf dem ich mein Haus bauen will. Die Beschaffenheit des Grundes hat mit meinem Hausbau direkt nichts zu tun.\u201c <strong><em>[Anmerkung 81:<\/em><\/strong> <em>E. Friebe (1987): \u201eIrrt\u00fcmer der Elektronentheorie&#8220; in \u201eRaum &amp; Zeit&#8220;, 28\/87, S .82<strong>]<\/strong><\/em><strong><em> <\/em><\/strong><em><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">F\u00fcr Friebe war diese Logik ebenfalls nicht nachvollziehbar, weshalb er sich an \u201eRaum und Zeit&#8220; wandte. Das Ergebnis der Untersuchung Friebes: \u201e\u00c4hnlich wie in anderen Bereichen der Theoretischen Physik, ist auch in der Thermodynamik der Glaube an die Unfehlbarkeit der Mathematik die Ursache zahlreicher Fehldeutungen.&#8220; <strong><em>[Anmerkung 82: <\/em><\/strong><em>E. Friebe (1987): \u201eIrrt\u00fcmer der Elektronentheorie&#8220; in \u201eRaum &amp; Zeit&#8220;, 28\/87, S. 84<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Wo die urs\u00e4chlichen Irrt\u00fcmer in der theoretischen Thermodynamik liegen?: \u201eAusgangspunkt ist einerseits ein grunds\u00e4tzliches Missverst\u00e4ndnis des 1. Hauptsatzes (Energieerhaltungssatz). Er besagt lediglich, dass Energie weder aus dem Nichts hervorge\u00adzaubert, noch in ein Nichts verwandelt werden kann. Dieser Satz folgt zwingend aus dem Kausalit\u00e4tsprinzip, ohne das eine exakte Wissenschaft \u00fcberhaupt nicht m\u00f6glich erscheint.\u201c <strong><em>[Anmerkung 83: <\/em><\/strong><em>E. Friebe (1987): \u201eIrrt\u00fcmer der Elektronentheorie&#8220; in \u201eRaum &amp; Zeit&#8220;, 28\/87, S. 85<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Friebe stimmt hier den Ausf\u00fchrungen Schmidts zu, der im Jahr 1987 anl\u00e4sslich des erw\u00e4hnten M\u00fcnchner Kongresses erkl\u00e4rte: \u201eDer Energieerhaltungssatz ist ein reines Axiom zur Bilanzierung.&#8220; Das zweite Missverst\u00e4ndnis (und zwar das bedeutsamere) l\u00e4ge im 2.Hauptsatz der W\u00e4rmelehre begr\u00fcndet. Durch die in dieser Arbeit aufge\u00adzeigten Irrt\u00fcmer sei die Thermodynamik in sich widerspr\u00fcchlich und es Hesse sich zeigen, dass aus einer mathematisch formulierten Theorie mit inneren Widerspr\u00fcchen \u201ejeder Unsinn abgeleitet&#8220; werden k\u00f6nne. \u201eAuch experimentelle Best\u00e4tigungen einer in sich widerspr\u00fcchlichen Theorie sind unm\u00f6glich. Denn jedes Experiment zugunsten der Theorie ist &#8211; wegen der inneren Widerspr\u00fcche &#8211; gleichzeitig ihre eigene Widerle\u00adgung.&#8220; F\u00fcr neuere Alternativen zur Nutzung von W\u00e4rme-Energie, bei denen nur kleine Temperaturdifferenzen zur Verf\u00fcgung stehen, seien die aufgezeigten Fehler ganz ent\u00adscheidend. Dies treffe vor allem auch f\u00fcr die Anwendung der Sonnenenergie zu. Viel bedeutsamer seien jedoch die fehlerhaften Folgerungen aus dem falsch interpretierten 2.Hauptsatz in Hinblick auf die Theoretische Physik. Der Energiebegriff sei dort \u201eganz in Unordnung geraten\u201c. <strong><em>[Anmerkung 84:<\/em><\/strong><em> E. Friebe (1987): \u201eIrrt\u00fcmer der Elektronentheorie&#8220; in \u201eRaum &amp; Zeit&#8220;, 28\/87, S. 85<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">So sei die Planck&#8217;sche Formel E = h.ny niemals experimentell best\u00e4tigt worden; sie beruhe sowohl in ihrem theoretischen Ansatz als auch in der sog. experimentellen \u00dcberpr\u00fcfung auf einer Verwechslung von elektrischer Energie mit elek\u00adtrischer Spannung.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende,<\/strong> Fortsetzung folgt<strong>)<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 Abschnitt 28\u00a0 der Dissertation von Dr. Reinhard Schl\u00f6gl.\u00a0 Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.3.2.3 Dipl. Ing. Ekkehard Friebe (Fortsetzung): Zitat: Friebe gibt Anregungen, wie die Maxwell&#8217;sche Theorie \u00fcberwunden werden k\u00f6nne. 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