{"id":2960,"date":"2011-04-20T10:06:05","date_gmt":"2011-04-20T09:06:05","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2960"},"modified":"2011-04-20T10:06:05","modified_gmt":"2011-04-20T09:06:05","slug":"25-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/25-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"25- Dr. Reinhard Schl\u00f6gl: \u201eAussenseiter der Naturwissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 <span style=\"text-decoration: underline;\">Abschnitt 25<\/span>\u00a0 der Dissertation von<em> <strong><a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=Dr.+Reinhard+Schl%C3%B6gl%3A+%E2%80%9EAussenseiter+der+Naturwissenschaft%E2%80%9C\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Reinhard Schl\u00f6gl<\/span><\/a><\/strong>.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: <\/em><\/strong><strong>3.3.2.2 Dr. <em>Wolfgang Schmidt <\/em><\/strong><em>(Fortsetzung)<strong>: <\/strong><\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Zitat: <\/em><\/strong><em><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Im Eigenverlag brachte Schmidt heraus: \u201eNeue Aspekte f\u00fcr Forschung und Ener\u00adgietechnik&#8220;. <strong><em>[Anmerkung 58:<\/em><\/strong><em> 0hne Datumsangabe] <\/em>Schmidt betont auch hier wieder, dass es in der Natur in Wahrheit nur irreversible Vorg\u00e4nge gebe, die streng kausal zu \u201ehochgradigen Ordnungen f\u00fchren, die die unabdingbare Voraussetzung daf\u00fcr sind, dass wir die Natur exakt beschreiben k\u00f6nnen.&#8220; <strong><em>[Anmerkung 59: <\/em><\/strong><em>W. Schmidt: \u201eNeue Aspekte f\u00fcr Forschung und Energietechnik&#8220;, S. 1<strong>]<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Er zeigt auch an dieser Stelle, dass es in der Natur lediglich Fernwirkungen gebe und \u201eman sollte nicht versuchen, gedanklich Fernwirkungen auf Nahwirkungen zur\u00fcckzuf\u00fchren, nur weil letztere der angeborenen menschlichen Vorstellung vertrauter sind. Das f\u00fchrt leicht zu unbeweisbaren Behauptungen&#8230;&#8220; Ein wichtiger Kernsatz dieser Arbeit ist. \u201eAxiome, mit denen man die physikalische Wirklichkeit beschreiben will, darf man nicht willk\u00fcrlich setzen, sie m\u00fcssen evident sein&#8230; All die folgenschweren Trugschl\u00fcsse der Lorentz-Transformation, die die gesamte moderne Physik beherrscht, beruhen auf einem Versehen von Albert Einstein oder Mileva Maric&#8220;.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Schmidt meint damit einen simplen Rechenfehler, den er in dieser Arbeit nachzuweisen vermeint. Auch an dieser Stelle leugnet der Autor die M\u00f6glichkeit der Energieabgabe einer Quelle an den leeren Raum (wie auch bei G. Barth, so ist auch f\u00fcr Schmidt \u201eEnergie&#8220; eine Relation zwischen mindestens zwei K\u00f6rpern, bzw. Energieempf\u00e4ngern). So stellt er die Frage: \u201eGibt es Beweise f\u00fcr die Energieabgabe an den leeren Raum?&#8220; Schmidt disku\u00adtiert weiters die Frage, wie die \u201ehochgradige Ordnung in der Welt&#8220; zu bewerten sei; \u201eIst sie ein &#8218;Wunder&#8216;?&#8220; fragt er. Sodann pr\u00e4sentiert er neuerlich sein \u201enat\u00fcrliches Regel\u00adprinzip&#8220;, das Prinzip der \u201enatural control&#8220;, das die in der Natur ablaufenden Vorg\u00e4nge \u201eirreversibel zur Ordnung steuert.&#8220; <strong><em>[Anmerkung 60:<\/em><\/strong><em> W. Schmidt: \u201eNeue Aspekte f\u00fcr Forschung und Energietechnik&#8220;, S. 13<strong>]<\/strong><\/em> <strong><em>\u00a0<\/em><\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt die \u201eGenaue Herleitung von Naturkonstanten aus dem Regelfaktor&#8220;. Schliesslich behandelt Schmidt neue Aspekte f\u00fcr eine \u201eEnergieversorgung ohne Umweltbelastung&#8220; und weist zum wiederholten Male auf die Notwendigkeit f\u00fcr alle Verantwortlichen hin, Dogmen, die als falsch erkannt wurden, zu \u00fcberwinden. Schmidt schliesst diese Arbeit mit der schon des \u00d6fteren gemachten Feststellung: \u201eUnsere Welt ist ein Perpetuum Mobile 2.Ordnung. Diese Ausf\u00fchrungen sollen die Wissenschaftler und Techniker anregen, den Vorg\u00e4ngen bei der Zunahme von Ordnung mehr Beachtung zu schenken.&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Eine andere Arbeit Schmidts tr\u00e4gt den Titel \u201eIrreversible Wechselwirkungen und deren Anwendung &#8211; ein Beitrag zu neuen Erkenntnissen \u00fcber die Steuerungsvorg\u00e4nge in der Natur&#8220;. <strong><em>[Anmerkung 61:<\/em><\/strong> <em>Erschienen in \u201eDABEI-Kolloquium&#8220; der \u201eDeutschen Aktionsgemeinschaft Bildung-Erfindung-<\/em><em>Innovation&#8220; e.V., 1985, Bonn<strong>]<\/strong><\/em><strong><em> <\/em><\/strong>Mit dieser Arbeit er\u00f6ffnete \u201eDABEI&#8220; eine Schriftenreihe unter dem Titel \u201eNeue Perspektiven f\u00fcr Forschung und Technik durch \u00dcberpr\u00fcfung naturwissenschaftlicher Grundlagen&#8220;. Das Ziel ist die Ver\u00f6ffentlichung wissenschaftlicher Arbeiten, \u201edie ihre Verfasser in den jeweils zust\u00e4ndigen Fachbereichen zumindest schon andiskutiert haben&#8220;. <strong><em>[Anmerkung 62: <\/em><\/strong><em>Erschienen in \u201eDABEI-Kolloquium&#8220;, S. 3. <\/em><em>N\u00e4heres \u00fcber \u201eDABEI&#8220; im Abschnitt \u201ePublikationsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Aussenseiter&#8220;<strong>]<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Im Abschnitt \u201eAufgabenstellung&#8220; dieser Schrift von Schmidt findet sich die grunds\u00e4tz\u00adliche Feststellung: \u201eDie Physik versteht sich als eine exakte Wissenschaft, die sich an der Wirklichkeit zu orientieren hat. Willk\u00fcrliche Behauptungen, die grunds\u00e4tzlich nicht nachpr\u00fcfbar sind, geh\u00f6ren nach Newton nicht in die Physik. Die Theorie soll Er\u00adgebnisse von Experimenten und Beobachtungen in einen allgemeinen Zusammenhang bringen und sie so erkl\u00e4ren, dass es m\u00f6glich sein soll, \u00fcber Vorg\u00e4nge, zu denen noch keine experimentellen Befunde vorliegen, sichere und eindeutige Aussagen zu machen. Stellt man aber nachher fest, dass irgendeine Aussage nicht zutrifft, so war die Theorie entweder unvollst\u00e4ndig oder falsch. Steht eine Theorie aber im Widerspruch zu irgendeinem Sachverhalt, so ist sie revisionsbed\u00fcrftig.&#8220; <strong><em>[Anmerkung 63: <\/em><\/strong><em>Erschienen in \u201eDABEI-Kolloquium&#8220;, S. 1<strong>]<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Der Autor weist darauf hin, dass es jedoch in der Praxis viele einander widersprechende Theorien gebe, die man aus irgendwelchen Gr\u00fcnden nicht aufgeben will; zum Beispiel deshalb, weil sie einfach sind und sich in bestimmten Bereichen verh\u00e4ltnism\u00e4ssig gut bew\u00e4hrt haben, oder weil sie \u201eschon zu oft von anerkannten Wissenschaftern zitiert worden sind, deren Theorien man dann ebenfalls aufgeben musste. Wird eine Theorie von der Lehrmeinung akzep\u00adtiert, dann ist sie zumeist der weiteren \u00dcberpr\u00fcfung entzogen&#8230; Wird eine Theorie von der Lehrmeinung akzeptiert, dann ist sie zumeist jeder weiteren Pr\u00fcfung entzogen.&#8220; <strong><em>[Anmerkung 64: <\/em><\/strong><em>Erschienen in \u201eDABEI-Kolloquium&#8220;<strong>]<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Schmidt fragt sich nun, wie denn nun die Lehrmeinung mit den vielen im Lauf der Zeit zusammengekommenen, einander widersprechenden Theorien fertig wird: \u201eAm besten und am ehrlichsten w\u00e4re es nat\u00fcrlich, die Widerspr\u00fcche deutlich aufzuzeigen. Da man dieses aus verschiedenen Gr\u00fcnden nicht will oder nicht darf, diskutiert man einfach die Tatsache der Widerspr\u00fcche weg. indem man die Logik ab\u00e4ndert und spezielle Logiken f\u00fcr die verschiedenen Bereiche einf\u00fchrt, zum Beispiel die \u201erelativistische Logik&#8220;, die \u201eQuantenlogik&#8220; und weitere andere (Peter Mittelstaedt).&#8220; <strong><em>[Anmerkung 65: <\/em><\/strong><em>Erschienen in \u201eDABEI-Kolloquium&#8220;<strong>]<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Schmidt weist daraufhin, dass man, um mit diesen Problemen fertig zu werden, nicht nur auf eine einheitliche Logik verzichten musste, sondern dar\u00fcber hinaus auch auf das Kausalit\u00e4tsprinzip; ohne das es nach M. v. Laue und A. Einstein \u00fcberhaupt keine Wissenschaft geben k\u00f6nne. \u201eFerner musste man f\u00fcr die &#8211; zur Erkl\u00e4rung irreversibler Vorg\u00e4nge angenommene &#8211; Expansion des Weltalls die Erhaltungss\u00e4tze von Energie und Masse aufgeben. Und schliesslich musste man den Physikern noch zumuten, daran zu glauben, dass es derzeit bereits &#8230;.?&#8230;. aufeinander senkrecht stehende Geraden g\u00e4be, von denen jede auf jeder anderen senkrecht st\u00fcnde&#8230; In der Natur g\u00e4be es so etwas, nur das menschliche Gehirn sei daf\u00fcr nicht programmiert. Wer dieses nicht begreifen kann, sei eben f\u00fcr die Physik nicht intelligent genug. <strong><em>[Anmerkung 66: <\/em><\/strong><em>Siehe auch \u201eFallstudie Gotthard Barth&#8220;<strong>]<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Da kommt einem das M\u00e4rchen von Andersen &#8218;Des Kaisers neue Kleider&#8216; in den Sinn&#8230;&#8220; <strong><em>[Anmerkung 67: <\/em><\/strong><em>Siehe auch \u201eFallstudie Gotthard Barth&#8220;, S. 2<strong>]<\/strong> <\/em>Die Zusammenfassung der verschiedenen sich wider\u00adsprechenden Theorien gleicht nach der Auffassung Schmidts einem \u201e\u00fcberbestimmten&#8220; System. Daher k\u00f6nnten bereits willk\u00fcrliche Behauptungen, die nach Newton nicht in die Physik geh\u00f6rten, zu wesentlichen neuen Erkenntnissen f\u00fchren. \u201eFalsche und wider\u00adspr\u00fcchliche Theorien mit der Gewalt der Zensur durch ein anonymes Gutachtersystem aufrecht zu erhalten, widerspricht nicht nur der Verpflichtung der Physiker, sich f\u00fcr Wahrhaftigkeit, W\u00fcrde und Freiheit in der Wissenschaft einzusetzen, sondern scha\u00addet dar\u00fcber hinaus auch der Effizienz der aufwendigen Forschung und behindert die technische Innovation.&#8220; <strong><em>[Anmerkung 68: <\/em><\/strong><em>Siehe auch \u201eFallstudie Gotthard Barth&#8220;, S. 3<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Schmidt f\u00fchrt an, dass etwa Planck, v. Laue, Einstein, Heisenberg und viele andere Nobelpreistr\u00e4ger im fortgeschrittenen Alter diese Problematik erkannt h\u00e4tten und ihre Bedenken deutlich zum Ausdruck gebracht h\u00e4tten. \u201eDennoch ist in den letzten Jahrzehnten nichts Entscheidendes unternommen worden. Man ist sich zwar bewusst, dass sich schwerwiegende Irrt\u00fcmer wie ein Myzel durch das ganze Lehrgeb\u00e4ude hindurchziehen, aber man scheut sich vor der undankbaren Arbeit, die gesamten Grundlagen neu zu \u00fcberpr\u00fcfen und neu gestalten zu m\u00fcssen.&#8220; \u00a0<strong><em>[Anmerkung 69: <\/em><\/strong><em>Siehe auch \u201eFallstudie Gotthard Barth&#8220;, S. 3<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Mit der Schrift \u201eNeue Erkenntnisse \u00fcber die Steuerungsvorg\u00e4nge&#8230;&#8220; beabsichtigt Schmidt so\u00adwohl dieser Sache zu dienen, als auch ganz allgemein das Bem\u00fchen um die notwendige \u00dcberpr\u00fcfung wissenschaftlicher Grundlagen zu f\u00f6rdern. <strong><em>[Anmerkung 70: <\/em><\/strong><em>Siehe auch \u201eFallstudie Gotthard Barth&#8220;, vgl. S. 3<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende,<\/strong> Fortsetzung folgt<strong>)<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 Abschnitt 25\u00a0 der Dissertation von Dr. Reinhard Schl\u00f6gl.\u00a0 Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.3.2.2 Dr. Wolfgang Schmidt (Fortsetzung): Zitat: Im Eigenverlag brachte Schmidt heraus: \u201eNeue Aspekte f\u00fcr Forschung und Ener\u00adgietechnik&#8220;. 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