{"id":2959,"date":"2011-04-18T02:47:01","date_gmt":"2011-04-18T01:47:01","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2959"},"modified":"2011-04-18T02:47:01","modified_gmt":"2011-04-18T01:47:01","slug":"24-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/24-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"24- Dr. Reinhard Schl\u00f6gl: \u201eAussenseiter der Naturwissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 <span style=\"text-decoration: underline;\">Abschnitt 24<\/span>\u00a0 der Dissertation von<em> <strong><a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=Dr.+Reinhard+Schl%C3%B6gl%3A+%E2%80%9EAussenseiter+der+Naturwissenschaft%E2%80%9C\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Reinhard Schl\u00f6gl<\/span><\/a><\/strong>.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: <\/em><\/strong><strong>3.3.2.2 Dr. <em>Wolfgang Schmidt <\/em><\/strong><em>(Fortsetzung)<strong>: <\/strong><\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Zitat: <\/em><\/strong><em><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Schmidt: \u201eDie Grenzen unseres Weltalls \u00a0&#8211; \u00a0eine neue Deutung des Hubble-Effektes\u201c <strong><em>[Anmerkung 49: <\/em><\/strong><em>Erschienen in \u201eExtraterrestrische Physik&#8220;, <\/em><em>M\u00e4rz 1974, Garching; zit. nach \u201ePro Kausalit\u00e4t und Finalit\u00e4t&#8220;, S.37<strong>]\u00a0 <\/strong><\/em>Schmidt berechnet in dieser Schrift den Radius unseres Weltalls mit <em>r <\/em>= 1.66195.10<sup>28<\/sup><em>cm = <\/em>1.7568.10<sup>10<\/sup> Lichtjahre und die \u201eWeltmasse&#8220; mit <em>m <\/em>= 1.923.10<sup>55<\/sup><em>g<\/em>. Dar\u00fcber hinaus publizierte Schmidt auch eine ganze Reihe von Aufs\u00e4tzen. Hier eine beispielhafte Auswahl: \u201eDas Magnetfeld der Erde und seine Umpolung &#8211; ein Deutungsversuch mit Hilfe des optischen Dopplereffektes.\u201c <strong><em>[Anmerkung 50: <\/em><\/strong><em>Erschienen in \u201eExtraterrestrische Physik&#8220;, M\u00e4rz 1975, Berlin; zit. nach \u201ePro Kausalit\u00e4t und Finalit\u00e4t&#8220;, S.39<strong>]\u00a0 <\/strong><\/em>\u201eEin neuer thermodynamischer Effekt\u00a0 &#8211;\u00a0 W\u00e4rme und Gravitation\u201c <strong><em>[Anmerkung 51: <\/em><\/strong><em>Erschienen anl\u00e4sslich der XXIV Rassegna internazionale elettronica nucleare ed aerospaziale, Rom, <\/em><em>M\u00e4rz\/April 1977; zit. nach<\/em><em> \u201ePro Kausalit\u00e4t und Finalit\u00e4t&#8220;, S.40<strong>] <\/strong><\/em>Besonders charakteristische Aussagen in dieser Schrift sind etwa: \u201eEs gibt keinen W\u00e4rmetod und keinen Urknall!&#8220; oder \u201eDie Welt ist ein Perpetuum Mobile 2. Ordnung!&#8220;.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->\u201eNat\u00fcrliches Regelprinzip er\u00fcbrigt relativistische Metrik\u201c: <strong><em>[Anmerkung 52:<\/em><\/strong> Erschienen in \u201ePro Kausalit\u00e4t und Finalit\u00e4t&#8220;, S.46] \u201eDie Richtung der Zeit geh\u00f6rt bereits in die Naturgesetze!&#8220;, \u201eDie Gesetze von Kepler und Newton erkl\u00e4ren, was die Welt in Gang h\u00e4lt; der <em>Regelfaktor <\/em>erkl\u00e4rt, was die Welt ordnet&#8230; Der Unter\u00adschied zwischen den allgemeinen Naturgesetzen, die nur reversible Vorg\u00e4nge beschrei\u00adben k\u00f6nnen, und den irreversiblen \u201eph\u00e4nomenologischen Gesetzen&#8220;, wie ihn die heutige Lehrmeinung autorit\u00e4r vertritt, entf\u00e4llt durch das nat\u00fcrliche Regelprinzip!&#8220; Bemerkenswert f\u00fcr Schmidts Denken sind ausserdem vier Vortr\u00e4ge, die er im Jahr 1981 vor der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Giessen gehalten hatte. Die Vortragsreihe trug den Generaltitel \u201eQuellen des Nichtwissens behindern die Forschung nach neuen Energiequellen\u201c. <strong><em>[Anmerkung 53:<\/em><\/strong> <em>W. Schmidt (1981): \u201eQuellen des Nichtwissens&#8220;, Neustadt<strong>] <\/strong><\/em><br \/>\nSchmidt hat diese Schrift \u201ein Verehrung dem Wissenschafts\u00adtheoretiker Sir Karl Popper&#8220; gewidmet. Die Vortr\u00e4ge behandeln \u201ewirklichkeitsfremde Dogmen, die die Forschung behindern.\u201c <strong><em>[Anmerkung 54: <\/em><\/strong><em>W. Schmidt (1981): \u201eQuellen des Nichtwissens&#8220;, Neustadt, S. 1<strong>] <\/strong><\/em><strong><em><br \/>\n<\/em><\/strong>Der &#8218;Autor weist zun\u00e4chst darauf hin, dass der Begriff \u201eQuellen des Nichtwissens&#8220; von K. Popper stammt, womit wissenschaftliche Dogmen bezeichnet werden, die f\u00fcr lange Zeit verhindern, dass pr\u00fcfbare Realit\u00e4ten zur Kenntnis genommen werden k\u00f6nnen. Als Beweis der \u201eNicht-Zurkenntnisnahme&#8220; von pr\u00fcfbaren Realit\u00e4ten f\u00fcgt Schmidt in seinen Vortr\u00e4gen eine Patentbeschreibung und eine ausf\u00fchrliche Erl\u00e4uterung bei. <strong><em>[Anmerkung 55:<\/em><\/strong> <em>Vgl. \u201eSachsze\u2013Schmidt-Generator&#8220; im Abschnitt \u00fcber W. Sachsze.<strong>]<\/strong><\/em><strong><em> <\/em><\/strong><br \/>\nSchmidt geht es in seinen Vortr\u00e4gen um die Behandlung dogmatischer Glaubenss\u00e4tze der theoretischen Physik, die seiner Ansicht nach nie gr\u00fcndlich \u00fcberpr\u00fcft wurden und die, wie er zu beweisen glaubt, nicht nur falsch sind, sondern auch ein \u201eechtes Hindernis f\u00fcr&#8230; die Forschung&#8220; darstellen. <strong><em>[Anmerkung 56: <\/em><\/strong><em>Vgl. \u201eSachsze\u2013Schmidt-Generator&#8220; im Abschnitt \u00fcber W. Sachsze, S. 3<strong>]<\/strong>: <\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">\u201eJeder Physikstudent, der sein Examen ablegen will, und jeder Physiker, der einen Lehrauftrag anstrebt, hat sich kritiklos zu folgenden Glaubenss\u00e4tzen der Lehrmeinung zu bekennen:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">1. Es darf keine pr\u00fcfbare Definition von absolut gleichen Vorg\u00e4ngen in zueinander bewegten Systemen geben. Es darf keine Definition von absoluter Gleichzeitigkeit von zwei Ereignissen in zueinander bewegten Objekten geben. Diese S\u00e4tze sind durch den ersten Vortrag eindeutig widerlegt.<br \/>\n2. Energie breitet sich im leeren Raum&#8230; kugelf\u00f6rmig aus. Demnach geht alle Energie im leeren Raum, ohne eine Wirkung zu hinterlassen, verloren. Dieser Satz wird durch den zweiten Vortrag in Frage gestellt.<br \/>\n3. Einsteins Additionstheorem f\u00fcr Geschwindigkeiten soll auch f\u00fcr Entfernungs\u00e4nderungen pro Zeit von mehreren Objekten gemessen mit gleichen Einheiten gelten. Alle Distanzen auf den Weltlinien, auf denen Licht oder Energie \u00fcbertragen werden, sind Null. Dieser Glaubenssatz wird durch den dritten Vortrag widerlegt.<br \/>\n4. Die Lorentz-Transformationen von L\u00e4ngen, Zeiten, Masse und Energie seien durch physikalische Fakten belegt. Es wurde durch den vierten Vortrag bewiesen, dass alle bekannten Ableitungen der Lorentztransformation auf ganz triviale Rechenfehler zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Schmidt ist der \u00dcberzeugung, dass, obwohl diese \u201eerheblichen Denk- und Rechenfehler allgemein bekannt sind&#8220;, nach wie vor jegliche Kritik an diesen seit langem umstrittenen Glaubenss\u00e4tzen in Publikationsorganen durch die Beir\u00e4te der multinatio\u00adnalen Fachpresse wie Springer und Vieweg v\u00f6llig unterbunden sei. \u201eNach Karl Popper gilt eine wissenschaftliche Theorie&#8230; nur so lange, solange sie nicht durch Tatsachen widerlegt ist. F\u00fcr Dogmatiker gilt der von Dirac h\u00e4ufig ausgesprochene Satz: \u201eIf any experiment contradicts a beautiful idea, let us forget on experiments.&#8220; Und Schmidt weiter: \u201eWer es wagt, gegen diese Glaubenss\u00e4tze zu verstossen, hat von vornherein keinerlei Aussicht, dass seine Arbeiten durch \u00f6ffentliche Mittel gef\u00f6rdert werden. Wer hingegen unter absolut falschen Voraussetzungen kostspielige Versuche durchf\u00fchrt, vergeudet Steuergelder.&#8220; Die Titel der einzelnen Vortr\u00e4ge lauten:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">1. \u201eAbsolute Gleichzeitigkeit durch Verh\u00e4ltniszahlen definierbar&#8220;<br \/>\n2. \u201ePhysik ohne Feldtheorie&#8220;<br \/>\n3. \u201eEin Additionstheorem und Strahlungsenergie durch \u00c4nderung von Fl\u00e4chengeschwindig\u00adkeiten&#8220;<br \/>\n4. \u201eUntersuchung \u00fcber den Gehalt an &#8218;physikalischer Wirklichkeit&#8216;, der in die Lorentz-Transformation eingegeben worden ist&#8220;\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Schmidt f\u00fcgt diesen vier Vortr\u00e4gen \u201eals ein Beispiel von vielen Folgerungen aus dem Verzicht auf \u00fcberfl\u00fcssige Dogmen&#8220; sein bereits mehrfach besprochenes Verfahren zur Energiegewinnung an, sein \u201eVerfahren zur Gewinnung von Energieleistung aus der Masse-Energie-\u00c4quivalenz bei der Entstehung von Protonen&#8220;. Im Anhang pr\u00e4sentiert Schmidt das ebenfalls schon besprochene \u201eneue Atommodell&#8220;, das er gemeinsam mit Sachsze entwickelt hatte; ein Modell, das, wie Schmidt argumentiert, \u201eohne irgendwelche Hypothesen allein aus den einfachsten Grundtatsachen entwickelt werden konnte&#8220;. Anl\u00e4sslich der Fr\u00fchjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft im Jahr 1974 hielt Schmidt vier Vortr\u00e4ge unter dem Generaltitel: \u201e\u00dcber das nat\u00fcrliche Regelprinzip\u201c: <strong><em>[Anmerkung 57: <\/em><\/strong><em>Erschienen im \u201ePhysik-Verlag-GmbH&#8220;, Weinheim<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">1. \u201eNeues Atom- und Atomkern-Modell&#8220;<br \/>\n2. \u201eNeue Deutung des Hubble-Effektes &#8211; Rotiert das Universum?&#8220;<br \/>\n3. \u201eMehr Anschaulichkeit in der Physik durch bereinigte Begriffe&#8220;<br \/>\n4. \u201eWann und wo nimmt die Entropie zu und ab?&#8220;\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Im Anhang stellt sich Schmidt dann die Frage nach dem \u201erealen Sinn der Lorentztransformation&#8220;.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende,<\/strong> Fortsetzung folgt<strong>)<\/strong><br \/>\nBeste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 Abschnitt 24\u00a0 der Dissertation von Dr. Reinhard Schl\u00f6gl.\u00a0 Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.3.2.2 Dr. Wolfgang Schmidt (Fortsetzung): Zitat: Schmidt: \u201eDie Grenzen unseres Weltalls \u00a0&#8211; \u00a0eine neue Deutung des Hubble-Effektes\u201c [Anmerkung 49: Erschienen in \u201eExtraterrestrische Physik&#8220;, M\u00e4rz 1974, Garching; zit. nach \u201ePro Kausalit\u00e4t und Finalit\u00e4t&#8220;, S.37]\u00a0 Schmidt berechnet in [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-2959","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-deutschsprachige-kritik-der-relativitatstheorie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2959"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2959"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2959\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2959"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2959"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2959"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}