{"id":2958,"date":"2011-04-16T08:05:05","date_gmt":"2011-04-16T07:05:05","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2958"},"modified":"2011-04-16T08:08:31","modified_gmt":"2011-04-16T07:08:31","slug":"23-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/23-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"23- Dr. Reinhard Schl\u00f6gl: \u201eAussenseiter der Naturwissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 <span style=\"text-decoration: underline;\">Abschnitt 23<\/span>\u00a0 der Dissertation von<em> <strong><a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=Dr.+Reinhard+Schl%C3%B6gl%3A+%E2%80%9EAussenseiter+der+Naturwissenschaft%E2%80%9C\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Reinhard Schl\u00f6gl<\/span><\/a><\/strong>.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: <\/em><\/strong><strong>3.3.2.2 Dr. <em>Wolfgang Schmidt <\/em><\/strong><em>(Fortsetzung)<strong>: <\/strong><\/em><strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Zitat:\u00a0<br \/>\n<\/em><\/strong>Schmidt f\u00fchrt nun diesen Beweis, dem er sechs Voraussetzungen und zwei Behaup\u00adtungen zugrundelegt und diese Behauptungen dann Schritt f\u00fcr Schritt beweist. Bei der Diskussion der Konsequenzen \u00e4ussert Schmidt die \u00dcberzeugung, dass Einstein mit seiner Behauptung \u201eGott w\u00fcrfelt nicht!&#8220; recht h\u00e4tte und ebenso mit seiner 1935 an Popper gerichteten Aussage \u201emeiner Meinung nach ist die&#8230; statistische Beschrei\u00adbung nur ein Durchgangsstadium&#8220;. Und Schmidt meint: \u201eEinstein hatte recht, aber er ahnte wohl nicht, dass er selbst durch die Verwechslung der Bezugsgr\u00f6ssen seinen eigenen Erkenntnissen den Riegel vorgeschoben hat. Ich hoffe, dass die Leser mit mir der Meinung sind, dass es jetzt an der Zeit w\u00e4re, den Riegel beiseite zu schieben, das Tor der Erkenntnis zu \u00f6ffnen und dahinter zu schauen.&#8220;<br \/>\nEine weitere f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der wissenschaftlichen Pers\u00f6nlichkeit Schmidts wesentliche Arbeit ist: \u201eKraftgesetze, die es erm\u00f6glichen, die irreversible Evolution exzentrischer Bahnen zu beschreiben&#8220; <strong><em>[Anmerkung 46: <\/em><\/strong><em>Aufsatz von W. Schmidt, erschienen anl\u00e4sslich der \u201eXXIII. Rassegna Internazionale Ellettronica Nucleare e Aerospaziale&#8220;, Rom, M\u00e4rz 1976; in \u201ePro Kausalit\u00e4t und Finalit\u00e4t&#8220;, S.27<strong>]<\/strong>\u00a0 <\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Die Arbeit ist, kurz gefasst, folgenden Inhalts: \u201eNatural control&#8220;, Kausalit\u00e4t und nat\u00fcrliche Selektion sind jene drei fundamentalen Prinzipien, die jeder Evolution zugrunde liegen. Das Prinzip der \u201enatural control&#8220; ist eine Alternative zur Relativit\u00e4tstheorie und bedeutet, dass der dreidimensionale Raum ein \u201enicht determiniertes Zeitintegral aller Vektoren zwischen allen K\u00f6rpern ist, die sich relativ zueinander bewegen; die Zeit ist dementsprechend ein Skalar&#8230; Ein wesentlicher Gedanke ist hier, dass alle nat\u00fcrlichen Vorg\u00e4nge, eine irreversible Evolution aufweisen. Jedoch sind die allgemeinen Naturgesetze gegen\u00fcber Zeitumkehr invariant. \u201eWenn nun die so genannten \u201eallgemeinen Naturgesetze&#8220; gegen\u00fcber der Zeitumkehr invariant sind und keine in der Natur vorkommenden irreversiblen Evolutionen zu beschreiben verm\u00f6gen, dann sind sie eben nicht genau genug&#8230;&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Schmidt zitiert an dieser Stelle <strong><em>[Anmerkung 47: <\/em><\/strong><em>Aufsatz von W. Schmidt, erschienen anl\u00e4sslich der \u201eXXIII. Rassegna Internazionale Ellettronica Nucleare e Aerospaziale&#8220;, Rom, M\u00e4rz 1976; in \u201ePro Kausalit\u00e4t und Finalit\u00e4t&#8220;, S. 27<strong>]<\/strong> <\/em>Max von Laue, der 1942 erkl\u00e4rte: \u201eEine nicht-kausale Physik &#8211; ich meine eine, die grunds\u00e4tzlich auf die Kausalit\u00e4t verzichtet &#8211; ist \u00fcberhaupt keine Wissenschaft&#8230; man suche nach Begriffen, mit deren Hilfe man eindeutige Aussagen machen kann, da man sie nicht hat.!&#8220; Dies ist f\u00fcr Schmidt ein Programm. Er beschreibt nun zun\u00e4chst geo\u00admetrische Begriffe , mit denen sich eindeutige Aussagen machen lassen: Raum, Ebene, Gerade, Senkrechte; und analysiert sodann den Zeitbegriff und die Richtungskonstanz, pr\u00e4zisiert die Begriffe der Signalgeschwindigkeit und der relativen Geschwindigkeit von Teilchen und definiert den Begriff der Gleichzeitigkeit neu:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">\u201eUm exakte Aussagen \u00fcber die relative Geschwindigkeit von Partikeln &#8211; ihre Abstands\u00e4nderung pro Zeit &#8211; machen zu k\u00f6nnen, braucht man eine eindeutige Vereinbarung \u00fcber die Definition der Gleich\u00adzeitigkeit, um die Zeitdifferenz an zwei voneinander entfernten Messtellen bestimmen zu k\u00f6nnen, wozu immer Signal\u00fcbermittlungen notwendig sind.&#8220; \u201eZeit&#8220; ist f\u00fcr Schmidt, wie bereits erw\u00e4hnt, bloss ein Skalar; den Begriff der Masse versteht er folgenderma\u00dfen: \u201eDie Masse , wie auch die Ladung eines Partikels oder eines Objektes ist nicht eine zeitlose Eigenschaft, die man im Inneren des Partikels zu suchen hat, sondern sie stellt eine raumzeitliche Beziehung zu anderen Partikeln oder Objekten dar, die durch die gegenseitige St\u00f6rung der inneren zeitlichen Vorg\u00e4nge verursacht wird. Jedem Partikel wird dabei nur ein Proportionalit\u00e4tsfaktor, der die unterschiedlichen Vorg\u00e4nge kennzeichnet, zugeordnet.&#8220; Schmidt zum Begriff des \u201eRegelfaktors&#8220;: \u201eEine Masse erteilt anderen Massen Impulse in der Richtung der Abstandsvektoren und in der Grosse der Summe der Gegenimpulse.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es werden also \u00fcber r\u00e4umliche Abst\u00e4nde hinweg Impulse ausgetauscht, und diese Vorg\u00e4nge ben\u00f6tigen eine Zeit t = s\/c&#8230; jeder Bewegungsvor\u00adgang steuert irreversibel auf eine optimal geordnete Bahn zu und zwar auf Grund der Wirkung eines bestimmten Faktors; deshalb nennen wir diesen Faktor \u201eRegelfaktor&#8220; oder \u201econtrol factor&#8220;. Mit ihm gelangt die Richtung der Zeit in die Kraftgesetze. Regelnde Vorg\u00e4nge im Planetensystem: \u201eNach den Keplerschen Gesetzen sind die Pla\u00adnetenbahnen ewig und ohne jegliche Evolution. Alle Versuche der Philosophen, eine notwendige Evolution aus den Gravitationsgesetzen abzuleiten, f\u00fchrten zu spekulativen Hypothesen, die nie lange Bestand hatten. Der Regelfaktor \u00e4ndert die Umlaufbahnen nur ausserordentlich geringf\u00fcgig&#8230; Die exzentrische Bahn wird allm\u00e4hlich zur Kreis\u00adbahn&#8230;&#8220; Schmidt geht nun daran, auf Grund mathematisch-physikalischer Spekula\u00adtionen, die Entstehung von Materie zu erkl\u00e4ren und schliesst diese seine Betrachtung:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">\u201eEs ist die Zeit, die jeder Impulsaustausch ben\u00f6tigt, die den Lauf der Vorg\u00e4nge ordnet, und nicht der Mensch. Der Mensch kann nur St\u00f6rungen hervorrufen, die den Lauf der Vorg\u00e4nge zu ver\u00e4nderten Ordnungen zwingen, die er meist nicht voraussehen kann. Aber er kann lernen, die Folgen abzusch\u00e4tzen.\u201c <strong><em>[Anmerkung 48: <\/em><\/strong><em>Aufsatz von W. Schmidt, erschienen anl\u00e4sslich der \u201eXXIII. Rassegna Internazionale Ellettronica Nucleare e Aerospaziale&#8220;, Rom, M\u00e4rz 1976; in \u201ePro Kausalit\u00e4t und Finalit\u00e4t&#8220;, S.36<strong>]<\/strong> <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende,<\/strong> Fortsetzung folgt<strong>)<\/strong><br \/>\nBeste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 Abschnitt 23\u00a0 der Dissertation von Dr. Reinhard Schl\u00f6gl.\u00a0 Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.3.2.2 Dr. Wolfgang Schmidt (Fortsetzung): Zitat:\u00a0 Schmidt f\u00fchrt nun diesen Beweis, dem er sechs Voraussetzungen und zwei Behaup\u00adtungen zugrundelegt und diese Behauptungen dann Schritt f\u00fcr Schritt beweist. 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