{"id":2956,"date":"2011-04-12T08:43:44","date_gmt":"2011-04-12T07:43:44","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2956"},"modified":"2011-04-12T08:43:44","modified_gmt":"2011-04-12T07:43:44","slug":"21-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/21-dr-reinhard-schlogl-%e2%80%9eaussenseiter-der-naturwissenschaft%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"21- Dr. Reinhard Schl\u00f6gl: \u201eAussenseiter der Naturwissenschaft\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 <span style=\"text-decoration: underline;\">Abschnitt 21<\/span>\u00a0 der Dissertation von<em> <strong><a href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=Dr.+Reinhard+Schl%C3%B6gl%3A+%E2%80%9EAussenseiter+der+Naturwissenschaft%E2%80%9C\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Reinhard Schl\u00f6gl<\/span><\/a><\/strong>.\u00a0 <\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: <\/em><\/strong><strong>3.3.2.2 Dr. <em>Wolfgang Schmidt: <\/em><\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>Zitat: <\/em><\/strong><em><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Nach Schmidt sind es gerade diese nicht aufgekl\u00e4rten Irrt\u00fcmer &#8211; die Popper&#8217;schen \u201eQuellen des Nichtwissens&#8220; &#8211; die die Forschung nach neuen Wegen zur Energiever\u00adsorgung behindern. Die \u201eDeutsche Aktionsgemeinschaft Bildung-Erfindung-Innovation e.V.&#8220;, Friedrich-Ebert-Allee 39, 5300 Bonn l, in der Schmidt ebenfalls aktiv ist, hat sich mit der Schriftenreihe \u201eDABEI-Colloquium&#8220; die Aufgabe gestellt, \u201eneue Perspek\u00adtiven f\u00fcr Forschung und Technik durch \u00dcberpr\u00fcfung naturwissen\u00adschaftlicher Grundla\u00adgen&#8220; zu erarbeiten und zu diskutieren. In einem anderen Vortrag, den Schmidt zum Thema \u201eNeue Aspekte f\u00fcr eine Energieversorgung ohne Umweltbelastung&#8220; bei einer Tagung der \u201eDeutschen Physikalischen Gesellschaft&#8220;, (\u201eDidaktik 87&#8243;) gehalten hat, vertritt er ebenfalls die Ansicht, dass es lohnend w\u00e4re, sich intensiv mit der Mechanik von Strudeln, Luftwirbeln und Zentrifugen zu besch\u00e4ftigen:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->\u201eWenn die Entstehung eines Wirbels einmal eingeleitet wurde, macht er sich unter bestimmten Bedingungen selbst\u00e4ndig, sammelt Energie von seiner Umwelt durch Erzeugung von W\u00e4rmefl\u00fcssen von k\u00e4lteren Zonen zu w\u00e4rmeren. Ein Taifun erzeugt in den Tropen seine mechanische Energie durch starke Abk\u00fchlung der Umwelt und durch Erzeugung von Eishagel. Er k\u00fcmmert sich nicht um den 2. Hauptsatz der Thermodynamik. Hierbei ist auf die Entstehung von durch die Geschwindigkeiten modifizierte Coulombkraft zu achten.&#8220; Dar\u00fcber wird derzeit in der \u201eWerkstatt f\u00fcr dezentrale Energieforschung&#8220; e.V. Prinzessinnenstrasse 20, 1000 Berlin 61, gearbeitet. \u201eUnsere Welt ist ein Perpetuum Mobile 2. Ordnung. Diese Ausf\u00fchrungen sollen die Wissenschaftler und Techniker anregen, den Vorg\u00e4ngen bei der Zunahme von Ordnung mehr Beachtung zu schenken.&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Publikationen:<\/strong><strong> <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">\u201ePro Kausalit\u00e4t und Finalit\u00e4t&#8220;, zum 16. Weltkongress f\u00fcr Philosophie, D\u00fcsseldorf 1978. 3.Aufl.,e.V.:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Gleich zu Beginn dieser Arbeit bezieht sich Schmidt auf A. Einstein: \u201eSeine Pr\u00e4missen waren richtig, es gibt, keinen \u00c4ther, <em>c <\/em>ist eine invariante Naturkonstante und es gibt keine absoluten Geschwindigkeiten zum leeren Raum. Mit diesen Pr\u00e4missen erh\u00e4lt man aber, wenn man mathematische Kunstfehler vermeidet, eine Alternative zur Relati\u00advit\u00e4tstheorie mit den Konsequenzen, die Einstein stets vermutete und nach denen er sein Leben lang suchte.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Alternative besteht darin, dass nur die realen Kraftvekto\u00adren und die Lichtwege von den relativen Geschwindigkeiten der Objekte abh\u00e4ngen und nicht die gedachten Koordinatensysteme, denen keine Realit\u00e4t entspricht. Die Rela\u00adtionen bleiben dabei erhalten, werden aber umgekehrt. Daraus entsteht das nat\u00fcrliche Regelprinzip, nach dem sich die Welt in Richtung auf optimale Grenzwerte ordnet. Die Wirkungsquanten sind solche Grenzwerte von Drehimpulsen, die \u00fcberall im&#8216; atomaren Bereich kausal entstehen.\u201c<strong><em>[Anmerkung 36:<\/em><\/strong> <em>W. Schmidt (1978): \u201ePro Kausalit\u00e4t und Finalit\u00e4t&#8220;, S.1<strong>] <\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Schmidt stellt sodann 5 Thesen auf:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">1)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Abstands\u00e4nderungen sind kontinuierlich, r\u00e4umliche Ausdehnungen von Umlaufsystemen zeigen diskontinuierliche Grenzwerte.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">2)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Impuls\u00fcbertragungen brauchen die Zeit r\/c, w\u00e4hrend der sich die Entfernungen \u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">3)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Unter Ber\u00fccksichtigung dieser \u00dcbertragungszeiten steuern Kraftgesetze Vorg\u00e4nge zu optimalen Ordnungen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">4)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Kausal entstandene Ordnungen sind weitgehend unabh\u00e4ngig von Ausgangsbedin\u00adgungen und St\u00f6rungen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">5)\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das akausale Hinsteuern zu optimalen Grenzwerten der Ordnung ist Finalit\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Diese kurzgefassten Thesen enthalten eine grunds\u00e4tzliche Asymmetrie der Zeit und scheinen daher in krassem Widerspruch zum gegenw\u00e4rtigen physikalischen Weltbild zu stehen, das nach Ansicht Schmidts heute noch die offizielle Lehrmeinung autorit\u00e4r ver\u00adtritt.\u00a0 Der wesentliche Grundgedanke ist folgender:\u00a0 Alle erkennbaren Realit\u00e4ten sind nur die wechselseitigen Wirkungen der Objekte und Vorg\u00e4nge untereinander; die \u00dcbert\u00adragung der Wechselwirkungen braucht Zeit, w\u00e4hrend der sich ein \u201enegativer R\u00fcckkopp\u00adlungsvorgang&#8220; regelnd und steuernd auswirkt, der irreversibel zu Grenzwerten der Ord\u00adnung f\u00fchrt. \u00dcberall in der Natur beobachten wir irreversible Vorg\u00e4nge, die scheinbar \u201egeordnete Ziele&#8220; ansteuern und auf zuf\u00e4llige St\u00f6rungen zu reagieren verm\u00f6gen. \u201eDie Zeit zeigt deutlich eine Asymmetrie. Dieses Denkprinzip ist nicht nur f\u00fcr den Makro- und den Mikrokosmos, sondern auch f\u00fcr alle Bereiche der Naturwissenschaften, einschliesslich der Gesellschaftswissenschaften anwendbar.\u201c <strong><em>[Anmerkung 37:<\/em><\/strong> <em>W. Schmidt (1978): \u201ePro Kausalit\u00e4t und Finalit\u00e4t&#8220;, S. 1<strong>]<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Karl Popper schrieb 1974 \u00fcber Schmidts Arbeit:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">\u201eIch habe diese Arbeiten mindestens dreimal gelesen, und \u00a0&#8211; \u00a0sofern die Berechnungen stimmen \u00a0&#8211; \u00a0liegt hier eine wirklich revolution\u00e4re Reform der ganzen Physik, ja der ge\u00adsamten Naturwissen\u00adschaften vor.\u201c <strong><em>[Anmerkung 38:<\/em><\/strong> <em>W. Schmidt (1978): \u201ePro Kausalit\u00e4t und Finalit\u00e4t&#8220;, S. 3<strong>]<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende,<\/strong> Fortsetzung folgt<strong>)<\/strong><br \/>\nBeste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der\u00a0 Abschnitt 21\u00a0 der Dissertation von Dr. Reinhard Schl\u00f6gl.\u00a0 Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.3.2.2 Dr. Wolfgang Schmidt: Zitat: Nach Schmidt sind es gerade diese nicht aufgekl\u00e4rten Irrt\u00fcmer &#8211; die Popper&#8217;schen \u201eQuellen des Nichtwissens&#8220; &#8211; die die Forschung nach neuen Wegen zur Energiever\u00adsorgung behindern. 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