{"id":2879,"date":"2010-11-14T00:15:09","date_gmt":"2010-11-13T23:15:09","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2879"},"modified":"2010-11-14T00:15:09","modified_gmt":"2010-11-13T23:15:09","slug":"18-%e2%80%93-das-forschungsprojekt-g-o-mueller-zieht-eine-zwischenbilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/18-%e2%80%93-das-forschungsprojekt-g-o-mueller-zieht-eine-zwischenbilanz\/","title":{"rendered":"18 \u2013 Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt der 18. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von <a href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/people\/G._Mueller\" target=\"_blank\"><strong><span style=\"color: #800000;\">G. O. Mueller<\/span><\/strong><\/a> unter dem Titel:\u00a0<br \/>\n<em><a title=\"Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz\" href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=G.O.+Mueller+zieht+eine+Zwischenbilanz\" target=\"_blank\"><strong><span style=\"color: #800000;\">Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz<\/span><\/strong><\/a><\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat:<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>1971 \u2013 Neue kritische Zeitschrift in Kanada: \u201c<\/strong><em><strong>Foundations of physics<\/strong><\/em><strong>\u201c<br \/>\n<\/strong>Die Dok. <strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap6.pdf\" target=\"_blank\"><em><span style=\"color: #800000;\">Kap. 6,<\/span><\/em> <\/a><\/strong>S. 933 \u2013 935, gibt eine \u00dcbersicht aller aus dieser Zeitschrift und ihrem Ableger \u201c<em>Foundations of physics letters<\/em>\u201d ermittelten kritischen Beitr\u00e4ge.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>1972 \u2013 \u201c<\/strong><em><strong>How, then, can they behave as they do?<\/strong><\/em><strong>\u201d <\/strong><strong>In Gro\u00dfbritannien zieht Herbert Dingle Bilanz \u00fcber 15 Jahre Kampf um eine \u00f6ffentliche Antwort auf seine Frage<br \/>\n<\/strong>Der britische Astronom Prof. Herbert Dingle ist 1953 noch <strong>Pr\u00e4sident der Royal Astronomical Society<\/strong> in London und Autor eines Lehrbuchs zur Speziellen Relativit\u00e4tstheorie. Sein Lehrbuch ist noch 1955 in 7. Auflage erschienen. Dingle ist also ein Mann von herausragender Stellung und durch sein Lehrbuch geradezu <strong>ein musterhafter \u201c<\/strong><em><strong>Relativit\u00e4tstheoretiker<\/strong><\/em><strong>\u201c<\/strong>. Dieser Mann protestiert 1956, als alle Welt erstmals die M\u00f6glichkeiten der Raumfahrt diskutiert, in einem Artikel in der Zeitschrift \u201c<em>Nature<\/em>\u201d gegen die Propaganda der Relativisten, die der \u00d6ffentlichkeit das <strong>angebliche Jungbleibenden eines raumreisenden Zwillings<\/strong> gegen\u00fcber seinem auf der Erde zur\u00fcckbleibenden Bruder als eine Realit\u00e4t behaupten. Er bezeichnet diese Behauptung des angeblichen \u201c<em>Zwillingsparadoxons<\/em>\u201d als eine Verletzung des Relativit\u00e4tsprinzips, als einen Versto\u00df gegen elementare Denkgesetze, als einen <strong>Triumph \u201c<\/strong><em><strong>der Magie \u00fcber den Verstand<\/strong><\/em><strong>\u201c<\/strong>.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->F\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit und die \u201c<em>scientific community<\/em>\u201d kommt eine solche Kritik der Relativistik v\u00f6llig \u00fcberraschend. Die Akademiker halten den ehemaligen Pr\u00e4sidenten der Astronomical Society nun f\u00fcr \u00fcbergeschnappt und in Erwiderungen wird ihm bedeutet, da\u00df er die Relativit\u00e4tstheorie wohl nicht richtig verstanden habe (vorher war sein Lehrbuch aber o. k.!). Dingle l\u00e4\u00dft jedoch nicht locker und f\u00fchrt mehr als 10 Jahre lang einen publizistischen Streit. Er spitzt seine Kritik auf eine Frage zu, die er \u00f6ffentlich beantwortet haben will (die ber\u00fchmt gewordene \u201c<em>Dingles Frage<\/em>\u201c): <strong>Wie kann die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie, die eine strikte Gleichberechtigung und Symmetrie zwischen allen Inertialsystemen voraussetzt, einen einseitigen Effekt behaupten und wie begr\u00fcnden wollen?<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Herbert Dingle mu\u00df die Erfahrung machen, da\u00df in den Erwiderungen sein zentrales Argument nicht beantwortet wird: <strong>\u201c<\/strong><em><strong>strange silence<\/strong><\/em><strong>\u201c<\/strong> nennt er diese f\u00fcr ihn neue Erfahrung. Es ist aber nur die bekannte Strategie der Relativisten seit 1922, die sich nun gegen einen zum Ketzer gewordenen Kollegen richtet: strikte Verschweige-Zensur. Nach 15 Jahren vergeblicher \u00f6ffentlicher Forderung nach einer Antwort auf seine Frage schreibt er ein Buch \u00fcber seine Erfahrungen: <strong><a href=\"http:\/\/blog.hasslberger.com\/Dingle_SCIENCE_at_the_Crossroads.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">\u201c<em>Science at the crossroads<\/em>\u201c.<\/span> <\/a><\/strong>Es ist 1972 in London erschienen und geh\u00f6rt zu den bedeutendsten B\u00fcchern der Kritiker der Relativit\u00e4tstheorien. Dingle wird, weil er eine heiliggesprochene Theorie zu kritisieren wagt, zur Unperson gemacht, und liefert in seinem Buch eine beeindruckende Schilderung dieses Schicksals. Seine Hauptsorge aber gilt der Zukunft der Naturwissenschaften:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Wie wird sie jemals wieder aus diesem moralischen Tiefpunkt herauskommen? Er geht sogar so weit zu vermuten, da\u00df m\u00f6glicherweise eine \u201c<em>conscious departure from rectitude<\/em>\u201d vorliegt \u2013 damit ist nicht mehr und nicht weniger als ein <strong>absichtlicher Betrug der \u00d6ffentlichkeit<\/strong> h\u00f6flich umschrieben. Herbert Dingle hat damit die h\u00f6chste f\u00fcr einen Relativit\u00e4tskritiker \u00fcberhaupt erreichbare Erkenntnis gewonnen: Wir werden betrogen. Nicht alle Kritiker sind bis zu diesem Punkt vorgedrungen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">An dieser Stelle dr\u00e4ngen sich einige (rein rhetorische) Fragen auf: Wie viele deutsche Naturwissenschaftler haben wohl von Dingles Buch geh\u00f6rt oder es vielleicht sogar gelesen? In wie vielen deutschen Bibliotheken ist das Buch \u00fcberhaupt vorhanden? Wird es \u00fcberhaupt in der Bundesrepublik auch nur in einer einzigen physikalischen Institutsbibliothek f\u00fcr Studenten frei zug\u00e4nglich angeboten? Wir w\u00fcrden gern dar\u00fcber berichten. (Vgl. Dok., <strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap3.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\"><em>Kap. 3<\/em>, <\/span><\/a><\/strong>S. 337 \u2013 340: <strong><a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap4.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\"><em>Kap. 4<\/em>, <\/span><\/a><\/strong>S. 490 \u2013 500).\u00a0\u00a0 (G.O. Mueller)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende,<\/strong> Fortsetzung folgt<strong>)<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt der 18. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von G. O. Mueller unter dem Titel:\u00a0 Das Forschungsprojekt G.O. 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