{"id":2873,"date":"2010-11-03T00:34:20","date_gmt":"2010-11-02T23:34:20","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2873"},"modified":"2010-11-03T00:34:20","modified_gmt":"2010-11-02T23:34:20","slug":"12-%e2%80%93-das-forschungsprojekt-g-o-mueller-zieht-eine-zwischenbilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/12-%e2%80%93-das-forschungsprojekt-g-o-mueller-zieht-eine-zwischenbilanz\/","title":{"rendered":"12 \u2013 Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt der 12. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von <a href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/people\/G._Mueller\" target=\"_blank\"><strong><span style=\"color: #800000;\">G. O. Mueller<\/span><\/strong><\/a> unter dem Titel:\u00a0<br \/>\n<em><a title=\"Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz\" href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?s=G.O.+Mueller+zieht+eine+Zwischenbilanz\" target=\"_blank\"><strong><span style=\"color: #800000;\">Das Forschungsprojekt G.O. Mueller zieht eine Zwischenbilanz<\/span><\/strong><\/a><\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat:<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>1931 \u2013 Protest gegen den \u201c<\/strong><em><strong>Terror der Einsteinianer<\/strong><\/em><strong>\u201c<br \/>\n<\/strong>Unter dem demonstrativen Titel <strong><a href=\"http:\/\/www.literature.at\/webinterface\/library\/ALO-BOOK_V01?objid=17088\" target=\"_blank\"><em><span style=\"color: #800000;\">Hundert Autoren gegen Einstein<\/span><\/em><\/a><\/strong><strong> <\/strong>erscheint ein Sammelb\u00e4ndchen mit kurzen Beitr\u00e4gen von 46 Autoren und einer Liste von weiteren kritischen Autoren mit Angabe ihrer Schriften. Ganz \u00fcberwiegend sind es deutschsprachige Autoren, nur wenige aus L\u00e4ndern au\u00dferhalb des deutschen Sprachraums. Das B\u00e4ndchen vereinigt alle damals prominenten Autoren zu einer gedruckten \u00f6ffentlichen Demonstration \u2013 es ist die zweite nach dem Handzettel von 1922 \u2013 und gibt auf rund 100 Seiten einen vorz\u00fcglichen \u00dcberblick \u00fcber die Kritik der beiden Relativit\u00e4tstheorien. Die Herausgeber Hans Israel, Erich Ruckhaber und Rudolf Weinmann schreiben im Vorwort: \u201c<em>Zweck dieser Ver\u00f6ffentlichung ist, dem <\/em><strong><em>Terror der Einsteinianer<\/em><\/strong><em> einen \u00dcberblick \u00fcber Zahl und Gewicht der Gegner und Gegengr\u00fcnde entgegenzustellen.<\/em>\u201d In der Presse wird dieses Sammelwerk als ein Dokument der Zukurzgekommenen l\u00e4cherlich gemacht und der \u201c<em>Terror der Einsteinianer<\/em>\u201d gewisserma\u00dfen als die verdiente Herrschaft der Mehrheit \u00fcber die Minderheit relativiert, jedenfalls nicht ernst genommen. Von Albert Einstein wird der Ausspruch kolportiert, wenn es wirklich etwas an seinen Theorien zu kritisieren g\u00e4be, h\u00e4tte doch auch ein einziger Autor gen\u00fcgt. Wer die absolute Deutungsmacht errungen hat, kann die Unterlegenen leicht verh\u00f6hnen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><!--more-->1933 ff. \u2013 Die Relativit\u00e4tstheorien beherrschen auch das Dritte Reich<br \/>\n<\/strong>Die uninformierte \u00d6ffentlichkeit nimmt nat\u00fcrlicherweise an, da\u00df die Nazis nicht nur den j\u00fcdischen Physiker Albert Einstein mit Todesdrohungen au\u00dfer Landes getrieben haben, sondern da\u00df sie nach ihrer Machtergreifung 1933 auch seine Relativit\u00e4tstheorien verfolgt und aus ihrer akademischen Wissenschaft ausgeschlossen haben. In Wirklichkeit geschieht das Gegenteil. W\u00e4hrend die Bedrohung und Vertreibung des Menschen Einstein vor 1933 bittere Wirklichkeit war, <strong>sind die Theorien nach 1933 unver\u00e4ndert Lehrstoff der akademischen Physik geblieben,<\/strong> weil fast alle Physiker die Abschaffung des \u00c4thers f\u00fcr immer gesichert haben wollten und nur die Aufrechterhaltung der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie dieses Ziel garantieren konnte.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Diese Entwicklung ist Ausdruck der personellen Besetzung der insgesamt 81 in Deutschland und \u00d6sterreich im Jahr 1939 existierenden Professuren f\u00fcr Physik: <strong>ganze 6 Lehrstuhlinhaber, also nicht einmal zehn Prozent, geh\u00f6rten zur Richtung der \u201c<\/strong><em><strong>Deutschen Physik<\/strong><\/em><strong>\u201c,<\/strong> die eine rassistische Hetze gegen den Juden Albert Einstein und seine angeblich \u201c<em>j\u00fcdischen<\/em>\u201d Theorien betrieb. (Quelle: A. D. Beyerchen: Wissenschaftler unter Hitler. 1982.) Deshalb ist das Jahr 1933 f\u00fcr die Theorien, anders als man glauben m\u00f6chte, keine epochale Wende.\u00a0\u00a0 (G.O. Mueller)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende,<\/strong> Fortsetzung folgt<strong>)<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt der 12. Abschnitt der sehr wichtigen Studie von G. O. Mueller unter dem Titel:\u00a0 Das Forschungsprojekt G.O. 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