{"id":2860,"date":"2010-10-09T09:33:44","date_gmt":"2010-10-09T08:33:44","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2860"},"modified":"2010-10-09T09:33:44","modified_gmt":"2010-10-09T08:33:44","slug":"chronologie-%e2%80%9e1912-e-h-kennard-unipolarinduktion%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/chronologie-%e2%80%9e1912-e-h-kennard-unipolarinduktion%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"Chronologie: \u201e1912 E. H. Kennard: Unipolarinduktion\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Ich bringe jetzt die 11. Fortsetzung der<strong> Chronologie zur Relativit\u00e4tstheorie <\/strong>von<strong> <a href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=597\" target=\"_blank\"><strong><span style=\"color: #800000;\">G.O. Mueller<\/span><\/strong><\/a>\u00a0 <\/strong><br \/>\n(Kapitel 3 der Arbeit: \u201c\u00dcber die absolute Gr\u00f6\u00dfe der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie\u201c).\u00a0<br \/>\nSie finden diesen Beitrag ab Seite 222 unter:<strong> <a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap3.pdf\" target=\"_blank\"><strong><span style=\"color: #800000;\">http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap3.pdf<\/span><\/strong><\/a>\u00a0 <\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>1912 E. H. Kennard: Unipolarinduktion<br \/>\n<\/strong>KENNARD, EARLE HESSE:<br \/>\nUnipolar induction. In: London, Edinburgh, and Dublin philosophical magazine. Ser. 6, Vol. 23. 1912, Nr. 138, S. 937-941.<\/p>\n<p>Weist nach, da\u00df die Unipolarinduktion nur von der absoluten Drehung abh\u00e4ngt. Die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie kann die Unipolarinduktion nicht erkl\u00e4ren.\u00a0\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><!--more-->1912 W. F. Magie: Principle of relativity<br \/>\n<\/strong>MAGIE, WILLIAM FRANCIS:<br \/>\nThe primary concepts of physics. Presidential address, American Physical Society: delivered at Washington, 28. Dez. 1911, before the Physical Society and Section B of the American Association for the Advancement of Science.<br \/>\nIn: Science. 1912, 23. Feb., S. 281-293.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">S. 291-293: Das Relativit\u00e4tsprinzip ber\u00fccksichtigt nicht die Beschleunigung; die Folgen der Beschleunigung eines Systems auf die Lichtausbreitung in ihm sind noch nicht erforscht; Rotation ist eine absolute Bewegung, charakterisiert durch Zentrifugalkr\u00e4fte und Fixierung der Rotationsachse; es fehlt dem Prinzip universelle G\u00fcltigkeit. &#8211; Ein vierdimensionaler Raum hat keine Realit\u00e4t. &#8211; Niemand kann ernsthaft behaupten, da\u00df der gegenw\u00e4rtige Zeitpunkt f\u00fcr einen das \u201eJetzt\u201c, f\u00fcr einen anderen die \u201eZukunft\u201c oder f\u00fcr einen anderen \u201eVergangenheit\u201c ist.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>1912 M. v. Laue: Widerlegung von Einw\u00e4nden<br \/>\n<\/strong>LAUE, MAX v.:<br \/>\nZwei Einw\u00e4nde gegen die Relativit\u00e4tstheorie und ihre Widerlegung.<br \/>\nIn: Physikalische Zeitschrift. 13. 1912, 118-120.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Behandelt zwei Kritikpunkte: das behauptete Nachgehen der bewegten Uhr, zugespitzt im Zwillings-Paradoxon; und die von E. Wiechert 1911 vorgeschlagene Unterscheidung zwischen einem \u201ebedingten\u201c und einem \u201eunbedingten\u201c Relativit\u00e4tsprinzip.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Verlegt das Uhren-Nachgehen in die fiktive vierdimensionale Minkowski-Welt, verl\u00e4\u00dft damit den Erfahrungsraum der Physik, und will die Sache mit den \u201eWeltlinien\u201c erkl\u00e4ren, als seien diese \u201eWeltlinien\u201c Wege. &#8211; Zu Wiechert, der ein \u201ebedingtes\u201c Relativit\u00e4tsprinzip vertritt, das ein ausgezeichnetes Bezugssystem vorsieht, das im \u00c4ther ruht und \u00dcberlichtgeschwindigkeiten zul\u00e4\u00dft, vertritt M. v. Laue die Gegenposition.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>1913 Sammelband: Das Relativit\u00e4tsprinzip<br \/>\n<\/strong>Das Relativit\u00e4tsprinzip. \/ H. A. LORENTZ, A. EINSTEIN, H. MINKOWSKI; mit Anm. v. A. SOMMERFELD;<br \/>\nVorw.: OTTO BLUMENTHAL. Leipzig: Teubner 1913.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Enth\u00e4lt drei Beitr\u00e4ge von Lorentz, darunter auch den Teil der Vortr\u00e4ge von 1910 in G\u00f6ttingen, der sich auf die spezielle Relativit\u00e4tstheorie bezieht und grundlegende Kritik \u00fcbt, u. d. Titel: \u201eDas Relativit\u00e4tsprinzip und seine Anwendung auf einige besondere physikalische Erscheinungen\u201c. Dieser kritische Beitrag ist auch noch in der 2. Aufl. 1915 enthalten, fehlt ab der 3. Aufl. 1920 und war in der engl. Ausgabe nie abgedruckt.\u00a0<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>1913 M. Frischeisen-K\u00f6hler: Zeitproblem<br \/>\n<\/strong>FRISCHEISEN-K\u00d6HLER, MAX:<br \/>\n(1) Wissenschaft und Wirklichkeit. Leipzig (usw.): Teubner, 1912. 478 S. (Wissenschaft und Hypothese. 15.)<br \/>\n(2) Das Zeitproblem. In: Jahrb\u00fccher der Philosophie. 1. 1913, S. 129-166. &#8211; Auszug abgedr. in: Hundert Autoren gegen Einstein. 1931. S. 84-85.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Wissenschaft und Wirklichkeit, S. 326: \u201eDas Prinzip der Relativit\u00e4t fordert ebenso wenig in der erweiterten wie in der engeren Form der klassischen Mechanik die Preisgabe des allgemeinen Zeitbegriffs, da es diesen vielmehr voraussetzt. Differieren zwei mit dem Orte synchrone Uhren verschieden bewegter Beobachter, so liegt in dem R\u00fcckgang auf die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit immer das Mittel, die \u00dcbereinstimmung in der allgemeinen Zeit wieder herzustellen.\u201c<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Zeitproblem, S. 148-152: Bestreitet die allgemeine Geltung des Relativit\u00e4tsprinzips, verweist hierzu auf die Rotation. Die Relativit\u00e4tstheorie befindet sich in der Krise: Einstein hat 1911 das Relativit\u00e4tsprinzip auf Inertialsysteme beschr\u00e4nkt, Konstanz der Lichtgeschwindigkeit aufgegeben, ebenso die Invarianz der Bewegungsgleichungen bei der Lorentz-Transformation.<br \/>\n&#8211; S. 158-164: Die spezielle Relativit\u00e4tstheorie hebt beim Uhren-Paradoxon die Relativit\u00e4t auf; die Theorie kann (S. 164) \u201edie gedankliche Voraussetzung der einen Zeit nicht umgehen\u201c.<strong><\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong>Fortsetzung folgt<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Beste Gr\u00fc\u00dfe <a href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a>\u00a0 <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bringe jetzt die 11. Fortsetzung der Chronologie zur Relativit\u00e4tstheorie von G.O. 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