{"id":2843,"date":"2010-09-05T09:41:05","date_gmt":"2010-09-05T08:41:05","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2843"},"modified":"2010-09-05T09:41:05","modified_gmt":"2010-09-05T08:41:05","slug":"chronologie-%e2%80%9eexkurs-uber-die-zeit%e2%80%99-eine-ausnuchterung%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/chronologie-%e2%80%9eexkurs-uber-die-zeit%e2%80%99-eine-ausnuchterung%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"Chronologie: \u201eExkurs: \u00dcber ,die Zeit\u2019 &#8211; eine Ausn\u00fcchterung\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Ich bringe jetzt die 6. Fortsetzung der <strong>Chronologie zur Relativit\u00e4tstheorie <\/strong>von<strong> <a href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=597\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G.O. Mueller<\/span><\/a>\u00a0 <\/strong>(Kapitel 3 der Arbeit: \u201c\u00dcber die absolute Gr\u00f6\u00dfe der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie\u201c).\u00a0<br \/>\nSie finden diesen Beitrag ab Seite 213 unter:<strong> <a href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap3.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap3.pdf<\/span><\/a>\u00a0 <\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Exkurs: \u00dcber \u201edie Zeit\u201c &#8211; eine Ausn\u00fcchterung<\/strong><\/p>\n<p>Nach Albert Einsteins Behauptungen \u00fcber die Zeit in seiner Ur-Kunde 1905 und Minkowskis Behauptungen \u00fcber den Einbau der Zeit als eine Vierte Dimension in seine Raum-Zeit von 1908 (Vortrag in K\u00f6ln) und 1909 (Abdruck des Vortrags) ist es nun an ihr, n\u00e4mlich der Zeit, den zeittrunkenen Akteuren und ihrer k\u00fcnstlichen Aufregung eine Ausn\u00fcchterung zu bereiten, damit die kommenden Gro\u00dftaten Albert Einsteins in seinem Z\u00fcricher Vortrag (1911) und die allm\u00e4hlich \u00fcberhaupt nicht mehr zu b\u00e4ndigende Begeisterung seiner Anh\u00e4nger und der faszinierten \u00d6ffentlichkeit ein sicheres Beh\u00e4ltnis erhalten, in dem sie allm\u00e4hlich abklingen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><!--more-->Um das angeblich wissenschaftliche, wom\u00f6glich physikalische Schwadronieren \u00fcber die Zeit und die wildesten Spekulationen der physikalischen Esoterik (oder: esoterischen Physik) \u00fcber Reisen, die jung erhalten oder sogar j\u00fcnger machen, \u00fcber Reisen in die Vergangenheit und in die Zukunft, jeweils mit R\u00fcckfahrtticket an den Ausgangspunkt, damit wir Zur\u00fcckgebliebenen auch etwas davon haben sollen, in seinem wahren Charakter zu zeigen, gen\u00fcgt es v\u00f6llig, Bekanntes in Erinnerung zu rufen.<\/p>\n<p><strong>Der Zeitbegriff ist kein Naturgegenstand<\/strong><\/p>\n<p>Der Zeitbegriff ist nicht vom Himmel gefallen, findet sich auch nicht als Gegenstand in der Natur vor, sondern ist von Menschen gemacht, weshalb es auch unweigerlich verschiedene Zeitbegriffe geben wird. Vom Zeitbegriff h\u00e4ngt ab, was er begreift. Deshalb mu\u00df jeder, der Erkenntnisse \u00fcber die Zeit verk\u00fcnden will, mindestens seinen dabei verwendeten Zeitbegriff vorzeigen.<\/p>\n<p><strong>Ged\u00e4chtnis und Dauer<\/strong><\/p>\n<p>Die historische Entwicklung kann helfen, einen Begriff zu explizieren, ohne ihn endg\u00fcltig festzulegen. Sicher ist jedenfalls, da\u00df die intuitive Erfassung der Dauer sich von sichtbaren Vorg\u00e4ngen ableitete, Bewegungen, die der Mensch mit den Sinnen wahrnehmen konnte. An den sichtbaren Bewegungen entwickelte sich als erstes der Sinn f\u00fcr die Dauer, den Zeitablauf. Der Zeitablauf kann nur dort erkannt werden, wo die Natur ein Ged\u00e4chtnis installiert hat. Die vielzitierten Ringe im Baumquerschnitt sind, entgegen der beliebten Metapher, noch kein Ged\u00e4chtnis, sondern k\u00f6nnen nur als solches interpretiert werden.<\/p>\n<p>Der Vergleich der beobachteten und erinnerten Bewegungen f\u00fchrte zu Feststellungen, da\u00df bestimmte (l\u00e4ngere) Bewegungen noch andauern, w\u00e4hrend bestimmte andere (k\u00fcrzere) enden. Aus diesem Vergleich von Bewegungen erst konnte, nach der Dauer, der Begriff der Gleichzeitigkeit entstehen.<\/p>\n<p><strong>Wiederkehrende Bewegungen<\/strong><\/p>\n<p>Die Menschen wurden von Anbeginn durch die Natur reichlich mit wiederkehrenden Bewegungen versorgt, durch die wandelnden Gestirne und den Rhythmus von Tag und Nacht, dann durch die hergestellten Ger\u00e4te wie drehende R\u00e4der und Pendel. Besonders die wiederkehrenden Bewegungen luden zu Vergleichen ein: jede einmalige Bewegung konnte mit den wiederkehrenden Bewegungen verglichen werden. Ergebnis waren Verh\u00e4ltniszahlen: eineReise dauerte von einem Sonnenaufgang bis zum n\u00e4chsten oder \u00fcbern\u00e4chsten. Die Angabe \u201e2 Tage\u201c ist eine solche Verh\u00e4ltniszahl: die eine Bewegung (die Reise) steht zur anderen Bewegung (dem Lauf der Sonne) im Verh\u00e4ltnis 1:2. Der Zeitbegriff ist mit der Bildung der Verh\u00e4ltniszahl \u00fcber zwei Bewegungen voll ausgebildet. Dabei ist es bis heute geblieben. Alle Verfeinerungen durch Apparate haben daran nichts ge\u00e4ndert; auch die Schwingungen im C\u00e4sium der Atomuhr sind nur Bewegungen.<\/p>\n<p><strong>Verh\u00e4ltniszahl \u00fcber zwei Bewegungen<\/strong><\/p>\n<p>Wer angesichts dieser n\u00fcchternen Feststellung von \u201eder Zeit als vierter Dimension\u201c spricht, redet schlicht Unsinn: die Verh\u00e4ltniszahl \u00fcber zwei Bewegungen ist n\u00e4mlich eine dimensionslose Zahl; und sie wird nur durch Beobachtung und Vergleich von Bewegungen in den Dimensionen des Raums gewonnen, ist also die Konstruktion aufgrund eines funktionierenden Ged\u00e4chtnisses. Wirklich sind nur der Raum und die Bewegungen im Raum: alles andere ist n\u00fctzliche Konstruktion.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong>Fortsetzung folgt<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe<strong> <a href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a>\u00a0 <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bringe jetzt die 6. Fortsetzung der Chronologie zur Relativit\u00e4tstheorie von G.O. Mueller\u00a0 (Kapitel 3 der Arbeit: \u201c\u00dcber die absolute Gr\u00f6\u00dfe der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie\u201c).\u00a0 Sie finden diesen Beitrag ab Seite 213 unter: http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap3.pdf\u00a0 Zitat: Exkurs: \u00dcber \u201edie Zeit\u201c &#8211; eine Ausn\u00fcchterung Nach Albert Einsteins Behauptungen \u00fcber die Zeit in seiner Ur-Kunde 1905 und Minkowskis Behauptungen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-2843","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-projekt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2843"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2843"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2843\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2843"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2843"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2843"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}