{"id":2819,"date":"2010-07-15T09:33:08","date_gmt":"2010-07-15T08:33:08","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2819"},"modified":"2010-07-15T09:33:08","modified_gmt":"2010-07-15T08:33:08","slug":"dr-harald-zycha-%e2%80%9e5-7-messung-und-dimension%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/dr-harald-zycha-%e2%80%9e5-7-messung-und-dimension%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"Dr. Harald Zycha: \u201e5.7 Messung und Dimension\u201c"},"content":{"rendered":"<dl class=\"clearfix fotor\" style=\"text-align: center; width: 190px;\">\n<dt><img decoding=\"async\" title=\"Autor\" src=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/autor-harald-zycha.jpg\" alt=\"\" \/> <\/dt>\n<dd style=\"text-align: left;\"><\/dd>\n<\/dl>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt eine weitere Leseprobe (Seiten 102 bis 104) aus dem bereits fr\u00fcher von mir empfohlenen Buch:<strong><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.natur-und-ganzheit.at\/\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. rer. nat. Harald Zycha: \u201eNatur \u2013 Ganzheit \u2013 Medizin\u201c<\/span><\/a>.\u00a0 <\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>5.7 Messung und Dimension<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Fast getraue ich mich nicht, auf ein Grundprinzip der Physik hinzuweisen, das, seit alters ein Grundprinzip aller menschlichen Wahrnehmung \u00fcberhaupt, als ungeschriebenes Gesetz G\u00fcltigkeit hatte. Es ist geradezu eine Binsenweisheit, so selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df es vielleicht noch niemand als eine f\u00fcr jede physikalische Messung <em>ausnahmslos g\u00fcltige Bedingung <\/em>explizit formuliert hat:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: center\"><em>Eine physikalische Gr\u00f6\u00dfe, die in der realen Welt von Raum und Zeit experimentell gemessen werden soll,<br \/>\nmu\u00df als Produkt der Grundgr\u00f6\u00dfen aus Raum und Zeit darstellbar sein! <\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->In der klassischen Physik war dieses Gesetz auch immer quasi von selbst erf\u00fcllt. Um in die Mannigfaltigkeit der physikalischen Gr\u00f6\u00dfen Ordnung zu bringen, hat man das sogenannte <em>c.g.s.-Ma\u00dfsystem <\/em>eingef\u00fchrt, das sich auf die Grundgr\u00f6\u00dfen <em>Zentimeter, Gramm, Sekunde <\/em>f\u00fcr <em>L\u00e4nge, Masse <\/em>und <em>Zeit <\/em>bezieht. Dieses Dreiersystem ist als das Grundsystem der Physik anzusehen (sp\u00e4ter hat man noch entsprechende andere Systeme definiert), wie ich es in Kapitel 3.3 als Basis der Physik gegen\u00fcber der bis dato nur bekannten Kinematik formuliert habe. Die <em>Masse <\/em>steht hier stellvertretend f\u00fcr die dort angesprochene <em>Kausalit\u00e4t<\/em>, n\u00e4mlich den Kraft-Begriff, mit dem die Masse \u00fcber das zweite Newtonsche Bewegungsgesetz verbunden ist.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Jede physikalische Gr\u00f6\u00dfe, die den Anspruch auf eine reale Existenz in unserer Wirklichkeit erhebt, mu\u00df aus diesen drei Grundgr\u00f6\u00dfen aufgebaut sein, sonst kann sie nicht gemessen werden! Eine Gr\u00f6\u00dfe wie die (a-priori-) <em>Wahrscheinlichkeit <\/em>enth\u00e4lt keine dieser Gr\u00f6\u00dfen, sie ist ein Ausdruck ohne physikalische Dimension, sie kann also <em>prinzipiell <\/em>nicht gemessen werden.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Dieses fundamentale Grundgesetz scheint durch das Denken und die Theorien der modernen Quantenphysik zumindest teilweise au\u00dfer Kraft gesetzt worden zu sein. Denn wie anders kann man es verstehen, da\u00df die heutigen Physiker sich von der nach Born zu einem Wahrscheinlichkeits-Ausdruck umfunktionierten Schr\u00f6dingerschen Wellenfunktion, die \u2013 n\u00e4mlich ihre Amplitude \u2013 als solcher ein <em>dimensionsloser <\/em>Ausdruck ist, erwarten, da\u00df sie experimentell gemessen werden kann?<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Fachliteratur ist voll von \u00dcberlegungen und Theorien zu diesem Thema, die allesamt in die phantastischsten Ausfl\u00fcchte m\u00fcnden, deren wesentlichstes Ziel es offenbar ist, etwas me\u00dfbar zu machen, was <em>prinzipiell <\/em>nicht gemessen werden kann. Alles \u00fcberlegt man, nur das eine, Selbstverst\u00e4ndlichste \u00fcberlegt man nicht: das Problem der <em>Dimension<\/em>! (s. Kap. 4.1 und sp\u00e4ter Kap. 12.4).21 Wer die umfangreiche einschl\u00e4gige Literatur wirklich kritisch liest, d\u00fcrfte sich wie ich zu dem Urteil veranlagt sehen, da\u00df es sich bei diesen abwegigen Phantasien zum <em>quantenmechanischen Me\u00dfproze\u00df <\/em>um den schlimmsten Schildb\u00fcrgerstreich handelt, den man der Physik jemals zugemutet hat.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Warum tut man das? Sieht man denn dieses so leicht zu erkennende und damit v\u00f6llig \u00fcberfl\u00fcssige Problem wirklich nicht? Ich wei\u00df nur eine Antwort: Diese Schwierigkeiten r\u00fchren an den Grund\u00fcberzeugungen unserer materialistischen Naturwissenschaft. Diese geht immer noch davon aus, da\u00df die Mikrosysteme der Quanten-Welt ebenso wie die Makrosysteme unserer klassischen Alltags-Welt <em>einzeln <\/em>me\u00dfbar seien, was aber wegen der <em>ganzheitlichen Schichtung <\/em>der Natur (siehe Teil III, insbesondere auch Kapitel 12 in Teil IV) nicht der Fall ist. Als Schr\u00f6dinger bei der Entwicklung seiner Wellenfunktion mit ihrer Interpretation als <em>Einzeldarstellung <\/em>eines Mikrosystems tats\u00e4chlich gescheitert war und Borns Neuinterpretation als Wahrscheinlichkeits-Ausdruck erfolgte, um dieses makroskopische Prinzip der Einzeldarstellung dennoch zu retten, kam man mit dieser Flucht nach vorn erst recht in Bedr\u00e4ngnis, die Folgen waren noch schlimmer. Und um das wiederum zu retten, fl\u00fcchtete man weiter, wie besonders eindringlich Kapitel 12.3 zeigt, schlie\u00dflich in die unhaltbarsten Phantasien&#8230;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Einen anderen Fall dieser Art, wenn auch etwas weniger durchsichtig, habe ich schon oben bei der Besprechung von Einsteins spezieller Relativit\u00e4tstheorie erw\u00e4hnt (Kap. 4.1): die Sterilit\u00e4t des Michelson-Versuches. Was hier gemessen wird, ist eine rein r\u00e4umliche Struktur, n\u00e4mlich das geometrische Streifenbild eines Interferenzprozesses, der selbst nicht als solcher verfolgt werden kann. Die Zuordnung eines <em>statischen <\/em>Interferenz-<em>Bildes <\/em>(-Produktes) zu einem <em>dynamischen <\/em>Interferenz-<em>Proze\u00df <\/em>erfolgt aufgrund einer <em>Hypothese<\/em>, n\u00e4mlich der Wellen-Hypothese, die nichts weiter als ein <em>mathematisches Modell <\/em>bedeutet (s. hierzu auch Kap. 8.5). Das ist den heutigen Physikern nach 400 Jahren <em>Gew\u00f6hnung <\/em>nicht mehr bewu\u00dft. Man vergleiche doch diese Aussage mit den in Kapitel 4.1 beschriebenen Problemen der Einzelteilchen-Ausf\u00fchrung des Youngschen Doppelspaltversuches, um sich an die Problematik dieser Hypothese zu erinnern!<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">In diesem <em>statischen <\/em>Bild fehlt also der Zeitparameter, dieses kann demnach keine Aussage \u00fcber eine Geschwindigkeit des Lichts machen, das diese Streifen erzeugt hat.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe<strong> <a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a>\u00a0<\/strong><strong> <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt eine weitere Leseprobe (Seiten 102 bis 104) aus dem bereits fr\u00fcher von mir empfohlenen Buch: Dr. rer. nat. 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