{"id":2806,"date":"2010-06-21T08:41:06","date_gmt":"2010-06-21T07:41:06","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2806"},"modified":"2010-06-21T08:41:06","modified_gmt":"2010-06-21T07:41:06","slug":"peter-rosch-i-die-tucken-der-materie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/peter-rosch-i-die-tucken-der-materie\/","title":{"rendered":"Peter R\u00f6sch: I. Die T\u00fccken der Materie"},"content":{"rendered":"<dl class=\"clearfix fotor\" style=\"text-align: center; width: 200px;\">\n<dt><img decoding=\"async\" title=\"Buchcover\" src=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Roesch_Buch-203x300.jpg\" alt=\"\" \/> <\/dt>\n<dd style=\"text-align: left;\"><\/dd>\n<\/dl>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt jetzt ein weiterer Abschnitt aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch:<strong>\u00a0<em>\u00a0<a title=\"Peter R\u00f6sch: \u201cIch war Einstein\u201d\" href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/peter-rosch-%e2%80%9cich-war-einstein%e2%80%9d\/\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Peter R\u00f6sch: \u201cIch war Einstein\u201d<\/span><\/a><\/em>. <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>I.\u00a0Die T\u00fccken der Materie.<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Um 1910 hatte Jean Henri Fabre . . ,&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;..<br \/>\n. . . versucht, die Gedanken der Relativit\u00e4tstheorie auf kos\u00admische Kreisbewegungen anzuwenden. Der allgemeine Be\u00adfund ist: Bei Zentralbewegungen ergibt sich ein unbehebba\u00adrer Widerspruch. Es kann allenfalls eines von beiden Postulaten gelten: entweder der beliebige Wechsel des Stand\u00adpunktes nach dem Relativit\u00e4tsprinzip, oder aber Konstanz und Un\u00fcbertrefflichkeit der Lichtgeschwindigkeit nach den relativistischen Formeln.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">M\u00f6glicherweise ist aber nicht nur eines davon, sondern sogar beides falsch. Das w\u00fcrde zur\u00fcckf\u00fchren zur Physik lan\u00adge vor Einstein. Sie hat weder das eine noch das andere als Prinzip vorausgesetzt.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em><strong><!--more-->Die fiktiven Bewegungen der Relativit\u00e4tstheorie.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es kann keine Ausflucht f\u00fcr die Anh\u00e4nger Einsteins sein, da\u00df es des astronomischen Ma\u00dfstabes bedurfte, um den Wi\u00adderspruch zu erkennen. Betroffen ist ebenso das Verst\u00e4nd\u00adnis der im Zyklotron wirbelnden Subatomarteilchen. Das Versagen der relativistischen Logik zeigt sich durch Fabres Szenario gewisserma\u00dfen in astronomischer Fernrohrvergr\u00f6\u00ad\u00dferung.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die \u00dcbertragung auf den lebensweltlichen Ma\u00dfstab des Mesokosmos bringt keinen prinzipiellen Unterschied. Eine im Gro\u00dfr\u00e4umigen falsche Theorie kann unterwegs zum Mit\u00adtel-, Klein- und Kleinstr\u00e4umigen nicht richtig werden.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Ingenieure, denen Funktionst\u00fcchtigkeit und Zuverl\u00e4ssigkeit am Herzen liegt, gehen deshalb unbeeindruckt an den mathematisch aufgebl\u00e4hten Formeln vorbei und konstruie\u00adren nach der Physik aus dem 19. Jahrhundert.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Umso mehr Mi\u00dftrauen ist angebracht wenn f\u00fchrende Phy\u00adsiker die Formeln der Relativit\u00e4tstheorie auf Bewegungen im Bereich des Allerkleinsten und Unsichtbaren anwenden wollen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em><strong>Die fiktiven Erfolge der Relativit\u00e4tstheorie.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em>Arnold Sommerfeld <\/em>hatte an der Albertus-Universit\u00e4t in K\u00f6nigsberg bei seinem Lehrer und sp\u00e4teren Kontrahenten Ferdinand Lindemann \u00fcber Willk\u00fcrliche Funktionen in der mathematischen Physik gearbeitet. Er startete als Erster den Versuch, eine relativistische Atomphysik zu entwickeln.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Damals hatte der Positivist Ernst Mach noch jedem, der von Atomen sprach, in breitem b\u00f6hmisch-wienerischem Dia\u00adlekt die unerbittliche Frage gestellt: <em>&#8222;Ham&#8217;s scho mal oins g&#8217;sehne?&#8220; <\/em>Die Antwort ist auch heute noch klar . . .<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Zwischen 1905 und 1910 war den Anh\u00e4ngern der Atomvor\u00adstellung klar geworden, da\u00df die Materiebausteine als kleine Planetensysteme zu betrachten seien.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Sommerfeld tat den zus\u00e4tzlichen Schritt und behandelte die fraktalen Objekte relativistisch. Er beschrieb die Bahnen der rasch umlaufenden atomaren Elektronen nicht mit den herk\u00f6mmlichen Bewegungsformeln, sondern bezog den Korrekturterm sqr[1-(v\/c)?2] ein. Heraus kamen die Bahnverzerrungen des <em>Sommerfeldschen Atommodells.<\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Aus Sommerfeld-Atomen bestehende Substanzen w\u00fcrden ein besonderes Licht aussenden.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Gl\u00fchend hei\u00dfes Wasserstoffgas l\u00e4\u00dft durch den Regenbo\u00adgeneffekt vereinzelte rote, blaue und violette Leuchtstreifen erkennen. Weitere Vergr\u00f6\u00dferung zeigt, da\u00df jeder Farbstrei\u00adfen aus noch schmaleren Linien besteht. Diese Feinstruktur der Farbstreifen betrachtete Sommerfeld als die gesuchte Besonderheit. Die relativistisch berechnete <em>Feinstrukturkon\u00adstante <\/em>wird bis heute in den Lehrb\u00fcchern angegeben und dabei oft als besonders tiefgr\u00fcndiges Naturgeheimnis darge\u00adstellt.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Aber schon Sommerfelds M\u00fcnchener Fakult\u00e4ts-Kollege Pro\u00adfessor <em>Leo Graetz <\/em>sprach von<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em>&#8222;zweifelhaften Folgerungen der Relativit\u00e4tstheorie inbezug auf die Spektra\u201c.<\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Andere namhafte Experimentalphysiker schl\u00f6ssen sich an.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die nachgewiesenen Unstimmigkeiten konnte <em>&#8222;der Husarenoberst&#8220;, <\/em>wie Sommerfeld genannt wurde, noch hochm\u00fctig als Me\u00dffehler abtun.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Sommerfelds Hoffnungen auf den Nobelpreis schwanden trotzdem.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Schw\u00e4chelnde internationale Einflu\u00dfm\u00f6glichkeiten des Deutschen Reiches nach dem 1918 endg\u00fcltig verlorenen Weltkrieg m\u00f6gen ein Grund gewesen sein. Der andere Grund war, da\u00df die von Sommerfeld eingesetzten Formeln schlicht nicht aufrechterhalten werden konnten. Das Fabre-sche Szenario hatte Sommerfelds Vorgehensweise als Husarenst\u00fcck entlarvt.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Anwendung der\u00a0 Relativit\u00e4tstheorie auf die atomare Zentralbewegung mu\u00dfte von vornherein zu Widerspr\u00fcchen f\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende)<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Lesen Sie bitte <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Roesch-Seiten-97bis107.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a><\/strong> weiter!<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt jetzt ein weiterer Abschnitt aus dem bereits als Buchempfehlung genannten Buch:\u00a0\u00a0Peter R\u00f6sch: \u201cIch war Einstein\u201d. Zitat: I.\u00a0Die T\u00fccken der Materie. Um 1910 hatte Jean Henri Fabre . . ,&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.. . . . versucht, die Gedanken der Relativit\u00e4tstheorie auf kos\u00admische Kreisbewegungen anzuwenden. Der allgemeine Be\u00adfund ist: Bei Zentralbewegungen ergibt sich ein unbehebba\u00adrer Widerspruch. Es [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[],"class_list":["post-2806","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-deutschsprachige-kritik-der-relativitatstheorie"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2806"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2806"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2806\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2806"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2806"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2806"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}