{"id":2797,"date":"2010-06-01T08:07:41","date_gmt":"2010-06-01T07:07:41","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2797"},"modified":"2010-06-01T08:07:41","modified_gmt":"2010-06-01T07:07:41","slug":"w-c-rontgens-biographische-analogie-zum-bildungsgang-von-albert-einstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/w-c-rontgens-biographische-analogie-zum-bildungsgang-von-albert-einstein\/","title":{"rendered":"W. C. R\u00f6ntgens biographische Analogie zum Bildungsgang von Albert Einstein"},"content":{"rendered":"<p>Ich bringe jetzt <strong>Fehler Nr. 2<\/strong> aus dem Abschnitt <strong>Entstehungs- und Erhaltungsmotive<\/strong> von <strong><a title=\"Kapitel 2, Fehler-Katalog\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Kapitel 2, Fehler-Katalog<\/span><\/a>\u00a0 <\/strong>der Dokumentation zur Relativit\u00e4tstheorie der Forschungsgruppe<strong> <a title=\"G. O. Mueller\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=597\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G. O. Mueller<\/span><\/a><\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p>V: Entstehungs- u. Erhaltungsmotive \/ Fehler Nr. 2<br \/>\n<strong>W. C. R\u00f6ntgens biographische Analogie zum Bildungsgang von Albert Einstein<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Wenn eine v\u00f6llig haltlose Theorie in der Wissenschaft durchgesetzt und aufrechterhalten werden kann, m\u00fcssen die Entstehungs- und Durchsetzungsmotive irrational sein.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">G. Barth 1987 hat die Frage untersucht, wie eine derart inkonsistente Arbeit wie die von Albert Einstein (Zur Elektrodynamik bewegter K\u00f6rper) 1905 in den renommierten &#8222;Annalen der Physik&#8220; erscheinen konnte, und hat die damals entscheidenden Personen in der Redaktion des Blattes betrachtet. Er sieht die Hauptverantwortung bei W. C. R\u00f6ntgen, der 1901 als erster Physiker den Nobelpreis erhalten hatte und folglich eine Autorit\u00e4t war.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->R\u00f6ntgen habe zwei Eigenschaften gehabt (S. 15): er verstand nichts von Mathematik; und seine Biographie wies \u00fcberraschende Parallelen zu Albert Einsteins Werdegang auf. R\u00f6ntgen wurde wegen einer aufs\u00e4ssigen Karikatur im Gymnasium in Utrecht von der Schule verwiesen. &#8222;Bei einer Externistenpr\u00fcfung fiel R\u00f6ntgen durch. Durch Zufall erfuhr er, da\u00df man am Polytechnikum in Z\u00fcrich ohne Matura studieren k\u00f6nne. Anders als Einstein bestand er erst mit 23 Jahren das Diplomexamen, allerdings nicht als Fachlehrer, sondern als Maschineningenieur.&#8220; Eine Vermutung \u00fcber einen eher indirekten Kontakt R\u00f6ntgens mit der Familie Einstein durch den Erwerb von elektrischen Ger\u00e4ten f\u00fcr seine physikalischen Versuche ab 1900 in M\u00fcnchen bei der Fabrik f\u00fcr elektrische Ger\u00e4te von Albert Einsteins Vater in M\u00fcnchen kann Barth (S. 16) nicht belegen, zumal die Familie Einstein bereits 1894 nach Mailand umgezogen war. &#8211; So bleibt als ein m\u00f6gliches plausibles Motiv f\u00fcr R\u00f6ntgen, der sich selbst nicht als Theoretiker gesehen hat, und dessen starke Seite die Mathematik wohl nicht gewesen ist, dem jungen Wissenschaftler aus Bern, der wie er einen schwierigen Bildungsweg bew\u00e4ltigt hatte, eine Chance zur Ver\u00f6ffentlichung in den &#8222;Annalen&#8220; zu geben, ohne die Bedeutung und die mathematische Richtigkeit der Arbeit zu beurteilen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Wissenschaftsgeschichte kann diese plausible Vermutung von G. Barth anhand der Quellen nachpr\u00fcfen und verwerfen oder best\u00e4tigen, wenn sie sich einmal aus dem Devotionalienhandel und dem Pers\u00f6nlichkeitskult um unseren neuen Kopernikus-Galilei-Newton verabschiedet und sich auf Wissenschaftsgeschichte als eine kritische Wissenschaft besinnen sollte. Unkritisch-lobhudelnde sogenannte Wissenschaft und Wissenschaftsgeschichte haben wir nun lange genug ertragen: es fallen ihnen seit Jahrzehnten keine neuen Jubel-Hymnen ein.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es w\u00e4re nur als sympathischer Zug an R\u00f6ntgen zu sehen, wenn die Forschung die Barth&#8217;sche Vermutung best\u00e4tigen sollte, da\u00df er in Kenntnis gewisser biographischer Analogien einen jungen Forscher uneigenn\u00fctzig f\u00f6rdern wollte. Die Frage eines Kontakts mit der Einstein-Firma in M\u00fcnchen w\u00fcrde hierbei auch keine gro\u00dfe Rolle spielen. Grunds\u00e4tzlich sollte es f\u00fcr jeden Forscher m\u00f6glich sein, sich \u00f6ffentlich frei und unzensiert zu \u00e4u\u00dfern (so z.B. auch f\u00fcr Kritiker von Theorien). R\u00f6ntgen hat mit der erst seit 1920 (Bad Nauheim) beginnenden Unterdr\u00fcckung der Theoriekritik in der Physik nichts zu schaffen gehabt. Und f\u00fcr die Qualit\u00e4t der ver\u00f6ffentlichten Arbeiten haften grunds\u00e4tzlich nur die Autoren selbst.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\n<strong><em><a title=\"Barth, Gotthard: Der gigantische Betrug mit Einstein\" href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/%e2%80%9eder-gigantische-betrug-mit-einstein-von-gotthard-barth\/\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Barth, Gotthard: Der gigantische Betrug mit Einstein<\/span><\/a><\/em><\/strong><em> : historisch und mathematisch. Zwingendorf: Verl. Wissen im Werden, 1987. 96 S. (Wissen im Werden. 1987. Sonderband 8.)<\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Den Originaltext zu diesem Zitat finden Sie <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a><\/strong> (Seiten 189 bis 190).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bringe jetzt Fehler Nr. 2 aus dem Abschnitt Entstehungs- und Erhaltungsmotive von Kapitel 2, Fehler-Katalog\u00a0 der Dokumentation zur Relativit\u00e4tstheorie der Forschungsgruppe G. O. Mueller. Zitat: V: Entstehungs- u. Erhaltungsmotive \/ Fehler Nr. 2 W. C. 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