{"id":2770,"date":"2010-04-13T00:50:44","date_gmt":"2010-04-12T23:50:44","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2770"},"modified":"2010-04-13T00:50:44","modified_gmt":"2010-04-12T23:50:44","slug":"die-relativisten-betreiben-die-ausgrenzung-der-erschienenen-kritischen-veroffentlichungen-durch-fachliche-verleumdung-ihrer-autoren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/die-relativisten-betreiben-die-ausgrenzung-der-erschienenen-kritischen-veroffentlichungen-durch-fachliche-verleumdung-ihrer-autoren\/","title":{"rendered":"Die Relativisten betreiben die Ausgrenzung der erschienenen kritischen Ver\u00f6ffentlichungen durch fachliche Verleumdung ihrer Autoren"},"content":{"rendered":"<p>Ich bringe nun den <strong>Fehler Nr. 2<\/strong> aus dem Abschnitt <strong>Soziale Durchsetzung der Theorie<\/strong> von<strong> <a title=\"Kapitel 2, Fehler-Katalog\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Kapitel 2, Fehler-Katalog<\/span><\/a>\u00a0 <\/strong>der Dokumentation zur Relativit\u00e4tstheorie der Forschungsgruppe<strong> <a title=\"G. O. Mueller\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=597\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G. O. Mueller<\/span><\/a><\/strong>.<\/p>\n<p><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p>T: Soziale Durchsetzung der Theorie \/ Fehler Nr. 2<br \/>\n<strong>Die Relativisten betreiben die Ausgrenzung der erschienenen kritischen Ver\u00f6ffentlichungen durch fachliche Verleumdung ihrer Autoren<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Verleumdung kritischer Autoren geschieht selbstverst\u00e4ndlich meistens im Zusammenhang mit ihren Arbeiten; dennoch ist die Abwertung von einzelnen Ver\u00f6ffentlichungen wohl zu unterscheiden von Verleumdungen der Kritiker als Personen, mit denen man oft ein ganzes Lebenswerk trifft. Die Verleumdungen fehlen in fast keiner Darstellung der Relativistik, sie geh\u00f6ren zum Standard der Relativistik. Deshalb soll hier nur ein Modellfall der USARelativistik als Beispiel ausgewertet werden, von allerh\u00f6chster Stelle sanktioniert durch ein Vorwort der Gro\u00df-Koryph\u00e4e Gerald Holton.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->L. S. Swenson 1972 (S. 201) beurteilt die Kritiker der Theorie &#8211; Lodge, Miller, Sagnac, Righi, Michelson &#8211; auch noch 1972 als (a) zu alt, (b) in der Minderheit und (c) f\u00fcr die Zeitgenossen von 1923 nicht nur altmodisch, sondern geradezu reaktion\u00e4r: wahrhaft physikalische Argumente f\u00fcr eine physikalische Theorie: &#8222;But they were of an older generation and woefully in the minority. Their conservatism with respect to the aether concept appeared not only outdated, but to many, by 1923, even reactionary.&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Swenson 1972 (S. 209) z\u00e4hlt die fachlichen M\u00e4ngel z. B. in der Person von D. C. Miller detailliert auf: &#8222;Miller never took into serious consideration Mach&#8217;s and Einstein&#8217;s intellectual critiques of the Newtonian concept of &#8222;absolute&#8220; motion. He apparently never really tried to understand the meaning of the relativity of simultaneity, nor had he seriously wrestled with the work of J. C. Kapteyn (1851-1922), Harlow Shapley (1885-), and other statistical astronomers interested in proper motions and in our galaxy&#8217;s structure and rotation.&#8220; Swenson unterstellt wie alle Relativisten: wer ernsthaft ihre Theorie studiert, mu\u00df sich einfach von ihrer Richtigkeit \u00fcberzeugen, und wer die Theorie ablehnt, der hat sie nur nicht genug studiert &#8211; eine wohl begr\u00fcndete Kritik und Ablehnung kann es nicht geben, Ablehnung ist nur ein Zeichen f\u00fcr fachliche M\u00e4ngel, hier im Falle Millers alles einzeln aufgez\u00e4hlt. Zur Erinnerung: Miller war bis 1925 immerhin Pr\u00e4sident der American Physical Society.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Swenson 1972 (S. 233) erkl\u00e4rt alle Autoren, die eine \u00c4therhypothese &#8222;wiedereinf\u00fchren&#8220; wollen &#8211; als h\u00e4tten alle sie auch abgeschafft gehabt! &#8211; f\u00fcr unprofessionell: &#8222;There continues to be a nonprofessional literature demanding that &#8217;science must leave something for waves to wave in&#8216;. And not few have been the attempts, often scurrilously personal, to discredit Einstein and relativity and to reinstate some kind of an aether.&#8220; Demnach h\u00e4tte am allermeisten Albert Einstein 1920 sich selbst diskreditiert: Swenson hat es entsprechend verstimmt kommentiert, gewisserma\u00dfen nimmt er die Theorie gegen ihren Urheber in Schutz! Immerhin erkennt Swenson richtig die Tragweite dessen, was 1920 in Leiden geschehen ist.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Brandes 1998 (S. 249) belegt mit einem &#8222;ondit aus Potsdam&#8220;, da\u00df die Verleumdung auch heute noch gebraucht wird, um die Theorie zu sch\u00fctzen: &#8222;Wer die spz. Relativit\u00e4tstheorie widerlegen will, ist ein Esel. Bei der allg. Relativit\u00e4tstheorie mag es anders sein.&#8220; Immerhin!<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Nach Swensons Argumentation wird die richtige, wissenschaftliche Physik nur von gehorsamen jungen wissenschaftlichen Leuten gemacht, nach wissenschaftlichem Mehrheitsvotum der wissenschaftlichen Physiker entschieden, und irgendwelche Kritiker werden in die &#8222;nonprofessional&#8220; oder die reaktion\u00e4re Ecke gestellt, zu den Feinden des Fortschritts. \u2013 Das Erkl\u00e4rungsmuster zur fachlichen Diffamierung am Beispiel D. C. Millers geh\u00f6rt zum Standardrepertoire der Relativisten.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Swenson 1972 (S. 209) z\u00f6gert \u00fcbrigens nicht, auch den Helden der Relativistik, Albert Einstein, ins Abseits zu stellen, wenn er seine eigene Theorie zu desavouieren scheint. Einstein hatte 1920 in einem \u00f6ffentlichen Vortrag in Leiden den &#8222;\u00c4ther&#8220; wiedereingef\u00fchrt und damit eine Voraussetzung der SRT widerrufen, was die rechtgl\u00e4ubigen Relativisten offensichtlich sehr irritierte; Swenson, Fu\u00dfnote 50: &#8222;It must also be remembered that Einstein&#8217;s own qualms about the reinstatement of the aether concept were not widely known or credited.&#8220; Nur Zweifel (qualms) sollen es 1920 in Leiden gewesen sein, nur wenig bekannt geworden und nur wenig geglaubt. Swenson zitiert anschlie\u00dfend als Autorit\u00e4t einen wenig bekannten C. P. Steinmetz mit der endg\u00fcltigen Feststellung 1923: &#8222;Steinmetz regarded the aether hypothesis as &#8218;finally disproved and abandoned. There is no such thing as the ether, and light and the wireless waves are not motions of the ether&#8216;.&#8220; Damit ist f\u00fcr Swenson und die Relativistik das \u00c4rgernis Albert Einstein 1920 ausger\u00e4umt.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\n<em>Swenson, Loyd S., Jr.: The ethereal aether; a history of the Michelson-Morley-Miller Aether-Drift Experiments, 1880-1930 \/ forew.: Gerald Holton. <\/em><em>Austin<\/em><em> (usw.): <\/em><em>Univ.<\/em><em> of <\/em><em>Texas Pr.<\/em><em>, 1972. <\/em><em>361 S. Enth\u00e4lt Abdruck von 3 Aufs\u00e4tzen von A. A. Michelson (1881, 1886, 1887). &#8211; Brandes, J\u00fcrgen: Die beiden Interpretationen der allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie am Beispiel der Kosmologie: das endliche, geschlossene Weltall. In: Die Einstein&#8217;sche und lorentzianische Interpretation der speziellen und allgemeinen Relativit\u00e4tstheorie. 1998, S. 249 &#8211; 277. <\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Den Originaltext zu diesem Zitat finden Sie<strong> <a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a> <\/strong>(Seiten 174 bis 175).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe<strong> <a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a> <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bringe nun den Fehler Nr. 2 aus dem Abschnitt Soziale Durchsetzung der Theorie von Kapitel 2, Fehler-Katalog\u00a0 der Dokumentation zur Relativit\u00e4tstheorie der Forschungsgruppe G. 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