{"id":2735,"date":"2010-02-04T10:26:22","date_gmt":"2010-02-04T09:26:22","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2735"},"modified":"2010-02-04T10:26:22","modified_gmt":"2010-02-04T09:26:22","slug":"die-ubertragung-des-relativitatsprinzips-der-elektrodynamik-auf-die-mechanik-soll-mit-keinem-empirischen-ergebnis-in-widerspruch-geraten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/die-ubertragung-des-relativitatsprinzips-der-elektrodynamik-auf-die-mechanik-soll-mit-keinem-empirischen-ergebnis-in-widerspruch-geraten\/","title":{"rendered":"Die \u00dcbertragung des &#8222;Relativit\u00e4tsprinzips der Elektrodynamik&#8220; auf die Mechanik soll mit keinem empirischen Ergebnis in Widerspruch geraten"},"content":{"rendered":"<p>Aus<strong> <a title=\"Kapitel 2, Fehler-Katalog\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Kapitel 2, Fehler-Katalog<\/span><\/a>\u00a0<\/strong>der Dokumentation der Forschungsgruppe<strong> <a title=\"G. O. Mueller\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=597\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G. O. Mueller<\/span><\/a><\/strong> bringen wir jetzt einen weiteren Abschnitt, der die <strong>Methodik<\/strong> der \u201ewissenschaftlichen\u201c Behandlung der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie (SRT) aufzeigt.<\/p>\n<p><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Q: Methodik \/ Fehler Nr. 1<br \/>\n<strong>Die \u00dcbertragung des &#8222;Relativit\u00e4tsprinzips der Elektrodynamik&#8220; auf die Mechanik soll mit keinem empirischen Ergebnis in Widerspruch geraten<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">M. v. Laue 1913 (S. 1-7) entwickelt den Begr\u00fcndungszusammenhang und den eigentlichen Zweck der SRT von Albert Einstein folgenderma\u00dfen<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">(1) es gibt ein Relativit\u00e4tsprinzip der Mechanik (Galilei);<br \/>\n(2) es gibt ein Relativit\u00e4tsprinzip der Elektrodynamik (Maxwell);<br \/>\n<!--more-->(3) S. 7: &#8222;W\u00e4ren beide Relativit\u00e4tsprinzipe, das eine f\u00fcr die elektrodynamischen, das andere f\u00fcr die mechanischen Erscheinungen g\u00fcltig, so definierten beide zusammen doch wieder ein ausgezeichnetes System; sie h\u00f6ben daher ihre Bedeutung gegenseitig auf. An Vorg\u00e4ngen, welche weder rein mechanische noch rein elektrodynamische sind \u2013 rein elektrodynamische gibt es \u00fcberhaupt nur im leeren Raume, sonst sind immer irgend welche K\u00f6rper mit ihren mechanischen Eigenschaften daran beteiligt &#8211; m\u00fc\u00dfte sich dann eine absolute Bewegung erkennen lassen.&#8220; F\u00fcgt hierzu eine Fu\u00dfnote an, in der er auf die M\u00f6glichkeit verweist, &#8222;die Erdgeschwindigkeit durch Messung der Lichtgeschwindigkeit relativ zur Erde parallel und entgegengesetzt der Erdgeschwindigkeit&#8220; festzustellen. Unmittelbar anschlie\u00dfend fortfahrend, gesperrt gesetzt: &#8222;Es kann daher in der ganzen Physik nur ein Relativit\u00e4tsprinzip geben, wenn es diesen Namen wirklich verdienen soll.&#8220;<br \/>\n(4) Nach dem angeblichen Zwang zur Einheit stellt sich die Frage, welches der beiden Relativit\u00e4tsprinzipe die Physiker obsiegen lassen: &#8222;Wir kommen mit keinem empirischen Ergebnis in Widerspruch, wenn wir das Relativit\u00e4tsprinzip der Elektrodynamik auf die Mechanik \u00fcbertragen. Das Umgekehrte w\u00e4re hingegen nicht m\u00f6glich.&#8220; Anschlie\u00dfend, gesperrt gesetzt: &#8222;Es ist daher das Relativit\u00e4tsprinzip der Elektrodynamik, dem wir universelle G\u00fcltigkeit zuschreiben m\u00fcssen, wenn wir nicht \u00fcberhaupt auf ein solches verzichten wollen.&#8220;\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">In Punkt 3 zeigt M. v. Laue in sch\u00f6ner Offenheit den Kern aller Motive vor: es &#8222;m\u00fc\u00dfte sich dann eine absolute Bewegung erkennen lassen&#8220;; das ist der eigentliche Horror! M. v. Laue bestreitet an dieser Stelle gar nicht, da\u00df die absolute Bewegung empirisch festgestellt werden kann, sondern stellt diese M\u00f6glichkeit hin als etwas, was verhindert werden mu\u00df!<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es gibt also offensichtlich in der Physik m\u00f6glicherweise Erkenntnisse, die unerw\u00fcnscht sind und deshalb verhindert werden m\u00fcssen, wie z.B. der Nachweis einer absoluten Bewegung. Auch das ist Physik und verdiente, weiteren Kreisen der \u00d6ffentlichkeit bekannt gemacht zu werden. M. v. Laue 1913 f\u00fchrt einige Seiten sp\u00e4ter (S. 13 &#8211; 16) das bekannte angebliche Ergebnis des Michelson-Morley-Versuchs vor: &#8222;keine Spur&#8220; einer Verschiebung der Interferenzstreifen sei beobachtet worden; weil er in Wahrheit nur eine Spur gefunden hatte, hatte Michelson aufgegeben, das Experiment abgebrochen, nicht einmal vollst\u00e4ndig zu Ende gef\u00fchrt. Bereits 1905 hatten Morley \/ Miller in Cleveland wieder eine Drift von 8,7 km\/sec. gemessen, und in demselben Jahr 1913, in dem v. Laues 2. Auflage erscheint, wird in Frankreich Sagnac seine gemessenen Laufzeitunterschiede ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Lesen Sie bitte <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a><\/strong> weiter! (Seiten 143 bis 145).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Kapitel 2, Fehler-Katalog\u00a0der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller bringen wir jetzt einen weiteren Abschnitt, der die Methodik der \u201ewissenschaftlichen\u201c Behandlung der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie (SRT) aufzeigt. Zitat: Q: Methodik \/ Fehler Nr. 1 Die \u00dcbertragung des &#8222;Relativit\u00e4tsprinzips der Elektrodynamik&#8220; auf die Mechanik soll mit keinem empirischen Ergebnis in Widerspruch geraten M. v. 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