{"id":2725,"date":"2010-01-22T10:50:43","date_gmt":"2010-01-22T09:50:43","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2725"},"modified":"2010-01-22T10:50:43","modified_gmt":"2010-01-22T09:50:43","slug":"albert-einsteins-mathematische-ableitungen-der-lorentz-transformationen-enthalten-grundsatzliche-fehler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/albert-einsteins-mathematische-ableitungen-der-lorentz-transformationen-enthalten-grundsatzliche-fehler\/","title":{"rendered":"Albert Einsteins mathematische Ableitungen der Lorentz-Transformationen enthalten grunds\u00e4tzliche Fehler"},"content":{"rendered":"<p>Es folgt nun ein besonders wichtiger Abschnitt von <strong><a title=\"Kapitel 2, Fehler-Katalog\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Kapitel 2, Fehler-Katalog<\/span><\/a>\u00a0<\/strong>der Dokumentation der Forschungsgruppe <strong><a title=\"G. O. Mueller\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=597\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G. O. Mueller<\/span><\/a><\/strong>. In diesem Abschnitt werden grundlegende Fehler der <strong>Mathematik<\/strong> zur Speziellen Relativit\u00e4tstheorie (SRT) aufgezeigt.<\/p>\n<p><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">H: Mathematik \/ Fehler Nr. 1<br \/>\n<strong>Albert Einsteins mathematische Ableitungen der Lorentz-Transformationen enthalten grunds\u00e4tzliche Fehler <\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Pagels 1985 (S. 9-34) kritisiert zun\u00e4chst Albert Einsteins Ableitungen der Lorentz-Transformationen von 1916 (in einer sp\u00e4teren Ausgabe von 1969) und anschlie\u00dfend die von 1905. Ein zentraler Kritikpunkt (S. 11-12): &#8222;Die Formeln der TF [Lorentz-Transformation] stellen &#8230; immer und \u00fcberall eine Funktionsgleichung dar, deren unabh\u00e4ngig Ver\u00e4nderliche in einem funktionalen Zusammenhang stehen. Die unabh\u00e4ngig Ver\u00e4nderlichen der TF d\u00fcrfen also prinzipiell nicht als frei w\u00e4hlbare Ver\u00e4nderliche betrachtet und behandelt werden. Hat man also eine Ver\u00e4nderliche der TF bestimmt &#8211; dann hat man zugleich die anderen beiden Ver\u00e4nderlichen mitbestimmt.&#8220; Da die SRT diese Bedingung mi\u00dfachtet, ist ihre Kinematik &#8222;mathematisch falsch und somit ohne jeden wissenschaftlichen Wert&#8220; (S. 12).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Albert Einstein (1969, S. 91-96) f\u00fchrt die Geschwindigkeitsgleichung (Geschwindigkeit = Weg pro Zeit) ein, l\u00f6st sie nach dem Weg x auf:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">x = ct<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">und schreibt sie f\u00fcr beide Systeme in der Form:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">x &#8211; ct = 0 und x&#8216; &#8211; ct&#8216; = 0<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">F\u00fcr seine weiteren Berechnungen f\u00fchrt er die Bedingung x&#8216; = 0 ein. Hierzu bemerkt Pagels (S. 15): &#8222;Setzt man nun aber in (2) x&#8216; = 0 , dann ist auch zwangsl\u00e4ufig ct&#8216; = 0 und somit auch c=0!&#8220; Die Einstein&#8217;sche Mathematik f\u00fchrt also f\u00fcr die angeblich absolut konstante Lichtgeschwindigkeit c zum Wert Null und widerspricht damit seinem zweiten Theorie-Prinzip.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Au\u00dferdem wird als Folge von c = 0 auch x = 0 und nicht, wie Einstein weiter errechnet, x = bct \/ a .<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Mit der von Albert Einstein gesetzten Bedingung x&#8216; = 0 und einem weiteren formalen Rechnen kommt man also zu offensichtlich physikalisch unsinnigen Ergebnissen. Welchen physikalischen Sinn hat Albert Einsteins Bedingung x&#8216; = 0 f\u00fcr seine anschlie\u00dfenden Rechnungen? Das x&#8216; in seiner Abhandlung ist der Weg des Lichtsignals relativ zum System K&#8216;. Wenn x&#8216; = 0 gesetzt wird, legt das Lichtsignal keinen Weg zur\u00fcck, der behauptete Vorgang findet also \u00fcberhaupt nicht statt, und die physikalische Betrachtung wird auf den Nullpunkt des Koordinatensystems beschr\u00e4nkt: aus diesem Nullpunkt ohne einen physikalischen Vorgang sind jedoch keinerlei physikalische Erkenntnisse zu gewinnen. Alle mathematischen (formal korrekten) Deduktionen aus dieser Bedingung sind physikalisch bedeutungslos, und Behauptungen \u00fcber ihre angebliche physikalische Bedeutung sind falsch. Pagels deckt in Albert Einsteins Brosch\u00fcre &#8222;\u00dcber die spezielle und die allgemeine &#8230;&#8220; (1969) weitere mathematische Fehler auf und kritisiert anschlie\u00dfend (S. 17-26) die Mathematik der Ableitung Albert Einsteins in dessen urspr\u00fcnglicher Arbeit (AE 1905). Er weist mathematische Fehler nach, und zwar nicht mathematische Formfehler, sondern falsche und unzul\u00e4ssige physikalische Bez\u00fcge, die zu Widerspr\u00fcchen und Sinnlosigkeiten f\u00fchren (S. 19):<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">&#8222;Wir sehen also schon hier auf ganz elementarer Ebene eine allgemeine Verwirrung in der Argumentation Einsteins. In Bezug auf K wird mit klassisch begr\u00fcndeten Relativgeschwindigkeiten [c+v, c-v] argumentiert &#8211; obwohl diese Relativgeschwindigkeiten in Wahrheit nur im bewegten System K&#8216; gelten k\u00f6nnen!&#8220; Pagels formuliert eine Summe seiner Kritik (S. 21): &#8222;So besteht diese Einsteinsche &#8222;Ableitung&#8220; der TF [= Lorentz-Transformation] in einer unentwegten Potenzierung mathematischer Fehler&#8220;. Abschlie\u00dfend (S. 26): &#8222;Da\u00df ein derart mathematisch falscher und prinzipienloser Formalismus, wie ihn diese Einsteinsche &#8222;Ableitung&#8220; der TF darstellt, weit \u00fcber ein halbes Jahrhundert lang als hohe Wissenschaft grassieren konnte &#8230; ein nahezu alles umst\u00fcrzendes &#8222;Weltbild&#8220; gefolgert werden konnte &#8211; das ist allerdings deprimierend.&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Damit ist der Kern von Albert Einsteins Verfahren an einem Beispiel aufgedeckt: ohne Beachtung des physikalischen Sinns der Gleichungen wird eine nur formal korrekte Mathematik vorgef\u00fchrt; dabei baut der Autor auf die im Publikum verbreitete irrige Auffassung, Mathematik sei etwas rein Formales, in das der Autor anschlie\u00dfend seine beliebigen Inhalte f\u00fcllen darf. Die Mathematik der SRT verarbeitet jedoch erkl\u00e4rterma\u00dfen physikalische Gr\u00f6\u00dfen und unterliegt damit der Kontrolle durch die physikalischen Bedeutungen. Fazit: &#8220; x&#8216; = 0 &#8220; sind nicht nur Kreidestriche auf der Tafel, sondern dieses Gebilde hat eine physikalische Bedeutung. Ihre Mi\u00dfachtung ist das, was Pagels als &#8222;Prinzipienlosigkeit&#8220; anprangert.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Relativisten wehren kritische Nachfragen gern mit der Behauptung ab, die Theorie sei mathematisch einwandfrei und v\u00f6llig makellos und bereits deshalb vollst\u00e4ndig gerechtfertigt, unabh\u00e4ngig von irgendwelchen kleineren M\u00e4ngeln und Sch\u00f6nheitsfehlern und noch nicht ganz erbrachten Nachweisen: eine angeblich fehlerfreie Mathematik soll die Garantie f\u00fcr eine richtige Physik sein.\u00a0<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Diese Position wird von den Kritikern grunds\u00e4tzlich bestritten; insbesondere aber wird die angeblich makellose Mathematik der SRT vielf\u00e4ltig analysiert, es werden Fehler in der mathematischen Herleitung der Gleichungen nachgewiesen, wobei es vor allem um die f\u00fcr die Theorie zentralen Transformationen von H. A. Lorentz geht, die Albert Einstein 1905 \u00fcbernommen hat; in der Literatur gibt es mehr als ein halbes Dutzend (!) verschiedene Ableitungen f\u00fcr die Transformationen, zum Teil aufgrund von rein klassischen Annahmen.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\n<strong><em><a title=\"AE 1905\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Elektrodynamik.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">AE 1905<\/span><\/a> <\/em><\/strong><em>(S. 892-902). &#8211; Strasser, Hans: Die Grundlagen der Einsteinschen Relativit\u00e4tstheorie : eine kritische Untersuchung. Bern: Haupt, 1922. 110 S. &#8211; Braccialini, Scipione: Discussione sulle formule di Lorentz. In: Politecnico (Il). 16. 1924, S. 353-375. &#8211; <strong><a title=\"Einstein, A.:\" href=\"http:\/\/www.amazon.de\/%C3%9Cber-die-spezielle-allgemeine-Relativit%C3%A4tstheorie\/dp\/3540424520\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Einstein, A.:<\/span><\/a><\/strong> \u00dcber die spezielle und die allgemeine Relativit\u00e4tstheorie : mit 4 Abb. \/ 21. Aufl. 1969, Nachdr. Braunschweig usw.: Vieweg, 1984. 130 S. (Wissenschaftliche Taschenb\u00fccher. 59.) &#8211; <\/em><strong><a title=\"Pagels, Kurt:\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=577\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Pagels, Kurt:<\/span><\/a><\/strong><em> Mathematische Kritik der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie \/ 2., verb. Aufl.. Oberwil b. Zug: Kugler, 1985. 112 S. <\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Den Originaltext zu diesem Zitat finden Sie <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a><\/strong> (Seiten 101 bis 103).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt nun ein besonders wichtiger Abschnitt von Kapitel 2, Fehler-Katalog\u00a0der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller. In diesem Abschnitt werden grundlegende Fehler der Mathematik zur Speziellen Relativit\u00e4tstheorie (SRT) aufgezeigt. 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