{"id":2702,"date":"2009-12-30T09:55:21","date_gmt":"2009-12-30T08:55:21","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2702"},"modified":"2009-12-30T09:55:21","modified_gmt":"2009-12-30T08:55:21","slug":"behauptungen-der-srt-von-realen-langenverkurzungen-und-zeitverzogerungen-in-nur-einem-von-zwei-inertialsystemen-widersprechen-dem-relativitatsprinzip-der-srt-das-eine-vollstandige-reziprozitat-und-sy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/behauptungen-der-srt-von-realen-langenverkurzungen-und-zeitverzogerungen-in-nur-einem-von-zwei-inertialsystemen-widersprechen-dem-relativitatsprinzip-der-srt-das-eine-vollstandige-reziprozitat-und-sy\/","title":{"rendered":"Behauptungen der SRT von realen L\u00e4ngenverk\u00fcrzungen und Zeitverz\u00f6gerungen in nur einem von zwei Inertialsystemen widersprechen dem Relativit\u00e4tsprinzip der SRT, das eine vollst\u00e4ndige Reziprozit\u00e4t und Symmetrie zwischen allen Inertialsystemen behauptet"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Forschungsgruppe <strong><a title=\"G. O. Mueller\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=597\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G. O. Mueller<\/span><\/a><\/strong> hat in ihrer Dokumentation <strong><a title=\"Kapitel 2, Fehler-Katalog\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Kapitel 2, Fehler-Katalog<\/span><\/a><\/strong> zahlreiche Fehler der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie (SRT) zusammengestellt. Nachstehend eine weitere Stellungnahme zum Grundbegriff <strong>Bewegung. <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat:\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">E: Bewegung \/ Fehler Nr. 2<br \/>\n<strong>Behauptungen der SRT von realen L\u00e4ngenverk\u00fcrzungen und Zeitverz\u00f6gerungen in nur einem von zwei Inertialsystemen widersprechen dem Relativit\u00e4tsprinzip der SRT, das eine vollst\u00e4ndige Reziprozit\u00e4t und Symmetrie zwischen allen Inertialsystemen behauptet<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Nach AE 1905 (S. 895) besagt sein Relativit\u00e4tsprinzip, da\u00df f\u00fcr zwei relativ zueinander geradlinig-gleichf\u00f6rmig bewegte Koordinatensysteme (&#8222;in gleichf\u00f6rmiger Translationsbewegung befindlich&#8220;) dieselben physikalischen Gesetze gelten. Daraus folgen die vollst\u00e4ndige Reziprozit\u00e4t und Symmetrie der Verh\u00e4ltnisse beider Koordinatensysteme zueinander; in jedem System wird dieselbe relative Bewegung zum anderen System festgestellt.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Nach v. Laue 1913 (S. 34) gibt es sogar &#8222;eine dreifach unendliche Mannigfaltigkeit gleichberechtigter Systeme, welche sich gegeneinander mit gleichf\u00f6rmigen Geschwindigkeiten bewegen&#8220;; Laue nennt sie kurz &#8222;berechtigte Systeme&#8220;. S. 38 f\u00fchrt v. Laue auf zwei Himmelsk\u00f6rpern zwei Astronomen ein, die sich jeder f\u00fcr ruhend halten: &#8222;Nach dem Relativit\u00e4tsprinzip ist dies unentscheidbar, beide Annahmen sind v\u00f6llig gleichwertig&#8220;, wozu die Kritik fragen mu\u00df, wo Himmelsk\u00f6rper in inertialer Bewegung existieren sollen, wenn die Gravitation das Geschehen im Weltraum beherrscht.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Mit diesen Aussagen der v\u00f6lligen Gleichberechtigung aller Inertialsysteme (aller: dreifach unendliche Mannigfaltigkeit) stehen alle Behauptungen \u00fcber reale Kontraktionen von K\u00f6rpern und reale Zeitverz\u00f6gerungen in nur einem Inertialsystem in Widerspruch. Diese Unsymmetrie kann aus der SRT nicht begr\u00fcndet werden.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Eine konsequente Anwendung des Relativit\u00e4tsprinzips w\u00fcrde ergeben, da\u00df diese Effekte, wenn sie real sein sollen, dann in beiden Inertialsystemen real sein m\u00fcssen: dies w\u00fcrde f\u00fcr jedes der beiden Systeme die Frage aufwerfen, warum sich in ihm Gegenst\u00e4nde verk\u00fcrzen und Uhren langsamer gehen, nur weil sich ein anderes Inertialsystem relativ zu ihm bewegt? Ohne physikalische Ursache und Wirkung landet man in einem Reich der Geister und Gespenster.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Solange der Widerspruch zwischen einseitigen realen Effekten und dem Prinzip von Relativit\u00e4t und Reziprozit\u00e4t nicht ausger\u00e4umt werden kann, ist die gesamte Kinematik der SRT ung\u00fcltig, weil alle angeblichen Folgerungen des Kinematik-Abschnitts der Theorie auf diesen Behauptungen einer Unsymmetrie beruhen: L\u00e4ngenkontraktion, Zeitdilatation, Abschaffung der Gleichzeitigkeit, Zwillingsverj\u00fcngung. &#8211; Speziell zur L\u00e4ngenkontraktion vgl. die Fehler E 11, E 12, E 13, E 14; zur Zeitdilatation die Fehler D 6, D 7, D 8.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Herbert Dingle hat das Physik-Establishment in Gro\u00dfbritannien sp\u00e4testens seit 1960 mit der Ung\u00fcltigkeit der SRT konfrontiert, indem er die Frage stellte (&#8222;Dingles Frage&#8220;), mit welchem Argument aus der SRT die behaupteten einseitigen Effekte einer realen Kontraktion der K\u00f6rper und einer realen Verlangsamung von Uhren in nur einem (von unendlich vielen m\u00f6glichen) Inertialsystemen begr\u00fcndet werden sollen. Ein solches Argument aus der SRT gibt es nicht.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Dingle hat darauf keine \u00f6ffentliche Antwort erhalten und \u00fcber das Ergebnis seiner jahrelangen Anfragen und \u00fcber seine Erfahrungen mit den verschiedenen Einrichtungen und Gremien der akademischen Physik in Gro\u00dfbritannien im Jahre 1972 in seinem Buch &#8222;Science at the crossroads&#8220; berichtet. Seine Initiative war von besonderer Bedeutung durch seine herausragende berufliche Stellung und die Tatsache, da\u00df er selbst bis in die f\u00fcnfziger Jahre die SRT als g\u00fcltig vertreten hatte. Abtr\u00fcnnige und Ketzer werden, wie in den alleinseligmachenden religi\u00f6sen, so auch in der physikalischen Kirche der Relativistik gnadenlos verfolgt. Vgl. die Ver\u00f6ffentlichungen von Ian McCausland, der sich nach dem Tod von Dingle f\u00fcr eine sachgerechte W\u00fcrdigung und Beantwortung seiner Anfrage eingesetzt hat, vergeblicherweise.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es ist anzunehmen, da\u00df eine \u00f6ffentliche Anfrage wie die von Herbert Dingle in allen L\u00e4ndern der westlichen Welt von den Physik-Machthabern mindestens ebenso wie in Gro\u00dfbritannien nicht-beantwortet worden w\u00e4re.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\nAE 1905. &#8211; <strong><a title=\"Dingle, Herbert\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=440\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dingle, Herbert<\/span><\/a><\/strong>: Relativity and electromagnetism. In: Philosophy of science. 27. 1960, S. 233-253. &#8211; Dingle, Herbert: Science at the crossroads. London: Brian &amp; O&#8217;Keeffe, 1972. 256 S. &#8211; <strong><a title=\"McCausland\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=149\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">McCausland<\/span><\/a>, Ian<\/strong>: Why \u00a0n o t \u00a0discuss relativity. In: Wireless world. N. Y. 86. 1980, October, S. 55. &#8211; McCausland, Ian: Science on the defensive. In: Canadian electrical engineering journal. 5. 1980, Nr. 2, S. 3-4. &#8211; McCausland, Ian: The twins paradox of relativity : a composite reply to correspondence arising from Professor Dingle&#8217;s October article. In: Wireless world. N.Y. 87. 1981, No. 1546, S. 73 &#8211; 74.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Den Originaltext zu diesem Zitat finden Sie <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a><\/strong>\u00a0 (Seiten 77 bis 78).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Forschungsgruppe G. O. Mueller hat in ihrer Dokumentation Kapitel 2, Fehler-Katalog zahlreiche Fehler der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie (SRT) zusammengestellt. Nachstehend eine weitere Stellungnahme zum Grundbegriff Bewegung. 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