{"id":2698,"date":"2009-12-26T10:54:29","date_gmt":"2009-12-26T09:54:29","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2698"},"modified":"2009-12-26T10:54:29","modified_gmt":"2009-12-26T09:54:29","slug":"paul-langevin-und-albert-einstein-behaupten-fur-den-von-der-reise-zuruckkehrenden-zwilling-ein-jungbleiben-gegenuber-dem-auf-der-erde-gebliebenen-bruder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/paul-langevin-und-albert-einstein-behaupten-fur-den-von-der-reise-zuruckkehrenden-zwilling-ein-jungbleiben-gegenuber-dem-auf-der-erde-gebliebenen-bruder\/","title":{"rendered":"Paul Langevin und Albert Einstein behaupten f\u00fcr den von der Reise zur\u00fcckkehrenden Zwilling ein Jungbleiben gegen\u00fcber dem auf der Erde gebliebenen Bruder"},"content":{"rendered":"<p>Zum Grundbegriff <strong>\u201eZeit\u201c<\/strong> bringe ich nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe <strong><a title=\"G. O. Mueller\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=597\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G. O. Mueller<\/span><\/a>\u00a0 <\/strong><br \/>\naus ihrer Dokumentation <strong><a title=\"Kapitel 2, Fehler-Katalog\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Kapitel 2, Fehler-Katalog<\/span><\/a><\/strong>. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie (SRT) zusammengestellt.<\/p>\n<p><strong>Zitat:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">D: Zeit \/ Fehler Nr. 9<br \/>\n<strong>Paul Langevin und Albert Einstein behaupten f\u00fcr den von der Reise zur\u00fcckkehrenden Zwilling ein Jungbleiben gegen\u00fcber dem auf der Erde gebliebenen Bruder<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Behauptung wird von den Relativisten als &#8222;Zwillings-Paradoxon&#8220; bezeichnet. Sie ist im Laufe der ersten Jahre nach 1905 entstanden. &#8211; Die Grundlage hat Albert Einstein (AE 1905) geliefert mit der Behauptung der Zeitdilatation als realen Effekt (S. 904), da\u00df die in polygonalem Bogen gereiste Uhr nach R\u00fcckkehr zu ihrem Ausgangspunkt gegen\u00fcber der dort verbliebenen Uhr nachgeht: vgl. Fehler D 6. Paul Langevin soll als erster die Idee gehabt haben, anstatt der Uhren zwei Zwillingsbr\u00fcder einzusetzen, von denen einer in einer Gescho\u00dfkugel davonfliegt und zur\u00fcckkehrt und bei seiner R\u00fcckkehr j\u00fcnger geblieben ist als sein Zwillingsbruder.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Diese Idee der \u00dcbertragung auf Lebewesen hat Albert Einstein in seinem Vortrag in Z\u00fcrich 1911 ausdr\u00fccklich \u00fcbernommen (S. 12): &#8222;Wenn wir z.B. einen lebenden Organismus in eine Schachtel hineinbr\u00e4chten und ihn dieselbe Hin- und Herbewegung ausf\u00fchren lassen wie vorher die Uhr, so k\u00f6nnte man es erreichen, dass dieser Organismus nach einem beliebig langen Fluge beliebig wenig ge\u00e4ndert wieder an seinen urspr\u00fcnglichen Ort zur\u00fcckkehrt, w\u00e4hrend ganz entsprechend beschaffene Organismen, welche an den urspr\u00fcnglichen Orten ruhend geblieben sind, bereits l\u00e4ngst neuen Generationen Platz gemacht haben.&#8220; &#8222;Dies ist eine unabweisbare Konsequenz der von uns zugrunde gelegten Prinzipien, die die Erfahrung uns aufdr\u00e4ngt.&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Um die Logik ganz klar herauszuarbeiten: die Erfahrung dr\u00e4ngt uns die Prinzipien auf, und die Prinzipien fordern unabweisbar das Jungbleiben.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Zu Beginn der \u00c4ra der Raumfahrt hat E. S\u00e4nger auf dieser Grundlage phantastische, aber genaue Berechnungen \u00fcber das Jungbleiben des reisenden Zwillings angestellt.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Ein Blick in akademische Lehrb\u00fccher der Physik zeigt, da\u00df f\u00fcr Studenten und auch schon f\u00fcr Sch\u00fcler derartige Berechnungen zu den Standardaufgaben in Studium und Abitur-Kursen geh\u00f6ren. &#8211; Da alle Deduktionen Albert Einsteins \u00fcber Ungleichzeitigkeit und Zeitdilatation als falsch erwiesen sind, vgl. die Fehler D 1 &#8211; D 8, braucht man daraus abgeleitete weitergehende Phantastereien nicht ernsthaft zu diskutieren &#8211; es sei denn, man m\u00f6chte ein akademisches Studium der Physik absolvieren oder im Abitur-Kurs Erfolg haben.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Bei dieser Gelegenheit kann ein einfaches Mi\u00dfverst\u00e4ndnis aufgekl\u00e4rt werden. Einige Kritiker zitieren den Vortrag von Albert Einstein 1911 mit der Aussage, er wolle die Schachtel mit den Lebewesen nur irgendwie &#8222;sch\u00fctteln&#8220;: Anla\u00df kann nur Einsteins Formulierung &#8222;Hin- und Herbewegung&#8220; sein, mit der er jedoch die beliebig lange Hin- und R\u00fcckreise meint.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Der Zwillingsfehler wird von den Relativisten als &#8222;Zwillings-Paradoxon&#8220; gehandelt, weil Paradoxa etwas irgendwie Vornehmeres sind, und man dem staunenden Publikum versichern kann, da\u00df der Widersinn zwar auf den ersten Blick nicht einleuchtet, aber gerade darin die Gr\u00f6\u00dfe der Theorie und ihres Urhebers zu sehen ist, da\u00df er den widersinnigen Effekt ganz einfach und nat\u00fcrlich erkl\u00e4ren kann! Dabei darf allerdings der gesunde Menschenverstand sich nicht st\u00f6rend einmischen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">In ihren Formulierungen, mit denen sie das &#8222;Zwillings-Paradoxon&#8220; ihrem Publikum vorstellen, scheuen sich die Relativisten nicht, das Ungew\u00f6hnliche und Widersinnige und aller Erfahrung Widersprechende ihres &#8222;Zwillings-Paradoxons&#8220; in drastischen Worten zun\u00e4chst einmal sympathischerweise zuzugeben, womit sie nat\u00fcrlich den Leser f\u00fcr sich gewinnen, indem sie ihn gleichzeitig zuversichtlich stimmen, da\u00df die Sache trotz aller Bedenklichkeit doch noch gut ausgehen wird. Sie geht dann jedoch regelm\u00e4\u00dfig so aus, da\u00df der Leser es glauben soll: meistens, weil es mathematisch bewiesen sei; Albert Einstein sagt 1911 seinen Zuh\u00f6rern, da\u00df es uns von den Prinzipien und diese von der Erfahrung aufgedr\u00e4ngt (!) werden: die Physiker k\u00f6nnen gar nicht anders; Max Born verweist auf seine Erkl\u00e4rung der Zeitdilatation mit den Weltlinien von Minkowski und sagt ehrlicherweise einfach: &#8222;Man mu\u00df sich damit abfinden.&#8220; Beschlossen und verk\u00fcndet: alle weiteren Argumentationen sind einzustellen. So h\u00e4tten sie es gern.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es ist zu beachten, da\u00df Leute, die sich f\u00fcr Physiker halten, im Rahmen einer Theorie, die erkl\u00e4rterma\u00dfen nur f\u00fcr gleichf\u00f6rmig-geradlinige Bewegungen zust\u00e4ndig sein soll, sich als Beispiele f\u00fcr diese Theorie Vorg\u00e4nge ausdenken, in denen ungleichf\u00f6rmige Bewegungen auftreten: das ist sp\u00e4testens seit 1911 wissenschaftliche Physik.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Wenn dieselben Leute die von ihnen konzipierten Vorg\u00e4nge erkl\u00e4ren wollen, stellen sie \u00fcberrascht fest, da\u00df dabei ungleichf\u00f6rmige Bewegungen auftreten, und kommen zu der Schlu\u00dffolgerung, da\u00df die Angelegenheit in einer anderen Theorie \u00fcber ungleichm\u00e4\u00dfige Bewegungen erkl\u00e4rt werden mu\u00df. Oder sie behaupten, diese ungleichm\u00e4\u00dfigen Bewegungen h\u00e4tten keine Bedeutung.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Wer sich solche Schnitzer leistet, m\u00fc\u00dfte eigentlich das ausgedachte Problem schleunigst aus der Theorie f\u00fcr gleichf\u00f6rmig-geradlinige Bewegungen entfernen: darauf sind die Physiker der Relativistik bis heute nicht gekommen, wahrscheinlich weil &#8222;Einstein es uns (nicht) gelehrt hat&#8220;.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\n<em>AE 1905. &#8211; Langevin, Paul: L&#8217;\u00e9volution de l&#8217;espace et du temps. In: Scientia. 10. 1911, f. 3, S. 31- 54. &#8211; Einstein, Albert: Die Relativit\u00e4tstheorie. In: Naturforschende Gesellschaft in Z\u00fcrich. Vierteljahrsschrift. 56. 1911, H. 1\/2, S. 1-14. &#8211; Born, Max: Die Relativit\u00e4tstheorie Einsteins. Unver\u00e4nd. Nachdr. d. 5.Aufl.. Berlin 1969. 328 S. (Heidelberger Taschenb\u00fccher 1.) 1. Aufl. 1920. &#8211; Marder, Leslie: Reisen durch die Raum-Zeit; das Zwillingsparadoxon &#8211; Geschichte einer Kontroverse. Braunschweig usw.: Vieweg, 1979. 169 S. <\/em>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Den Originaltext zu diesem Zitat finden Sie <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a><\/strong> (Seiten 74 und 75).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Grundbegriff \u201eZeit\u201c bringe ich nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe G. O. 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