{"id":2688,"date":"2009-12-16T11:04:13","date_gmt":"2009-12-16T10:04:13","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2688"},"modified":"2009-12-16T11:04:13","modified_gmt":"2009-12-16T10:04:13","slug":"albert-einstein-bestreitet-eine-gleichzeitigkeit-zwischen-korpern-in-relativer-bewegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/albert-einstein-bestreitet-eine-gleichzeitigkeit-zwischen-korpern-in-relativer-bewegung\/","title":{"rendered":"Albert Einstein bestreitet eine Gleichzeitigkeit zwischen K\u00f6rpern in relativer Bewegung"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Zum Grundbegriff <strong>\u201eZeit\u201c<\/strong> folgt nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe <strong><a title=\"G. O. Mueller\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=597\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G. O. Mueller<\/span><\/a><\/strong><br \/>\nin ihrer Dokumentation <strong><a title=\"Kapitel 2, Fehler-Katalog\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Kapitel 2, Fehler-Katalog<\/span><\/a><\/strong>. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie (SRT) zusammengestellt.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">D: Zeit \/ Fehler Nr. 2<br \/>\n<strong>Albert Einstein bestreitet eine Gleichzeitigkeit zwischen K\u00f6rpern in relativer Bewegung<\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Vorbemerkung: die Uhrensynchronisierung ist nur eine Anwendung der Gleichzeitigkeit. &#8211; Nachdem Albert Einstein die Zeit auf eine Eigenschaft der Uhr reduziert hat (vgl. Fehler D 1), gibt es f\u00fcr ihn so viele Zeiten wie K\u00f6rper mit Uhren an verschiedenen Orten. Damit stellt sich nur f\u00fcr ihn die Frage der &#8222;gleichen Zeit&#8220;, also der Gleichzeitigkeit, und ob und wie sie feststellbar ist. (Wer die Zeit nicht k\u00fcnstlich parzelliert, hat mit der Gleichzeitigkeit auch keine Probleme.) Dabei macht Albert Einstein folgende Unterscheidungen: (A) die Gleichzeitigkeit von Ereignissen oder Uhrzeigerstellungen an einundemselben Ort erkennt er als unproblematisch an (AE1905, S. 893); (B) die Gleichzeitigkeit von entfernten Ereignissen, die sich nicht gegeneinander bewegen, also z.B. zwei ortsfeste Uhren auf demselben K\u00f6rper (Bezugssystem), kann durch Synchronisierung mit Lichtstrahlen hergestellt werden, ist also von ihm anerkannt (AE 1905, S. 894); (C) erst die Gleichzeitigkeit von entfernten Ereignissen auf K\u00f6rpern (Bezugssystemen), die sich gegeneinander bewegen, kann nach Albert Einstein nicht eindeutig, nicht absolut festgestellt werden, weil nach seiner Behauptung &#8222;zwei gleichzeitige&#8220; Ereignisse in einem Koordinatensystem als gleichzeitig gelten, die in einem anders bewegten System als &#8222;nicht mehr gleichzeitige Ereignisse&#8220; gelten (AE1905, S. 897).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Die F\u00e4lle A und B erkennt Albert Einstein als Gleichzeitigkeit an, f\u00fcr den Fall C bestreitet er die Gleichzeitigkeit: eine Gleichzeitigkeit als Identit\u00e4t von Zeitangaben kann man allerdings nur feststellen oder bestreiten, es gibt in dieser Frage keine \u00dcberg\u00e4nge (etwas mehr gleichzeitig, etwas weniger gleichzeitig), weshalb die Bestreitung der Gleichzeitigkeit ihre Abschaffung bedeutet, und nicht, wie es in der relativistischen Ausdrucksweise vornehm hei\u00dft, eine &#8222;Relativierung&#8220; der Gleichzeitigkeit. Diese Klarstellung ist von erheblicher Bedeutung, weil sie einen Bruch zeigt, den bisher kein Relativist erkl\u00e4ren konnte: weshalb in zwei F\u00e4llen eine Gleichzeitigkeit existiert und im dritten Fall \u00fcberhaupt nicht, auch nicht relativ.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Kritik erkennt in der Bestreitung der Gleichzeitigkeit eine Folge des bereits in Fehler D 1 dargelegten Irrtums, die Zeit komme aus der Zeigerstellung von Uhren. Eine Analyse der angeblichen Abschaffung der Gleichzeitigkeit im Fall C nach AE1905 (S. 892-897) ist sehr lehrreich. Der Versuchsaufbau zur Gleichzeitigkeit sieht folgenderma\u00dfen aus (S. 896-897):<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Zwei Objekte werden eingef\u00fchrt, ein Bezugssystem, in dem die ruhenden Uhren mit dem Lichtsignalverfahren (wie auf S.894 beschrieben) bereits erfolgreich synchronisiert sind, und ein starrer K\u00f6rper (Stab), der sich relativ zum Bezugssystem bewegt. An beiden Enden des bewegten Stabes werden Uhren angebracht, die mit den Uhren des Bezugssystems synchron gehen, und bei jeder der beiden Uhren befindet sich ein Beobachter, und beide Beobachter synchronisieren nun mit Hilfe des Lichtsignalverfahrens ihre Uhren untereinander (obwohl diese Uhren bereits synchronisiert sein sollen, siehe oben), wobei f\u00fcr Hinweg und R\u00fcckweg des Lichtsignals jeweils dieselbe Formel (Geschwindigkeit = Weg pro Zeit) verwendet wird: mit<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">&#8211; Lichtlaufzeit (zwischen den Stabenden),<br \/>\n&#8211; Stabl\u00e4nge,<br \/>\n&#8211; Stabgeschwindigkeit v (gegen\u00fcber dem Bezugssystem)<br \/>\n&#8211; und Lichtgeschwindigkeit V aufgestellt wird;\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">dies ergibt zwei Gleichungen; Signal-Hinweg und Signal-R\u00fcckweg sind beide gleich der Stabl\u00e4nge und damit untereinander gleich; von der konstanten Lichtgeschwindigkeit V wird jedoch in einer Richtung (Hinweg) die Geschwindigkeit des Stabes abgezogen (V &#8211; v), in der Gegenrichtung (R\u00fcckweg) wird die Geschwindigkeit des Stabes addiert (V + v); auf diese Weise ergeben sich ungleiche Quotienten (gleiche Stabl\u00e4nge pro ungleiche Geschwindigkeiten), woraus Albert Einstein folgert, da\u00df die bewegten Beobachter an den Stabenden ihre Uhren nicht synchron gehend finden, die im Bezugssystem ruhenden Beobachter dagegen diese Uhren synchron gehend finden, weshalb es in diesem Fall keine absolute Gleichzeitigkeit mehr gebe.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Dieses merkw\u00fcrdige Verfahren weist folgende eindeutige Fehler auf:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Lesen Sie bitte <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a><\/strong> weiter! (Seiten 63 bis 67)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Grundbegriff \u201eZeit\u201c folgt nachstehend eine weitere Stellungnahme der Forschungsgruppe G. O. Mueller in ihrer Dokumentation Kapitel 2, Fehler-Katalog. In dieser Dokumentation sind zahlreiche Fehler der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie (SRT) zusammengestellt. 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