{"id":2680,"date":"2009-12-05T10:45:55","date_gmt":"2009-12-05T09:45:55","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2680"},"modified":"2009-12-05T11:01:42","modified_gmt":"2009-12-05T10:01:42","slug":"die-srt-verleugnet-die-einheit-des-beobachtungsraumes-fur-den-geostationaren-beobachter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/die-srt-verleugnet-die-einheit-des-beobachtungsraumes-fur-den-geostationaren-beobachter\/","title":{"rendered":"Die SRT verleugnet die Einheit des Beobachtungsraumes f\u00fcr den geostation\u00e4ren Beobachter"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Im Folgenden bringe ich einen weiteren Beitrag aus dem <strong><a title=\"Kapitel 2, Fehler-Katalog\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Kapitel 2, Fehler-Katalog<\/span><\/a><\/strong> der Dokumentation der Forschungsgruppe <strong><a title=\"G. O. Mueller\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=597\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G. O. Mueller<\/span><\/a><\/strong>, in der zahlreiche Fehler der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie (SRT) zusammengestellt sind.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">C: Raum \/ Fehler Nr. 2<br \/>\n<strong>Die SRT verleugnet die Einheit des Beobachtungsraumes f\u00fcr den geostation\u00e4ren Beobachter <\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Albert Einstein (AE1905) parzelliert den gegebenen einen Beobachtungsraum in &#8222;R\u00e4ume&#8220; und will dies zugleich durch eine Parzellierung der Zeit befestigen und vertiefen: die Verleugnung (Aufhebung) des Begriffs der Gleichzeitigkeit und die Parzellierung der Zeit in verschiedene Zeiten &#8211; lokale Zeiten &#8211; f\u00fcr jeden K\u00f6rper (Bezugssystem), der sich gegen\u00fcber seiner Umgebung bewegt (S. 892-895): jeder K\u00f6rper soll ein eigener Raum mit eigener Zeit sein (z.B. S. 895: &#8222;die Zeit des ruhenden Systems&#8220;). Er spricht sogar (S. 897) ausdr\u00fccklich von einem &#8222;&#8218;ruhenden&#8216; Raum&#8220;, was logisch die Existenz mindestens eines anderen &#8218;bewegten&#8216; Raumes und damit eine Mehrheit von R\u00e4umen impliziert.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Seit 1922 hat Albert Einstein (zun\u00e4chst als &#8222;Vier Vorlesungen &#8230;&#8220;, ab 1956 als &#8222;Grundz\u00fcge&#8220;) seine Pluralit\u00e4t von R\u00e4umen ausdr\u00fccklich zu Protokoll gegeben (S. 7): um den &#8222;verh\u00e4ngnisvollen Irrtum&#8220; auszuschlie\u00dfen, die Erde und ihr umgebender Weltraum seien der Raum schlechthin, will er &#8222;nur von &#8218;Bezugsk\u00f6rper&#8216; und &#8218;Bezugsraum&#8216; reden&#8220;. \u2013 Albert Einsteins Mehrzahl von R\u00e4umen ist in der Relativistik zum Topos geworden; Beispiel: &#8222;&#8230; to any other reference system R belonging to the same space-time&#8220;; &#8222;&#8230; reference system R* belonging to a different space-time&#8220; (P. F. Browne, 1977, S. 729).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">F\u00fcr diese Verleugnung der offensichtlichen Einheit des geostation\u00e4ren Beobachtungsraumes kann niemand auch nur ein einziges plausibles Argument vorbringen. Die Wissenschaft, die den einen Beobachtungsraum f\u00fcr den geostation\u00e4ren Beobachter erforscht, ist die Astronomie, und die Astronomen haben sich bisher von niemandem die Einheit ihres Beobachtungsraumes zerst\u00f6ren und den Raum parzellieren lassen: vielmehr gilt f\u00fcr die Astronomen an allen Punkten ihres Beobachtungsraumes auch dieselbe Zeit, indem f\u00fcr alle Raumpunkte ihre Entfernungen bestimmt und f\u00fcr die beobachteten Ereignisse auf Grund der Laufzeiten des Lichtes die Zeitpunkte errechnet werden.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die von Albert Einstein gew\u00fcnschte Parzellierung des Beobachtungsraumes ist in ihrem potentiellen Hauptanwendungsgebiet (Astronomie) nicht akzeptiert worden; andernfalls w\u00fcrde diese alte Wissenschaft in einem Chaos von unz\u00e4hligen R\u00e4umen untergehen. Davor wird sie insbesondere durch das Bewu\u00dftsein bewahrt, da\u00df die Fernen, in die sie blickt, nur Bilder l\u00e4ngst vergangener Zust\u00e4nde sind, sozusagen &#8218;alte Filme&#8216;.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Wer die Einheit des Beobachtungsraumes bestreiten will, m\u00fc\u00dfte (1) schwerwiegende empirische Befunde gegen die Einheit des Raumes vorbringen und (2) das Ergebnis der Aufgabe der Einheit, also die Konsequenz einer Vielheit von &#8222;R\u00e4umen&#8220; genau physikalisch analysieren k\u00f6nnen. Wie sieht es an der Grenze zwischen zwei &#8222;R\u00e4umen&#8220; Albert Einsteins aus? Was geschieht physikalisch beim \u00dcbergang eines ponderablen K\u00f6rpers aus einem Raum in den anderen? Woran w\u00e4re dieser \u00dcbergang zu erkennen?<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Zur Analyse aller wichtigen Fragen ist Albert Einstein 1905 und auch sp\u00e4ter nicht in der Lage; auch seine Anh\u00e4nger und Nachfolger waren dazu bisher nicht in der Lage, sondern sind vollauf mit Nacherz\u00e4hlungen der Behauptungen Albert Einsteins besch\u00e4ftigt, allerdings mit Ausmalungen und Interpretationen wo sie glauben, Schw\u00e4chen der Theorie ausbessern zu m\u00fcssen. Sie arbeiten mit einer v\u00f6llig haltlosen Behauptung Albert Einsteins, als sei sie eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">F\u00fcr Relativisten gen\u00fcgt es zu wissen, &#8222;wie Einstein uns gelehrt hat &#8230;&#8220;. Zu kritischer Wissenschaft sind die gl\u00e4ubigen Relativisten nicht f\u00e4hig, und die zynischen Relativisten wissen sie zu verhindern, weil nur Verbot und Unterdr\u00fcckung jeglicher Kritik die Fassade vor dem Zustand der Theorie aufrechterhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Albert Einstein 1984 (Grundz\u00fcge) gibt offen sein ideologisches Motiv f\u00fcr die Parzellierung des Raumes zu erkennen, n\u00e4mlich die verderblichen Taten der Philosophen zu bek\u00e4mpfen (S. 6): &#8222;Es ist deshalb nach meiner \u00dcberzeugung eine der verderblichsten Taten der Philosophen, da\u00df sie gewisse begriffliche Grundlagen der Naturwissenschaft aus dem der Kontrolle zug\u00e4nglichen Gebiete des Empirisch-Zweckm\u00e4\u00dfigen in die unangreifbare H\u00f6he des Denknotwendigen (Apriorischen) versetzt haben.&#8220; Abgesehen von der Frage, ob alles Denknotwendige apriorisch ist, soll das Denknotwendige irgendwie verderblich sein: wer das Denknotwendige so generell leugnet, befindet sich (unabh\u00e4ngig von Inhalten) auf Konfrontationskurs mit jedem ernsthaft um Erkenntnis bem\u00fchten Denken.<br \/>\n_____________________________________________<br \/>\nAE 1905. &#8211; Einstein, Albert: Grundz\u00fcge der Relativit\u00e4tstheorie. 5. Aufl. 1969, Nachdr. Braunschweig usw.: Vieweg, 1984. 166 S. (Wissenschaftliche Taschenb\u00fccher. 58.) &#8211; Browne, P. F.: Relativity of rotation. In: Journal of physics. A. Ser. 2, Vol. 10. 1977, S. 727 &#8211; 744.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Den Originaltext zu diesem Zitat finden Sie <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a><\/strong> (Seiten \u00a057 bis 58).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Folgenden bringe ich einen weiteren Beitrag aus dem Kapitel 2, Fehler-Katalog der Dokumentation der Forschungsgruppe G. O. Mueller, in der zahlreiche Fehler der Speziellen Relativit\u00e4tstheorie (SRT) zusammengestellt sind. 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