{"id":2660,"date":"2009-11-12T12:00:29","date_gmt":"2009-11-12T11:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2660"},"modified":"2009-11-12T12:00:29","modified_gmt":"2009-11-12T11:00:29","slug":"dr-walter-theimer-%c2%abzum-hintergrund-der-relativitatstheorie%c2%bb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/dr-walter-theimer-%c2%abzum-hintergrund-der-relativitatstheorie%c2%bb\/","title":{"rendered":"Dr. Walter Theimer: \u00abZum Hintergrund der Relativit\u00e4tstheorie\u00bb"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Nachstehend bringe ich eine weitere Leseprobe aus dem bereits genannten Buch:\u00a0 <strong><br \/>\n<\/strong><strong>\u201c<a title=\"Die Relativit\u00e4tstheorie  -  Lehre, Wirkung, Kritik\" href=\"http:\/\/www.mahag.com\/theimer.php\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Die Relativit\u00e4tstheorie\u00a0 &#8211;\u00a0 Lehre, Wirkung, Kritik<\/span><\/a>\u201c<\/strong><br \/>\nvon <strong><a title=\"Dr. Walter Theimer\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=602\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Walter Theimer<\/span><\/a> <\/strong>\u00a0(Seiten 48 bis 55):\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em>8. Zum Hintergrund der Relativit\u00e4tstheorie<br \/>\n<\/em><\/strong>Bei der Relativit\u00e4tstheorie geht es im Grunde nicht um eine neue physi\u00adkalische Theorie, sondern um ein System gleitender Ma\u00dfeinheiten (Essen 1971). L\u00e4nge und Zeit werden in Einheiten gemessen, die sich mit v<sup>2<\/sup>\/c<sup>2 <\/sup>\u00e4ndern. Einstein hat die L\u00e4ngenkontraktion und die Zeitdehnung nicht in der Natur entdeckt. Er hat sie postuliert, weil sonst das Prinzip c = const nicht f\u00fcr die physikalischen Vorg\u00e4nge durchf\u00fchrbar ist und er sich das Ziel gesetzt hat, diesem Prinzip, das er durch das Michelson-Morley-Experiment bewiesen glaubt, um jeden Preis zum Durchbruch zu verhel\u00adfen. Die aus c = const entstehenden Probleme werden, wie es schon Lorentz vorschlug, von der Metrik aus gel\u00f6st; die ontologischen Bedenken, die Lorentz noch hatte, fegt Einstein vom Tisch. Ob das eine wirkli\u00adche L\u00f6sung ist, ist eine andere Frage.<br \/>\n<strong>[Fu\u00dfnote:<\/strong> Dazu Hochgesang (1965): \u00abLiefern Einsteins Theorien aber wirklich Ma\u00dfsy\u00adsteme f\u00fcr Raum und Zeit oder werden nicht vielmehr Raum und Zeit den physika\u00adlischen Me\u00dfm\u00f6glichkeiten angepa\u00dft, um bestimmte Me\u00dfschwierigkeiten zu besei\u00adtigen? Ein Proze\u00df zur Raum- und Zeitmessung ist in der Relativit\u00e4tstheorie zu einem Proze\u00df <em>mit <\/em>Raum und Zeit geworden.\u00bb<strong>]\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em><strong><!--more-->Der Ursprung der Paradoxien<\/strong><\/em><br \/>\nDie als Paradoxien bezeichneten Eigent\u00fcmlichkeiten der Relativit\u00e4ts\u00adtheorie folgen aus der Konstanz und Endlichkeit der Lichtgeschwindig\u00adkeit, nicht aus physikalischen Eigenschaften der Objekte. Die Paradoxie haftet am Signal, nicht am Gegenstand (Dessauer 1958, S. 360). Bei c = unendlich geht die Lorentz-Transformation in die Galilei-Transformation \u00fcber, ohne da\u00df sich an den Objekten das geringste \u00e4ndert. Die Signal\u00fcbermitt\u00adlung erfolgt dann instantan, wie es noch Galilei auch f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Entfer\u00adnungen annahm, und es braucht keine Signal\u00fcbermittlungszeit ber\u00fcck\u00adsichtigt zu werden. Die Paradoxien verschwinden. Der Beobachter sieht bei instantaner Nahbeobachtung auch laut Einstein nur seine \u00abEigen\u00adzeit\u00bb, die mit der absoluten Zeit identisch ist. W\u00e4re die Lichtgeschwindig\u00adkeit kleiner als 300000 km\/sek, so w\u00fcrde die \u00dcbermittlungszeit l\u00e4nger und die Paradoxien w\u00fcrden gr\u00f6\u00dfer. Man sieht, da\u00df erst das Dazwischen\u00adtreten des Signals die \u00abrelativistischen\u00bb Ver\u00e4nderungen bedingt. \u00a0<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em><strong><br \/>\nUnentrinnbare absolute Zeit<br \/>\n<\/strong><\/em>Die \u00dcberlegungen \u00fcber den Signalweg zeigen, da\u00df auch hier die von Ein\u00adstein verworfene absolute Zeit im Hintergrund steht. Das ist der \u00abErbfeh\u00adler\u00bb, der sich schon von der Vorschrift \u00fcber Uhrenregulierung durch Lichtsignale herleitet. Die absolute Zeit umrahmt, indes sie bestritten wird, die ganze Relativit\u00e4tstheorie. Schon die Geschwindigkeit v zweier relativ zueinander bewegter Systeme, eine Fundamentalgr\u00f6\u00dfe der Relati\u00advit\u00e4tstheorie, ohne die ja die Bewegung der Systeme gar nicht definiert werden kann, beruht auf der stillschweigenden Voraussetzung einer all\u00adgemeinen, absoluten Zeit und auch einer absoluten L\u00e4nge, denn v = dx\/dt, und x wie t werden hier f\u00fcr beide Beobachter gleich angenommen. Auch die relativen Raum- und Zeitma\u00dfe, die an die Stelle der absoluten treten sollen, leiten sich daher letztlich von den absoluten Ma\u00dfen her; sonst h\u00e4tten sie keinen relativistisch ausdr\u00fcckbaren Zusammenhang.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Lesen Sie bitte <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Theimer-SRT-S-48-bis-55\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a><\/strong> weiter!<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachstehend bringe ich eine weitere Leseprobe aus dem bereits genannten Buch:\u00a0 \u201cDie Relativit\u00e4tstheorie\u00a0 &#8211;\u00a0 Lehre, Wirkung, Kritik\u201c von Dr. Walter Theimer \u00a0(Seiten 48 bis 55): Zitat: 8. Zum Hintergrund der Relativit\u00e4tstheorie Bei der Relativit\u00e4tstheorie geht es im Grunde nicht um eine neue physi\u00adkalische Theorie, sondern um ein System gleitender Ma\u00dfeinheiten (Essen 1971). 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