{"id":2656,"date":"2009-11-08T11:19:21","date_gmt":"2009-11-08T10:19:21","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2656"},"modified":"2009-11-08T11:19:21","modified_gmt":"2009-11-08T10:19:21","slug":"dr-walter-theimer-%e2%80%9edie-axiomatik-einsteins-gibt-es-gleichzeitigkeit%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/dr-walter-theimer-%e2%80%9edie-axiomatik-einsteins-gibt-es-gleichzeitigkeit%e2%80%9c\/","title":{"rendered":"Dr. Walter Theimer: \u201eDie Axiomatik Einsteins: Gibt es Gleichzeitigkeit?\u201c"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Nachstehend bringe ich eine weitere Leseprobe aus dem bereits genannten Buch:<br \/>\n<strong>\u201c<a title=\"Die Relativit\u00e4tstheorie  -  Lehre, Wirkung, Kritik\" href=\"http:\/\/www.mahag.com\/theimer.php\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Die Relativit\u00e4tstheorie\u00a0 &#8211;\u00a0 Lehre, Wirkung, Kritik<\/span><\/a>\u201c<br \/>\n<\/strong>von <strong><a title=\"Dr. Walter Theimer\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=602\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Walter Theimer<\/span><\/a> \u00a0<\/strong>(Seiten 30 bis 34):\u00a0\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">II. SPEZIELLE RELATIVIT\u00c4TSTHEORIE<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>5. <em>Die Axiomatik Einsteins: Gibt es Gleichzeitigkeit?<br \/>\n<\/em><\/strong>Die spezielle Relativit\u00e4tstheorie beruht auf zwei Axiomen: auf der Kon\u00adstanz der Lichtgeschwindigkeit und dem Relativit\u00e4tsprinzip. Die aus dem Versuch von Michelson und Morley gefolgerte Konstanz der Lichtge\u00adschwindigkeit f\u00fcr alle wie immer bewegten Beobachter, die den Physikern bis dahin als blo\u00dfe St\u00f6rung der Beobachtung durch Mitf\u00fchrung des Welt\u00ad\u00e4thers, Kontraktion des Me\u00dfarms u. dgl. erschienen war, machte Einstein zum Zentralsatz der Physik. Sie war f\u00fcr ihn keine St\u00f6rung, sondern der Ausgangspunkt aller physikalischen Erkenntnis. Sie ist die einzige beob\u00adachtbare absolute Gr\u00f6\u00dfe in der Welt. Da nur mit beobachtbaren Gr\u00f6\u00dfen gerechnet werden soll, sind alle physikalischen Gesetze auf die konstante Lichtgeschwindigkeit abzustellen. Nun kann, bleibt zu bemerken, die konstante Lichtgeschwindigkeit ihre absolute Funktion nur in Verbin\u00addung mit einer Relativierung der Raum- und Zeitbegriffe \u00fcbernehmen. In diesem Sinne ist sie nicht so ganz absolut, auch leidet ihre Beobachtbar\u00adkeit, die ohnehin im Michelson-Morley-Experiment nur eine schmale Basis hat, unter dieser Zutat.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><em><!--more-->Das Relativit\u00e4tsprinzip<br \/>\n<\/em><\/strong>Das Relativit\u00e4tsprinzip im weiteren Sinne ist das Machsche Prinzip, wo\u00adnach eine Bewegung im absoluten Raum nicht feststellbar ist; daher darf die Physik nur mit relativen Bewegungen von K\u00f6rpern rechnen. Bei Ein\u00adstein folgt aus dem Machschen Prinzip die Gleichberechtigung aller be\u00adwegten Systeme, denn wenn sich der K\u00f6rper A relativ zum K\u00f6rper B be\u00adwegt, so bewegt sich, von A gesehen, auch der K\u00f6rper B relativ zu A, und man kann sowohl den einen als auch den anderen als Bezugsk\u00f6rper der Bewegung w\u00e4hlen. Wenn Kinder glauben, da\u00df die am fahrenden Zug vorbeiziehenden Telegraphenstangen sich bewegen, ist das nach Born (1964, S. 194) gar nicht so falsch; mathematisch kommt man zu dem glei\u00adchen Ergebnis, ob man eine Bewegung des Zugs oder eine Bewegung der Stangen annimmt. Die mathematische Relativit\u00e4t, mu\u00df man hinzuf\u00fcgen, schwindet allerdings, wenn man auch qualitative Wesensz\u00fcge heranzieht. Dann zeigt sich, da\u00df die Stangen nicht fahren k\u00f6nnen, der Zug aber f\u00e4hrt. Das Relativit\u00e4tsprinzip beruht auf der Abstraktion von der Qualit\u00e4t und von den operationellen Definitionen. Es ist rein mathematisch.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die \u00abkinematische Relativit\u00e4t\u00bb hatten u. a. schon Huygens und Leibniz vertreten. Leibniz hatte allerdings hinzugef\u00fcgt, da\u00df jedem K\u00f6rper eine eigene \u00abKraft\u00bb zukomme und hierdurch eine Unterscheidung m\u00f6glich sei. Heute nennt man das die \u00abdynamische\u00bb Auffassung. Einstein bleibt bei der rein kinematischen Betrachtung und folgert, da\u00df alle physikalischen Gr\u00f6\u00dfen vom Bezugssystem abh\u00e4ngen, das die Grundlage ihrer Messung bildet. Den schon bekannten Prinzipien der Reziprozit\u00e4t und Vertauschbarkeit f\u00fcgt er noch die Relativierung der Raum- und Zeitma\u00dfe bei bewegten Systemen hinzu, die aus c = const folgt.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Das Relativit\u00e4tsprinzip im engeren Sinne ist das klassische: gleiche physikalische Gesetze in allen gleichf\u00f6rmig und geradlinig bewegten Sy\u00adstemen mit variierenden numerischen Werten. Solche Systeme sind Inertialsysteme, d. h. in ihnen gilt das Tr\u00e4gheitsgesetz von Newton, das 1. Gesetz der Mechanik genannt. Beschleunigt und rotierend bewegte Systeme sind keine Inertialsysteme; mit ihnen besch\u00e4ftigt sich erst die allgemeine Relativit\u00e4tstheorie. Einsteins zweites Postulat im engeren Sinne kn\u00fcpft an das klassische Relativit\u00e4tsprinzip an.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die spezielle Relativit\u00e4tstheorie \u00fcbernimmt aus der klassischen Physik, ausgesprochen oder stillschweigend, noch einige axiomatische Annah\u00admen, so die Geradlinigkeit der Fortpflanzung des Lichts, die G\u00fcltigkeit der euklidischen Geometrie und die Konstanz der elektrischen Ladung in je\u00addem Bewegungszustand.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Damit ist das Programm f\u00fcr die Relativit\u00e4tstheorie gegeben. Sie will das physikalische Wissen nach einem neuen Prinzip ordnen. Experimen\u00adtell st\u00fctzt sie sich zun\u00e4chst nur auf den Michelson-Morley-Versuch und die scheinbare Massenzunahme des Elektrons bei Bewegung in einem elektromagnetischen Feld. Diesen Experimenten gibt sie eine bestimmte Auslegung. Soweit sich Ausblicke auf neue Ph\u00e4nomene ergeben, werden nachtr\u00e4glich experimentelle Beweise f\u00fcr die neue Theorie gesucht. Das Experiment bleibt aber sekund\u00e4r. Die Relativit\u00e4tstheorie ist keine Experi\u00admentalphysik. Sie ist ein Versuch, eine neue Physik um eine a priori fest\u00adgelegte Philosophie herum zu schreiben. Die Relativit\u00e4tstheorie ist auf Grund der axiomatischen Postulate Einsteins, zum Teil auch Machs (der das gar nicht gerne sah), konstruiert und nur unter diesem Gesichtspunkt zu verstehen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Lesen Sie bitte <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Theimer-SRT-S-30-bis-34\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a><\/strong> weiter!<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldsci.org\/php\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachstehend bringe ich eine weitere Leseprobe aus dem bereits genannten Buch: \u201cDie Relativit\u00e4tstheorie\u00a0 &#8211;\u00a0 Lehre, Wirkung, Kritik\u201c von Dr. Walter Theimer \u00a0(Seiten 30 bis 34):\u00a0 Zitat: II. SPEZIELLE RELATIVIT\u00c4TSTHEORIE 5. Die Axiomatik Einsteins: Gibt es Gleichzeitigkeit? Die spezielle Relativit\u00e4tstheorie beruht auf zwei Axiomen: auf der Kon\u00adstanz der Lichtgeschwindigkeit und dem Relativit\u00e4tsprinzip. 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