{"id":2600,"date":"2009-08-31T11:42:00","date_gmt":"2009-08-31T10:42:00","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2600"},"modified":"2009-08-31T11:42:00","modified_gmt":"2009-08-31T10:42:00","slug":"der-stille-protektor-w-rontgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/der-stille-protektor-w-rontgen\/","title":{"rendered":"Der stille Protektor W. R\u00f6ntgen"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt ein weiterer Abschnitt aus dem Buch:<br \/>\n<strong><a title=\"\u201eDer gigantische Betrug mit Einstein&quot; von Gotthard Barth. \" href=\"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/%e2%80%9eder-gigantische-betrug-mit-einstein-von-gotthard-barth\/\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">\u201eDer gigantische Betrug mit Einstein&#8220; von Gotthard Barth.<\/span> <\/a><\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Der stille Protektor W. R\u00f6ntgen<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Schon der Anfang von Einsteins wissenschaftlicher Laufbahn war wunderbar. Die ehrw\u00fcrdigen \u201eAnnalen der Physik&#8220; brachten 1901 die erste Arbeit des einundzwanzigj\u00e4hrigen Fachlehrers. A. F. Joffe, R\u00f6ntgens Assistent, nannte Einstein einen \u201eungeschickten Schullehrer&#8220;. Joffe, durch seine Arbeiten zur Halbleitertechnik bekannt, wurde sp\u00e4ter Mitglied der Akademie der Wissenschaften der UdSSR.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Bis 1905 erschienen in den Annalen 13 Arbeiten des jungen Fachlehrers. Zu seiner ber\u00fchmten Arbeit \u201eZur Elektrodynamik bewegter K\u00f6rper&#8220; schrieb <strong><a title=\"N. Rudakov,\" href=\"http:\/\/www.worldnpa.org\/php2\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=468\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">N. Rudakov,<\/span><\/a><\/strong> Geelong, 1981: \u201eEs ist schwer zu verstehen, warum dieser Artikel, der nur die rohen Umrisse von Ideen enth\u00e4lt, von dem erst sp\u00e4ter erkl\u00e4rt wur\u00adde, er enthalte die Substanz der speziellen Theorie, als eine der h\u00f6chsten Leistungen der Wissenschaft angesehen werden konnte, als ein Eckpfeiler der modernen Physik. Und gerade das ist es, was die Physikb\u00fccher und die Historiker und Philo\u00adsophen des Establishments uns sagen, und was die Einstein\u00adbiographen nie unterlassen, nachdr\u00fccklich zu betonen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Fr\u00fcher hatte ich die Meinung vertreten, M. Planck sei das trojanische Pferd gewesen, das dem jungen Schullehrer den Zugang zu den Annalen erm\u00f6glichte. Diese Meinung war sicher falsch. Planck hat zahlreiche mathematische Fehler in den ersten Arbeiten des gro\u00dfen Mathematikers korrigiert, und zwar r\u00fccksichtsvoll nur brieflich. H\u00e4tte Planck die Arbeiten Einsteins zur Ver\u00f6ffentlichung angenommen, so h\u00e4tte er sicher Einstein vor der Ver\u00f6ffentlichung auf diese Fehler aufmerksam gemacht. Er h\u00e4tte ihm damit die wiederholten, gewi\u00df sehr peinlichen Berichtigungen erspart: \u201eEine briefliche Mitteilung von Herrn Planck veranla\u00dft mich dazu, zur Vermeidung eines nahe liegenden Mi\u00dfverst\u00e4ndnisses eine erg\u00e4nzende Bemerkung beizuf\u00fcgen.&#8220; Etwas weiter hei\u00dft es dann: \u201eBei Durchsicht der Korrekturbogen der genannten Arbeit ist mir leider eine ganze Anzahl Fehler entgangen, die ich berichtigen mu\u00df, weil sie das Lesen der Arbeit erschweren.&#8220; Sozusagen Setzfehler des Druckers, die das Lesen erschweren. Es folgen 9 Berichtigungen, im Jahrbuch f\u00fcr Radioaktivit\u00e4t und Elektronik 1907.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Als Einstein als Dozent an die Universit\u00e4t in Z\u00fcrich kom\u00admen sollte, war das Professorenkollegium dagegen. Erst \u00fcber Intervention von Planck wurde Einstein akzeptiert. Zu dieser Zeit war, wie Planck selbst in seiner Nobelpreisrede berich\u00adtet, noch keine Rede von einer Quantentheorie. Auch Laue, der 1905 als Assistent Plancks nach Berlin kam, hatte, wie er in seiner Autobiographie erz\u00e4hlt, noch nichts von einer solchen Theorie geh\u00f6rt. Erst in diesem Jahr erfand Einstein die Lichtquanten. Konnte der kaum bekannte Berliner Professor dem Professorenkollegium in Z\u00fcrich seinen Willen aufzwingen?<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Lange hatte ich angenommen, da\u00df hinter diesen Zusammenh\u00e4n\u00adgen, hinter Einstein, Planck, Laue und R\u00f6ntgen eine graue Eminenz stand, ein bayrischer Vertreter der katholischen Zentrumspartei. Die zersetzende Aufkl\u00e4rung des 19. Jahrhunderts, der verh\u00e4ngnisvolle Einflu\u00df der \u201eWeltr\u00e4tsel* von E. Haeckel, die monistischen Sonntagspredigten des physika\u00adlischen Chemikers W. Ostwald, hatten unter den Gl\u00e4ubigen gro\u00dfen Schaden angerichtet. Da kam Einstein, der mit dem lieben Gott auf du und du stand, wie uns in zahlreichen Anekd\u00f6tchen erz\u00e4hlt wird. An die Stelle rationaler Klarheit trat wieder geheimnisvolle, paradoxe Weisheit. Credo, quia absurdum: Das Unverstehbare ist der Urgrund des Glaubens. \u201eSuchen, sogar Beurteilen geschieht in der Hauptsache gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfig&#8220;, sagte Einstein zu seinem 50. Geburtstag.\u00a0<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende, <\/strong>Link-Einf\u00fcgung durch Friebe<strong>) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Lesen Sie bitte <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Der-gigantische-Betrug-Seiten-13-bis-18\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a><\/strong> weiter!<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe <strong><a title=\"Ekkehard Friebe\" href=\"http:\/\/www.worldnpa.org\/php2\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=494\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Ekkehard Friebe<\/span><\/a> <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt ein weiterer Abschnitt aus dem Buch: \u201eDer gigantische Betrug mit Einstein&#8220; von Gotthard Barth. Zitat: Der stille Protektor W. R\u00f6ntgen Schon der Anfang von Einsteins wissenschaftlicher Laufbahn war wunderbar. Die ehrw\u00fcrdigen \u201eAnnalen der Physik&#8220; brachten 1901 die erste Arbeit des einundzwanzigj\u00e4hrigen Fachlehrers. A. F. Joffe, R\u00f6ntgens Assistent, nannte Einstein einen \u201eungeschickten Schullehrer&#8220;. 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