{"id":2199,"date":"2009-07-10T08:24:36","date_gmt":"2009-07-10T07:24:36","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2199"},"modified":"2009-07-10T08:24:36","modified_gmt":"2009-07-10T07:24:36","slug":"geschaftsmasige-behandlung-der-relativitatskatastrophe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/geschaftsmasige-behandlung-der-relativitatskatastrophe\/","title":{"rendered":"Gesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfige Behandlung der Relativit\u00e4tskatastrophe"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Ich bringe jetzt die 1. Fortsetzung des Abschnitts <em>\u201eDas Schweigen der Adressaten&#8220;<\/em><br \/>\naus der Dokumentation <strong>\u201e<a title=\"Das Gedankenexperiment\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap9.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Das Gedankenexperiment<\/span><\/a>&#8222;:\u00a0 <\/strong>\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Wie eine gesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfige Behandlung aussehen m\u00fc\u00dfte, kann nicht zweifelhaft sein. Wenn der Gegenstand ein jahrzehntelang bis heute gebrochenes Grundrecht ist, kann niemand guten Glaubens behaupten, er habe die Angelegenheit wegen Bedeutungslosigkeit in den Papierkorb entsorgt. Jeder Adressat m\u00fc\u00dfte sich selbst oder durch Mitarbeiter oder durch befreundete Kollegen eine Vorstellung davon verschaffen oder vermitteln lassen, worum es in der Sache geht. Dann m\u00fc\u00dfte er erkennen, da\u00df es sich um eine Problematik von einiger Tragweite handelt. Und er m\u00fc\u00dfte erkennen, da\u00df er sich gerade wegen der m\u00f6glichen Tragweite ein Urteil \u00fcber die Qualit\u00e4t der Dokumentation bilden mu\u00df, auf der alles beruht, Bis hierher werden alle Adressaten gehen, weil sie es bei Asse, Telekom und Siemens auch tun w\u00fcrden.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Alle weiteren Schritte h\u00e4ngen wesentlich von pers\u00f6nlichen Vorurteilen und Urteilen ab, von Vorlieben, Stimmungen und Zuf\u00e4llen. Es sind mehrere Alternativen leicht vorstellbar.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->(1)\u00a0\u00a0 Manche verwerfen ohne Pr\u00fcfung, weil sie wissen, da\u00df das Genie und die Gro\u00df-Koryph\u00e4en grunds\u00e4tzlich unfehlbar Recht haben, solange sie sich nicht selbst korrigieren.<br \/>\n(2) \u00a0\u00a0Manche erkundigen sich bei den Physikern und erhalten die beruhigende Versicherung, da\u00df an der Kritik nichts dran ist.<br \/>\n(3)\u00a0\u00a0 Einige werden einen Blick in die Dokumentation werfen, dadurch immerhin die m\u00f6glichen Dimensionen erkennen und sich sagen: wenn da etwas dran sein sollte, dann kann es sehr ungem\u00fctlich werden &#8211; also nur nichts damit zu tun haben und abtauchen.<br \/>\n(4) \u00a0\u00a0Wenige werden versuchen herauszufinden, ob denn die Dokumentation \u00fcberhaupt korrekt beschreibt und referiert. Das macht schon etwas Arbeit. Einige von ihnen werden nur Zweifel haben und damit ein gutes Motiv, die Sache als erledigt abzutun.<br \/>\n(5)\u00a0 \u00a0Die sehr wenigen, die die Arbeit einer Pr\u00fcfung leisten und die Korrektheit der Dokumentation best\u00e4tigt finden, werden die Gefahren einer Aufkl\u00e4rung der \u00d6ffentlichkeit und die Folgen f\u00fcr die eigenen Interessen mit Kollegen beraten und gemeinsam zu dem Entschlu\u00df kommen, auf keinen Fall etwas zu unternehmen. Die landes\u00fcblichen F\u00e4lle Asse, Telekom und Siemens lehren uns, da\u00df alle Informierten bis zum bitteren Ende die Aufkl\u00e4rung der \u00d6ffentlichkeit verhindern. Erst nach dem bitteren Ende wird dann &#8222;brutalstm\u00f6glich&#8220; aufgekl\u00e4rt. Insbesondere die eigentlich f\u00fcr die Kontrolle Zust\u00e4ndigen paktieren erfahrungsgem\u00e4\u00df bis zuletzt mit den Verbrechern.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Dies sind die f\u00fcnf wahrscheinlichsten Haltungen der Adressaten. Sie werden kein Interesse daran haben, mit den Urhebern der zugesandten Schreiben und Ver\u00f6ffentlichungen in Kontakt zu treten.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Eine weitere Konstellation von m\u00f6glicherweise erheblichem Einflu\u00df\u00a0\u00a0 &#8211;\u00a0\u00a0 es w\u00e4re die sechste \u00a0&#8211; \u00a0soll immerhin erw\u00e4hnt werden. Die an Verantwortliche <em>aller <\/em>Fachgebiete vermittelte Forderung nach Wissenschaftsfreiheit (im Namen der \u201eEinheit der Wissenschaften&#8220;) f\u00fcr <em>ein Fachgebiet der Naturwissenschaften <\/em>k\u00f6nnte in der tief eingefressenen und deshalb nat\u00fcrlich \u00f6ffentlich stets lauthals dementierten Kluft zwischen Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften untergehen. Die Einen halten die Anderen (die Naturwissenschaftler) f\u00fcr Banausen, und die Anderen halten die Einen (die Geisteswissenschaftler) f\u00fcr Spinner. Au\u00dferdem sollen neuerdings auch die Erforscher der Verse Homers Drittmittel von Sponsoren einwerben und ihr Produkt zur Marktreife entwickeln. Da k\u00f6nnte auf seiten der Geisteswissenschaftler anstatt eines Engagements f\u00fcr ein Grundrecht vielleicht eher unverst\u00e4ndige Schadenfreude dar\u00fcber entstehen, wie diese \u201eBanausen&#8220; mit ihresgleichen umgehen. Da die Kritiker sich eindeutig auf der Banausenseite tummeln, sollen sie doch zusehen, wo sie bleiben. Die Geisteswissenschaftler haben f\u00fcr ihre eigenen Rechte schon selbst genug zu k\u00e4mpfen. Um welche \u201eEinheit der Wissenschaften&#8220; k\u00f6nnte es gehen?<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Eine derartige \u00dcberheblichkeit und falsche Schadenfreude der Geisteswissenschaftler \u00fcber die \u201eBanausen&#8220; kommt nat\u00fcrlich aus der Gewi\u00dfheit, da\u00df in ihren eigenen F\u00e4chern ein derart krimineller vollst\u00e4ndiger Hinauswurf von Kritikern aus einem Fachgebiet und die anschlie\u00dfende wasserdichte Geheimhaltung dieses Zustands vor der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber viele Jahrzehnte keinem Geisteswissenschaftler je auch nur in den Sinn kommen k\u00f6nnte: es w\u00fcrde doch viel zu langweilig werden. Der Abgrund zwischen beiden Lagern ist un\u00fcberbr\u00fcckbar. Daher erhalten die Geisteswissenschaftler zu ihrem \u201eHeidelberger Appell&#8220; im Urheberrechtsstreit mit GOOGLE nat\u00fcrlich auch keine Unterschriften von Naturwissenschaftlern (Tagesspiegel, 2.5.09). Die aus der theoretischen Physik hinausgeworfenen Kritiker k\u00f6nnen in diesen Strukturen kein Verst\u00e4ndnis auf der Gegenseite wecken.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Wir glauben nun ungef\u00e4hr zu wissen, was das Schweigen uns sagen will. Unsere Adressaten befinden sich mehrheitlich wahrscheinlich in einer Schreckstarre, vielleicht aber auch in einem Gef\u00fchl der \u00dcberlegenheit gegen\u00fcber v\u00f6llig undenkbaren kriminellen Machenschaften. Aus Angst vor den ersch\u00fctternden Folgen einer Aufdeckung will jetzt keiner etwas falsch machen. Alle haben sich entschlossen so zu tun, als ob es sie selbst gar nicht gibt. Vielleicht verachten manche sogar die Kritiker.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe Ekkehard Friebe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bringe jetzt die 1. 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