{"id":2127,"date":"2009-07-02T09:31:24","date_gmt":"2009-07-02T08:31:24","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=2127"},"modified":"2009-07-02T09:31:24","modified_gmt":"2009-07-02T08:31:24","slug":"die-bisherigen-ergebnisse-unseres-gedankenexperiments","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/die-bisherigen-ergebnisse-unseres-gedankenexperiments\/","title":{"rendered":"Die bisherigen Ergebnisse unseres Gedankenexperiments"},"content":{"rendered":"<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es folgt ein weiterer Abschnitt aus der Dokumentation vom Mai 2009: <strong><a title=\"G. O. Mueller \u201eDas Gedankenexperiment&quot;\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap9.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G. O. Mueller \u201eDas Gedankenexperiment&#8220;<\/span><\/a><\/strong>:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Die bisherigen Ergebnisse unseres Gedankenexperiments<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Ergebnisse unseres Gedankenexperiments sind differenziert nach Offline-Welt und Online-Welt zu betrachten, weil in beiden Welten f\u00fcr Boykott- und Zensurkartelle wie die Spezielle Relativit\u00e4tstheorie v\u00f6llig unterschiedliche Entfaltungsm\u00f6glichkeiten bestehen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Offline-Welt wird durch die Printmedien und die Audiovisuellen Medien effektiv von der Wirklichkeit abgeschottet; was in diesen Medien nicht vorkommt, existiert nicht. Die Medien sind Kontroll- und Ausschlu\u00dfinstrumente der Herrschenden.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Online-Welt des Internets dagegen ist ihrem Wesen nach chaotisch frei und von keiner einzelnen Instanz mehr beherrschbar, wenn auch von verschiedenen Seiten Kontrollen versucht werden, die jedoch bisher regelm\u00e4\u00dfig fehlschlagen.<br \/>\n\u00a0\u00a0\u00a0\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong><!--more-->Die Reaktionen in der Offline-Welt<\/strong><strong><\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Das Forschungsprojekt hat bis zum Berichtszeitpunkt (August 2008) ca. 2900 Exemplare seiner Ver\u00f6ffentlichungen an ca. 2500 Adressaten versandt, und zwar an ca. 2200 Adressaten (einschlie\u00dflich Bibliotheken) in den deutschsprachigen L\u00e4ndern und ca. 300 Adressaten in weiteren 8 L\u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Zur Wahrung der Anonymit\u00e4t des Forschungsprojekts hatten wir den Adressaten bis zum Jahr 2004 nur eine einzige M\u00f6glichkeit einr\u00e4umen k\u00f6nnen, auf unsere Zusendungen zu antworten: n\u00e4mlich mit einer bezahlten Anzeige im Wirtschaftsteil in der FAZ. Damit war eine hohe H\u00fcrde errichtet, die alle Adressaten von einer Kontaktaufnahme abgehalten hat, wof\u00fcr man ein gewisses Verst\u00e4ndnis entwickeln kann, so weit es Einzelpersonen betrifft, nicht jedoch bei Beh\u00f6rden, zu deren Aufgaben z. B. auch die Rechtsaufsicht \u00fcber die Universit\u00e4ten geh\u00f6rt: sie h\u00e4tten angesichts der Schwere der Rechtsbr\u00fcche (Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit, Grundrecht der freien Berufswahl, Amtseide der beamteten Wissenschaftler) t\u00e4tig werden m\u00fcssen und dem anonymen Forschungsprojekt den Eingang der Dokumentation wenigstens best\u00e4tigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Erst mit der Gewinnung von Herrn Friebe und Frau Lopez als \u00f6ffentlich identifizierten Partnern und Interessenvertretern unseres Projekts im Jahr 2004 konnten wir den Adressaten die M\u00f6glichkeit einer unproblematischen und praktisch kostenlosen Kommunikation anbieten. Die ersten Adressaten, denen wir die Bereitschaft unserer Partner als Kommunikatoren mitteilen konnten, waren die 614 Bundestagsabgeordneten, an die wir unseren ersten &#8222;Offenen Brief&#8220; v. 28. Oktober 2005 richteten.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Nur drei der Adressaten (von 614) haben \u00fcberhaupt reagiert. Zwei Abgeordnete best\u00e4tigten den Eingang der Sendung, erkl\u00e4rten sich jedoch f\u00fcr nicht kompetent und haben den &#8222;Offenen Brief&#8220; an die fachlich Zust\u00e4ndigen ihrer Fraktion weitergeleitet; von diesen Fachleuten der Fraktion haben wir in der Folge nichts geh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Als dritte hat die Abgeordnete und Bundesministerin A. Schavan \u00a0&#8211; \u00a0auf eine Nachfrage von Frau Lopez \u00a0&#8211; \u00a0mit Schreiben v. 14. August 2006 den Eingang unseres &#8222;Offenen Briefes&#8220; best\u00e4tigen und mitteilen lassen, da\u00df sie das Schreiben an ihr Ministerium zur Beantwortung weitergeleitet hat; gleichzeitig hat Prof. Dr. J\u00fcrgen Richter (Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung, Referat 711, 53175 Bonn) die Nachfrage von Frau Lopez beantwortet. Die weitere Entwicklung der Korrespondenz geht aus der Postversandliste auf den Seiten 140 &#8211; 150 dieses Kapitels hervor.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Der &#8222;Offene Brief&#8220; an die Bundestagsabgeordneten wurde gleichzeitig an 63 Redaktionen deutschsprachiger Zeitungen und Zeitschriften gesandt: keine Redaktion hat eine Eingangsbest\u00e4tigung oder R\u00fcckfrage an das Forschungsprojekt gerichtet.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Der n\u00e4chste &#8222;Offene Brief&#8220; an 221 Mitarbeiter der Redaktionen von FAZ, SPIEGEL, SZ und TAZ (v. 4.2.06), der au\u00dferdem an weitere 13 Journalisten derselben Redaktionen versandt wurde, erhielt erst nach einer R\u00fcckfrage unserer Partnerin, Frau Lopez, ganze 2 R\u00fcckmeldungen: zwei Journalisten best\u00e4tigten den Eingang der Sendung, erkl\u00e4rten sich jedoch in der Sache (Wissenschaftsfreiheit) f\u00fcr nicht zust\u00e4ndig; einer teilte mit, da\u00df er das Schreiben an die zust\u00e4ndige Wissenschaftsredaktion seines Blattes weiterleiten wird.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Der n\u00e4chste war unser &#8222;First Open Letter about the Freedom of Science&#8220; (Juli 2006) an 290 Adressaten in insgesamt 11 L\u00e4ndern. Nur einer der Adressaten, Prof. Robert Park (Maryland), hat auf seiner Homepage mit wenigen S\u00e4tzen den Eingang des Schreibens immerhin berichtet und es als eine irrelevante \u00c4u\u00dferung von Spinnern abgetan, wie er sie st\u00e4ndig erhalte.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Der &#8222;Offene Brief&#8220; \u00fcber Wissenschaftsfreiheit an 100 Professoren der HU Berlin und 100<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Professoren der TU Dresden (6.3.07) hat nur von einem Adressaten von der HU Berlin eine Eingangsbest\u00e4tigung erhalten, der sich zwar f\u00fcr fachlich nicht zust\u00e4ndig erkl\u00e4rte, aber unserem Projekt immerhin Erfolg w\u00fcnschte, f\u00fcr unser Projekt eine Premiere.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Der &#8222;Offene Brief&#8220; an die 200 Professoren wurde gleichzeitig an 46 Medien und Publizisten in der Bundesrepublik versandt, von denen niemand eine Eingangsbest\u00e4tigung gesandt hat.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Unser (bisher nicht ver\u00f6ffentlichter) Brief an den Bundespr\u00e4sidenten erhielt auf R\u00fcckfrage von Frau Lopez eine Eingangsbest\u00e4tigung des Bundespr\u00e4sidialamts, allerdings ohne die Best\u00e4tigung, da\u00df der Herr Bundespr\u00e4sident \u00fcber die vorgetragene Grundrechtsverletzung informiert worden ist, und mit einer Antwort in der Sache dahingehend, da\u00df von einer Beeintr\u00e4chtigung der Wissenschaftsfreiheit nichts bekannt sei.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Der &#8222;Offene Brief \u00fcber Mut zu schr\u00e4gen Ideen und Mut zur Freiheit der Wissenschaft&#8220; (v. 10.10.07) an die Wissenschaftskommission des Wissenschaftsrates und ihre Vorsitzende Lochte, in Reaktion auf ein Interview von Frau Lochte im TAGESSPIEGEL, hat auch nach R\u00fcckfrage von Frau Lopez keine Eingangsbest\u00e4tigung erhalten.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Der &#8222;Offene Brief&#8220; an die FAZ aus Anla\u00df eines Artikels \u00fcber anonyme Informationen zu Skandalen (v. 21.11.07), versandt an 5 Mitarbeiter der FAZ und 61 deutschsprachige Printmedien, hat keine Eingangsbest\u00e4tigung erhalten. Wir konnten die \u00c4ngste der FAZ, k\u00fcnftig vielleicht keine anonymen Informationen \u00fcber Skandale mehr zu erhalten, beschwichtigen mit der Zusage, da\u00df wir die FAZ auch k\u00fcnftig immer wieder informieren werden.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Der &#8222;Offene Brief&#8220; \u00fcber Wissenschaftsfreiheit an die 639 Mitglieder der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer (v. 5.3.08) hat bisher eine positive Antwort und einen anschlie\u00dfenden schriftlichen Meinungsaustausch ergeben. Vor Ablauf wenigstens eines Jahres zur Pr\u00fcfung der von uns zugesandten Unterlagen und zur Meinungsbildung in einem nicht st\u00e4ndig tagenden Gremium kann diese Aktion nicht beurteilt werden.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beste Gr\u00fc\u00dfe Ekkehard Friebe<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es folgt ein weiterer Abschnitt aus der Dokumentation vom Mai 2009: G. O. 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