{"id":1465,"date":"2009-03-18T10:31:43","date_gmt":"2009-03-18T09:31:43","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=1465"},"modified":"2009-03-18T10:31:43","modified_gmt":"2009-03-18T09:31:43","slug":"stutzt-sich-die-srt-auf-die-kinematik-des-starren-korpers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/stutzt-sich-die-srt-auf-die-kinematik-des-starren-korpers\/","title":{"rendered":"St\u00fctzt sich die SRT auf die Kinematik des starren K\u00f6rpers?"},"content":{"rendered":"<p>Auszug aus <strong><a title=\"Kapitel 2\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap2.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Kapitel 2<\/span><\/a><\/strong> der Dokumentation von <strong><a title=\"G. O. Mueller\" href=\"http:\/\/www.worldnpa.org\/php2\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=597\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G. O. Mueller<\/span><\/a><\/strong>, Seiten 78 und 79:\u00a0<\/p>\n<p><strong>Zitat:<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Albert Einstein behauptet, die SRT &#8222;st\u00fctzt sich &#8230; auf die Kinematik des starren K\u00f6rpers&#8220;, und Max v. Laue behauptet, &#8222;Die Annahme eines starren K\u00f6rpers ist mit der [speziellen] Relativit\u00e4tstheorie unvertr\u00e4glich&#8220;<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em>Der Widerspruch bez\u00fcglich starrer K\u00f6rper zwischen AE 1905 (S. 892), und M. v. Laue 1913 (S. 50), betrifft eine Grundbedingung der Theorie und hat Folgen f\u00fcr die behaupteten Effekte der L\u00e4ngenkontraktion und der Zeitdilatation, f\u00fcr die Reziprozit\u00e4t und die Realit\u00e4t oder Scheinbarkeit dieser Effekte.<\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><em>Der Widerspruch zwischen Albert Einstein und Max v. Laue ist bisher weder von den beiden Protagonisten selbst noch von den nachfolgenden Relativisten zur Kenntnis genommen und daher auch nicht bereinigt worden. Dieser Widerspruch stellt &#8211; wie immer er vom Leser aufgel\u00f6st wird, und solange er in der Fachdiskussion nicht in einem Konsens bereinigt wird &#8211; die Ursache f\u00fcr weitere widerspr\u00fcchliche Deduktionen dar und ist ein starker Anhaltspunkt f\u00fcr die Annahme eines grunds\u00e4tzlichen Theoriefehlers, und bis zum Beweis der einen oder der anderen Alternative (Starrheit gegeben und grundlegend oder geleugnet, weil unvertr\u00e4glich) ist dieser Widerspruch selbst der Beweis f\u00fcr den Theoriefehler: dieser besteht im widerspr\u00fcchlichen ontologischen Status der behaupteten Effekte.<\/em><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Annahmen \u00fcber die Existenz oder Nicht-Existenz von starren K\u00f6rpern ist nur eine andere Auswirkung der von Albert Einstein erfundenen Kombination von &#8222;ist&#8220; und &#8222;scheint&#8220; f\u00fcr dieselben Vorg\u00e4nge in seiner Urkunde von 1905: manchmal &#8222;ist&#8220; bei Albert Einstein eine L\u00e4nge verk\u00fcrzt (S. 896: da\u00df sie [die L\u00e4nge] von l verschieden ist), und manchmal &#8222;erscheint&#8220; sie verk\u00fcrzt (S. 903: erscheint verk\u00fcrzt; schrumpfen &#8230; vom ruhenden System aus betrachtet).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">M. v. Laue bestreitet den starren K\u00f6rper, weil dieser nat\u00fcrlich Probleme f\u00fcr die behauptete L\u00e4ngenverk\u00fcrzung bereitet, und weil er selbst die Verk\u00fcrzung als real und mit der Elastizit\u00e4t der K\u00f6rper erkl\u00e4ren will (S. 45).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Da der Urheber der Theorie sich nicht entscheiden wollte oder konnte, nehmen die Nachfolger von diesem Widerspruch ostentativ keine Notiz, sondern jeder sucht sich eine Version aus und tut gegen\u00fcber seinem Publikum so, als sei es die einzig m\u00f6gliche, weshalb die Relativistik voller widersprechender Darstellungen ist. &#8211; Diese geradezu programmatische Widerspr\u00fcchlichkeit der Relativistik dient als willkommene Tarnung ihrer Hinf\u00e4lligkeit und zur Verhinderung einer effektiven Kritik durch eine vielfach schillernde Darstellungswelt; dieser Sachverhalt ist von den Kritikern verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig selten thematisiert worden, weil die meisten Kritiker naiverweise glauben, es m\u00fc\u00dfte nur endlich eine physikalische Problematik richtiggestellt werden.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Das eigentliche soziale Sicherungssystem der Relativistik durch Widerspr\u00fcchlichkeit und Desinformation bis zur Unterdr\u00fcckung der Kritik sehen nur einige der Kritiker. Wo aber Kritiker diese soziale Absicherungsstrategie der Theorie erkennen, fallen ihre Stellungnahmen besonders bitter aus. Beispiele: Gehrcke 1924, Hundert Autoren gegen Einstein 1931, Hjort 1930-1934, Soddy 1954, Barth seit 1954, Rudakov 1981, Santilli 1984, Bourbaki 1990, Galeczki\/Marquardt 1997.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Widerspr\u00fcche zwischen Behauptungen von ma\u00dfgeblichen Relativisten sind die Regel: sie geh\u00f6ren gewisserma\u00dfen zur Grundausstattung der SRT. &#8211; Die allgegenw\u00e4rtigen Widerspr\u00fcche der SRT sind folgenderma\u00dfen zu unterscheiden:<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">(1) Widerspr\u00fcche zwischen den eigenen Behauptungen Albert Einsteins zur SRT;<br \/>\n(2) Widerspr\u00fcche zwischen den Behauptungen Albert Einsteins zur SRT und zur ART;<br \/>\n(3) Widerspr\u00fcche zwischen Behauptungen Albert Einsteins und seinen repr\u00e4sentativen Anh\u00e4ngern, Nachfolgern und Interpreten;<br \/>\n(4) Widerspr\u00fcche zwischen den Aussagen der verschiedenen relativistischen Interpreten.\n<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Dieser Wald von Widerspr\u00fcchen verbirgt nicht nur den Ruin der Theorie vor den Augen der ahnungslosen \u00d6ffentlichkeit; er erschwert es auch der Kritik, eine \u00f6ffentliche Diskussion der Relativistik zu veranlassen, weil jedes Argument der Kritik von den Relativisten mit dem Hinweis auf irgendeine irgendwo vertretene gegenteilige Position beantwortet werden kann, die es ja auch tats\u00e4chlich gibt! Es gibt nur keine widerspruchsfreie Theorie.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Insgesamt ist also die Vielzahl der Widerspr\u00fcche ein wunderbarer Nebel, ein Schutzschild aus Desinformation und die einzige vorl\u00e4ufige Rettung der Theorie und ihrer Vertreter vor der \u00f6ffentlichen Blamage, weshalb auch Relativisten nichts unternehmen werden, das Bild ihrer Theorie von den Widerspr\u00fcchen zu befreien. Stattdessen versichern sie mit Vorliebe: Es gibt keine Widerspr\u00fcche in der Theorie!<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>Literatur:<\/strong><br \/>\nAE 1905. &#8211; M. v. Laue 1913. &#8211; Rudakov, N.: Fiction stranger than truth : in the metaphysical labyrinth of relativity. Geelong, Vic., Australia: The Author [Selbstverlag], 1981. 175 S. &#8211; Santilli, Ruggero Maria: Il grande grido: Ethical probe on Einstein&#8217;s followers in the U. S. A.: an insider&#8217;s view; a conspiracy in the U.S. Academic-Governmental Complex on Einstein&#8217;s relativities? 2. print., November 1984. Newtonville, Mass.: Alpha Publ., 1984. 354 S.<\/p>\n<p><strong>(Zitatende) <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auszug aus Kapitel 2 der Dokumentation von G. O. Mueller, Seiten 78 und 79:\u00a0 Zitat: Albert Einstein behauptet, die SRT &#8222;st\u00fctzt sich &#8230; auf die Kinematik des starren K\u00f6rpers&#8220;, und Max v. 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