{"id":1365,"date":"2009-03-09T12:12:48","date_gmt":"2009-03-09T11:12:48","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=1365"},"modified":"2009-03-09T12:12:48","modified_gmt":"2009-03-09T11:12:48","slug":"hundert-autoren-gegen-einstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/hundert-autoren-gegen-einstein\/","title":{"rendered":"Hundert Autoren gegen Einstein"},"content":{"rendered":"<dl class=\"clearfix fotor\" style=\"width: 182px; text-align: justify;\">\n<dt><img decoding=\"async\" title=\"Buch-Cover-Hundert Autoren\" src=\" http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/Buchtitel-Hundert-Autoren-B.jpg\" alt=\"Hundert Autoren\" \/> <\/dt>\n<dd style=\"text-align: left;\"><em><\/em><\/dd>\n<\/dl>\n<p>Nachstehend bringe ich das <strong>Vorwort<\/strong> zu dem Buch:<\/p>\n<p><strong><a title=\"HUNDERT AUTOREN GEGEN EINSTEIN\" href=\"http:\/\/www.literature.at\/webinterface\/library\/ALO-BOOK_V01?objid=17088\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">HUNDERT AUTOREN GEGEN EINSTEIN<br \/>\n<\/span><\/a><\/strong>Herausgegeben von <strong><a title=\"Dr. Hans Israel,\" href=\"http:\/\/www.worldnpa.org\/php2\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=754\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">Dr. Hans Israel,<\/span><\/a><\/strong> Dr. Erich Ruckhaber, Dr. Rudolf Weinmann,<br \/>\nR. Voigtl\u00e4nder-Verlag, Leipzig 1931.<\/p>\n<p><strong>Zitat: <\/strong><\/p>\n<p>VORWORT<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Es ist ein in der Geistesgeschichte der Menschheit einzig dastehender Fall, da\u00df eine Theorie als kopernikanische Tat ausgerufen und gefeiert wird, die selbst im Falle ihrer Geltung niemals unser Natur- und Weltbild umzugestalten vermag; in deren Wesen es liegt, so schwer-, ja un\u00adverst\u00e4ndlich f\u00fcr die Allgemeinheit zu sein, da\u00df ihre Popularit\u00e4t kaum be\u00adgreiflich erscheint. Die Suggestivkraft eines immer wieder plakatierten Namens, das mi\u00dfverst\u00e4ndliche und mi\u00dfverstandene Schlagwort der \u201eRela\u00adtivit\u00e4t&#8220;, snobistische Bewunderung halberfa\u00dfter Paradoxien beugen den einfachen ratlosen Verstand.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Unbefangenes Denken und unvoreingenommene Wissenschaft haben von Anfang an rebelliert. Haben gewichtigste Zweifel ge\u00e4u\u00dfert und Fragen gestellt. Sie wurden mit g\u00e4nzlich vorbeizielenden Wendungen abgetan.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->So ber\u00fchrte die Gegen\u00e4u\u00dferung Einsteins zu Lenards ber\u00fchmten ersten Einw\u00e4nden (1918) gerade die Hauptpunkte zu wenig oder gar nicht. \u00c4hnliches wiederholte sich auf der Nauheimer Naturforscher\u00adversammlung 1921. Anl\u00e4\u00dflich der Leipziger Zentenarfeier 1922 endlich sahen sich 19 Physiker, Mathematiker und Philosophen zu einem gemein\u00adsamen Protest gezwungen, in dem es u. a. hei\u00dft: \u201eSie (die Unterzeichneten, darunter Lenard, Gehrcke, Lipsius, Palagyi, Mohorovicic, Fricke, Vogt\u00adherr, Kremer, Lothigius) beklagen aufs tiefste die Irref\u00fchrung der \u00f6ffent\u00adlichen Meinung, der die Relativit\u00e4tstheorie (RTH) als L\u00f6sung des Welt\u00adr\u00e4tsels angepriesen wird und die man \u00fcber die Tatsache im unklaren h\u00e4lt, da\u00df viele und auch sehr angesehene Gelehrte der drei genannten Forschungsgebiete die RTH nicht nur als eine unbewiesene Hypothese ansehen, sondern sie sogar als eine im Grunde verfehlte und logisch un\u00adhaltbare Fiktion ablehnen.&#8220;<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Dies alles wurde kaum bekannt.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Zeitschriften und Zeitungen, die allein die Stimme der Aufkl\u00e4rung und Kritik oder doch wenigstens des Zweifels vor die Hunderttausende zu bringen in der Lage w\u00e4ren, scheinen sich mit verschwindend wenig Ausnahmen verschworen zu haben, jedes, auch das platteste Ja zu bringen, jedem Nein sich zu verschlie\u00dfen. \u00c4hnliches gilt leider auch f\u00fcr die Haltung der Verleger und neuerdings schlie\u00dft sich der gleichen Parole auch der Rund\u00adfunk an. Forscher von gr\u00f6\u00dftem Namen wissen hiervon zu berichten.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">So konnte es der Allgemeinheit vorenthalten bleiben, da\u00df die RTH, weit entfernt, ein sicherer wissenschaftlicher Besitz zu sein, neuerdings durch unwiderlegbare Argumente als ein Komplex in sich widerspruchsvoller Behauptungen, als denkunm\u00f6glich und -\u00fcberfl\u00fcssig nachgewiesen ist. Es ist nicht bekannt geworden, da\u00df bereits die geistigen V\u00e4ter Ein\u00adsteins, da\u00df die Gegner an Zahl und Bedeutung den Anh\u00e4ngern zum mindesten Mach und Michelson, die RTH ablehnten. Es ist nicht bekannt geworden, gewachsen sind.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Mehr noch f\u00e4llt ins Gewicht die unerh\u00f6rte Tatsache, da\u00df weder von Einstein selbst noch von seinen Kommentatoren auch nur der Anlauf zu dem Versuch unternommen wird, die mehr und mehr sich h\u00e4ufenden Argumente der Gegner zu entkr\u00e4ften.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Ein offener Brief von Prof. Kraus (Prag) an Einstein und Laue (1925), in dem mit zwingender Logik entscheidende Antwort auf entscheidende Fragen gefordert wird, wurde unbeachtet gelassen. Schon vorher hatte man Kraus und Gehrcke verhindert, in der \u201eZeitschrift f\u00fcr Physik&#8220; und im \u201eLogos&#8220; neue Bedenken zu \u00e4u\u00dfern und Schw\u00e4chen des Gegners auf\u00adzudecken. Der Naturforscherkongre\u00df in Innsbruck w\u00fcnschte keinen Vor\u00adtrag gegen die RTH, nachdem im Jahre vorher Schlick einen solchen f\u00fcr Einstein hatte halten d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Gerade weil die RTH zu einer Angelegenheit nicht nur der Wissenschaft, sondern der Allgemeinheit geworden ist oder gemacht wurde, gerade weil sie unser ganzes Weltbild umgestalten will oder soll, h\u00e4tten ihre Verfechter die Verpflichtung, Rede zu stehen im Dienste der Wahrheit, um die allein es geht. H\u00e4tten Zeitschriften und Zeitungen die Pflicht, den Meinungsaustausch nicht zu sabotieren.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Zweck dieser Ver\u00f6ffentlichung ist, dem Terror der Einsteinianer einen \u00dcberblick \u00fcber Zahl und Gewicht der Gegner und Gegengr\u00fcnde entgegen\u00adzustellen. Zweck ist, der Aufkl\u00e4rung der Allgemeinheit und der Kl\u00e4rung der in Frage stehenden Probleme zu dienen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Herausgeber sind darauf gefa\u00dft, da\u00df die Gegenseite sich auf unzweifelhaft vorhandene schw\u00e4chere, angreifbare Argumente, auf ge\u00adlegentliche Widerspr\u00fcche zwischen den einzelnen Autoren st\u00fcrzen und so die vorliegende Sammelschrift zu entwerten versuchen wird. Dem\u00adgegen\u00fcber sei im voraus festgestellt, da\u00df eine einheitliche und authentische Darstellung auch der Relativit\u00e4tstheorie weder von Seiten Einsteins noch von selten seiner zahlreichen Kommentatoren vorliegt. Vielmehr schillert die RTH in allen Farben. Einstein selbst hat sich in wider\u00adspruchsvollen Deutungen (s. \u00c4therfrage, Uhrengang, Geltung der ab\u00adsoluten Konstanz der Lichtgeschwindigkeit) ergangen, die wiederum in gelegentlichem Gegensatz zu den Deutungen von Mie, Reichenbach, Thirring, Born, Freundlich, Sommerfeld, Riebesell, Weyl, Schlick, Planck, Petzoldt u. a. stehen, w\u00e4hrend diese wieder unter sich physikalisch, mathe\u00admatisch und erkenntnistheoretisch auseinandergehen. (N\u00e4heres hier\u00fcber bei Gehrcke, Kraus, Lenard, Lipsius, Linke a. u. a. O.) Selbst \u00fcber elemen\u00adtarste Grundbegriffe wie \u201eZeit&#8220;, \u201eWirklichkeit&#8220; (der Raumverk\u00fcrzung usw.) herrscht tiefgehende Unklarheit und Meinungsverschiedenheit. Der vieldeutigen und mi\u00dfverst\u00e4ndlichen Gegenfront kann daher keine ein\u00adheitliche Eigenfront entgegengestellt werden. Aber sicherlich findet sich zu jedem Argument der Einstein-Seite das entsprechende entlarvende Gegenargument. Bei unbefangener und gerechter Pr\u00fcfung wird das vorliegende Material in seiner Gesamtheit unter allen Umst\u00e4nden gegen Einstein und jede Lesart seiner Theorie zeugen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die Herausgeber.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende)<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Lesen Sie bitte <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.literature.at\/webinterface\/library\/ALO-BOOK_V01?objid=17088\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a><\/strong> weiter!<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Beachten Sie auch die Eintr\u00e4ge von <strong><a title=\"G. O. Mueller\" href=\"http:\/\/www.worldnpa.org\/php2\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=597\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G. O. Mueller<\/span><\/a><\/strong><br \/>\nim <strong><a title=\"4. Kapitel seiner Dokumentation,\" href=\"http:\/\/www.ekkehard-friebe.de\/kap4.pdf\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">4. Kapitel\u00a0seiner Dokumentation,<\/span><\/a>\u00a0<\/strong>Suchbegriff: &#8222;Hundert Autoren&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachstehend bringe ich das Vorwort zu dem Buch: HUNDERT AUTOREN GEGEN EINSTEIN Herausgegeben von Dr. Hans Israel, Dr. Erich Ruckhaber, Dr. Rudolf Weinmann, R. Voigtl\u00e4nder-Verlag, Leipzig 1931. Zitat: VORWORT Es ist ein in der Geistesgeschichte der Menschheit einzig dastehender Fall, da\u00df eine Theorie als kopernikanische Tat ausgerufen und gefeiert wird, die selbst im Falle ihrer [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-1365","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-projekt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1365"}],"collection":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1365"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1365\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1365"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1365"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1365"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}