{"id":1295,"date":"2009-03-06T16:51:31","date_gmt":"2009-03-06T15:51:31","guid":{"rendered":"http:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/?p=1295"},"modified":"2009-03-06T16:57:40","modified_gmt":"2009-03-06T15:57:40","slug":"brauchen-wir-ein-neues-physikalisches-weltbild","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ekkehard-friebe.de\/blog\/brauchen-wir-ein-neues-physikalisches-weltbild\/","title":{"rendered":"Brauchen wir ein neues physikalisches Weltbild?"},"content":{"rendered":"<dl class=\"clearfix fotor\" style=\"width: 182px; text-align: justify;\">\n<dt><img decoding=\"async\" title=\"Buch-Cover-G\u00fcnther Baer \" src=\" http:\/\/ekkehard-friebe.de\/Buch3-C.jpg\" alt=\"SPUR IRRTUM\" \/> <\/dt>\n<dd style=\"text-align: left;\"><em><\/em><\/dd>\n<\/dl>\n<dt>Nachstehend bringe ich das erste Kapitel:<br \/>\n<strong><a title=\"&quot;Brauchen wir ein neues physikalisches Weltbild?&quot;\" href=\"http:\/\/www.miriup.de\/spur\/1.html\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\"><em>&#8222;Brauchen wir ein neues physikalisches Weltbild?&#8220;<\/em><br \/>\n<\/span><\/a><\/strong>aus dem Buch: <strong>&#8222;SPUR eines JAHRHUNDERTIRRTUMS&#8220;<\/strong> von <strong><a title=\"G\u00fcnther Baer\" href=\"http:\/\/www.worldnpa.org\/php2\/index.php?tab0=Scientists&amp;tab1=Display&amp;id=603\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">G\u00fcnther Baer<\/span><\/a>.<\/strong> <\/dt>\n<dt>\u00a0<\/dt>\n<dt><strong>Zitat:<\/strong><\/dt>\n<dt>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>1 Brauchen wir ein neues physikalisches Weltbild?<\/strong><\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Noch immer steckt die Natur voller grundlegender Geheimnisse, obwohl manche Naturwissenschaftler und Autoren bereits so tun, als seien wir gegenw\u00e4rtig nur noch damit besch\u00e4ftigt, die allerletzten R\u00e4tsel unserer Welt zu l\u00f6sen. Seit etwa zweitausend Jahren ist eine systematische Naturbeobachtung und -erforschung durch den Menschen erkennbar, und besonders in den letzten Jahrhunderten zeigt sich das Bem\u00fchen, s\u00e4mtliche Erscheinungen der physikalischen Welt und deren Ursachen in ein einheitliches Gedankengeb\u00e4ude mit logischer Struktur einzuordnen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Doch bis heute m\u00fcht man sich vergeblich um diese Vereinheitlichung, sucht man nach der &#8222;Urkraft&#8220;, nach einer &#8222;Weltformel&#8220;, nach dem einigenden Band, das allen bekannten physikalischen Wechselwirkungen die innere Geschlossenheit geben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><!--more-->Das moderne physikalische Weltbild entstand um die Jahrhundertwende. Es wurde wesentlich gepr\u00e4gt durch Albert Einstein, der den zu dieser Zeit vorherrschenden Naturanschauungen mit seiner Antwort auf eine experimentelle &#8222;Frage an die Natur&#8220; eine qualitativ neue Denkrichtung gewiesen hat. Mit einigen daraus abgeleiteten k\u00fchnen, theoretisch beeindruckenden und praktisch n\u00fctzlichen Schlu\u00dffolgerungen verlieh er seinem Weltbild einen gewissen Heiligenschein und eine scheinbare Unumst\u00f6\u00dflichkeit.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Einstein selbst geh\u00f6rte auch zu den Zweiflern: &#8222;Die moderne Physik hat alle Fragen von neuem aufgerollt und auch gel\u00f6st. Allerdings sind uns aus dem Ringen um diese L\u00f6sungen wieder neue, noch tiefgr\u00fcndigere Probleme erwachsen. Unser Wissen erscheint im Vergleich zu dem der Physiker des neunzehnten Jahrhunderts betr\u00e4chtlich erweitert und vertieft, doch gilt f\u00fcr unsere Zweifel und Schwierigkeiten das gleiche.&#8220; Es ist beachtenswert, wie die moderne Physik die offenen Fragen des alten Weltbildes &#8222;gel\u00f6st&#8220; hat.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Die moderne Physik, d.h. das moderne physikalische Denken, entstand und entwickelte sich aus dem sogenannten &#8222;mechanistischen&#8220; Denken. Die &#8222;Mechanisten&#8220; h\u00e4tten ihre Denkart vielleicht so charakterisiert: &lt;Jede physikalische Erscheinung (Wirkung) hat eine eindeutige Ursache, die mit dem gesunden Menschenverstand anschaulich als direkte stoffliche Wechselwirkung der verschiedenen Zustands- und Bewegungsformen der Materie erkl\u00e4rbar ist.&gt; Zu den aktivsten Vertretern dieser Denkrichtung z\u00e4hlen auch namhafte Wegbereiter unseres heutigen physikalischen Wissens: Michael Faraday (1791-1867), James Clerk Maxwell (1831-1879), Heinrich Hertz (1857-1894) und Hendrik Antoon Lorentz (1853-1928).<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Vor Zeiten war die Arbeit der Naturforscher, die sich auch Naturphilosophen nannten, zun\u00e4chst wenig anwendungsorientiert. Obwohl die sich entwickelnde Gro\u00dfproduktion zunehmend nach anwendungsbereiten L\u00f6sungen verlangte, hatten die &#8222;Mechanisten&#8220; vorrangig eine erkenntnistheoretische Zielstellung: Sie suchten nach inneren Ursachen und Zusammenh\u00e4ngen, um zu erkennen, was die Welt im Innersten zusammenh\u00e4lt.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Das moderne physikalische Denken ist dagegen hochgradig zweckorientiert, obwohl seine F\u00fcrsprecher besonders den theoretischen, verallgemeinernden Wert hervorheben. Die moderne Theorie vergeudet weder Zeit noch M\u00fche zur anschaulichen Erkl\u00e4rung &#8222;unerkl\u00e4rbarer&#8220; Erscheinungen; sie ist schon hundert Jahre voll beansprucht, sich selbst zu beweisen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Und dies sind die methodischen St\u00fctzen des modernen Weltbildes: Einstein erkl\u00e4rt das Vakuum zum stofflich leeren Raum, in dem es nun definitiv keine stofflichen Wechselwirkungen mehr zu suchen und zu erforschen gibt. Die m\u00f6glicherweise daraus resultierenden undurchschaubaren Erscheinungen werden als &#8222;unerkl\u00e4rbare&#8220; Erscheinungen definiert, erhalten klangvolle Namen und werden in den Rang eines Naturgesetzes, zu einer selbst\u00e4ndigen physikalischen Realit\u00e4t, erkl\u00e4rt. Die moderne Theorie erfa\u00dft, abstrahiert, modelliert und verkn\u00fcpft nur die \u00e4u\u00dferen Erscheinungen (Wirkungen), die dann an mathematischen Modellen vorz\u00fcglich mehrdimensional berechnet werden. Und was aus dieser Modellvorstellung nicht ableitbar ist, hat im physikalischen Weltbild keine echte Daseinsberechtigung. Die Frage nach m\u00f6glichen inneren Ursachen einer physikalischen Erscheinung wird als &#8222;mechanistisch&#8220; abgewertet und geh\u00f6rt, wie man vernimmt, l\u00e4ngst auf den M\u00fcllhaufen der Wissenschaftsgeschichte. Wagt es noch jemand, wissenschaftlich querzudenken?<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Unter einer physikalischen &#8222;Erkl\u00e4rung&#8220; wird gew\u00f6hnlich nur die Verkn\u00fcpfung und Anwendung experimentell ermittelter und als Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit formulierter Fakten verstanden. Zur &#8222;Ursache&#8220; einer &#8222;unerkl\u00e4rbaren&#8220; Erscheinung wird somit ein Wort, eine Formel oder eine den Feldlinien &#8222;zugeordnete&#8220; Eigenschaft. Es wird betont, da\u00df Ursache-Wirkungs- Beziehungen und der gesunde Menschenverstand in der modernen Physik nur begrenzt anwendbar seien. Ein nicht zu erkl\u00e4rendes Gesetz, weil grunds\u00e4tzlich &#8222;nicht erkl\u00e4rbar&#8220;, gilt eben, wie man oft h\u00f6rt und liest, &#8222;weil die Welt so eingerichtet ist&#8220;.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Auch die Chemie ist trotz ihrer inneren Geschlossenheit eine Experimentalwissenschaft geblieben. Man hat sich daran gew\u00f6hnt, mit n\u00fctzlichen Fakten und Begriffen zu operieren. Doch welche urs\u00e4chlichen Zusammenh\u00e4nge verbergen sich z.B. hinter dem &#8222;Periodensystem&#8220;, dem &#8222;Atomzerfall&#8220; und der &#8222;Wertigkeit&#8220;? Woran liegt es, da\u00df einige Atome stabile Bindungen miteinander eingehen und andere gar nichts voneinander wissen wollen?<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">So leben wir nun mit einem physikalischen Weltbild voller abstrakter Gesetze, Regeln, Rezepte, Modell-, Ersatz- und Hilfsvorstellungen.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Man deutet die Gravitation als &#8222;Massenanziehungskraft&#8220;, aber niemand vermag deren Wesen zu erkl\u00e4ren, und \u00fcberall sucht man m\u00fchsam nach den Massen, die die Welt zusammen und in Bewegung halten sollen. Zahllose Entstehungs-, Existenz- und Bewegungsformen von Himmelsgebilden sind durch &#8222;Massenanziehungskraft&#8220; \u00fcberhaupt nicht erkl\u00e4rbar.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Der &#8222;tiefere Sinn&#8220; des hypothetischen &#8222;Urknalls&#8220;, nach dem, mathematisch zur\u00fcckgerechnet, das jetzt expandierende Weltall urspr\u00fcnglich in einem Punkt konzentriert gewesen sein soll, ist wohl, (nur leicht hinkend) einer &#8222;Milchm\u00e4dchenrechnung&#8220; vergleichbar: Wenn 10 Bauarbeiter ein Haus in 100 Tagen erbauen, dann bauen 1000 Arbeiter ein Haus in einem Tag. (!?)<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Derzeitige physikalische Auffassungen lassen es theoretisch zu, da\u00df die Expansion irgendwann durch Massenanziehungskr\u00e4fte aufgehalten und in einen erneuten Verdichtungsproze\u00df umgelenkt werden kann.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Fast alle elektromagnetischen Erscheinungen werden heute dem gehobenen Nachwuchs aus den Maxwell&#8217;schen Gleichungen abgeleitet oder in umschriebener Form als Fakt dargestellt, wobei man sich schlicht auf das Experiment beruft. Man hantiert mit beeindruckenden Begriffen, Experimenten und Berechnungsmethoden und beherrscht alles bestens. Aber: Vom Professor der theoretischen Physik bis zum Lehrling der praktischen Elektrotechnik vermag bis heute niemand zu sagen, was sich da eigentlich wie bewegt und gegenseitig beeinflu\u00dft.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Unser modernes physikalisches Wissen ist gut geeignet, die nat\u00fcrliche Welt auszunutzen und zu beherrschen, was wir t\u00e4glich in allen Bereichen von Wissenschaft und Technik praktizieren. Wir k\u00f6nnen (fast) alles, wir beherrschen die Mittel zum Zweck. Aber \u00fcber innere Ursachen und Hintergr\u00fcnde der \u00e4u\u00dferen Erscheinungen wissen wir nichts.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Das physikalische Weltbild ist ungeeignet zum Erkennen innerer physikalischer Wahrheiten, weil es den Weg dahin grunds\u00e4tzlich versperrt. Es bleibt damit Raum f\u00fcr Spekulationen jeglicher Art. Die wissenschaftliche Theorie steht sprach- und ratlos daneben und kann nicht mal ahnen, in welcher Richtung eine L\u00f6sung f\u00fcr die &#8222;gro\u00dfen R\u00e4tsel unserer Welt&#8220; zu suchen ist.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Immer mehr Physiker glauben, die Naturgesetze seien \u00fcbernat\u00fcrlich, von Gott geschaffen und durch Menschen \u00fcberhaupt nicht erkl\u00e4rbar. Die Ohnmacht der Theorie, die hier nur leicht angedeutet wurde, bietet hinreichend Anla\u00df und verlangt, dem Entwicklungsweg des physikalischen Weltbildes aus neuer Sicht offen, sachlich und kritisch nachzusp\u00fcren.<\/p>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\"><strong>(Zitatende)<\/strong><\/p>\n<\/dt>\n<dt>\n<p style=\"TEXT-ALIGN: justify\">Lesen Sie bitte <strong><a title=\"hier\" href=\"http:\/\/www.miriup.de\/spur\/index.html\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #800000;\">hier<\/span><\/a><\/strong> weiter!<\/p>\n<\/dt>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachstehend bringe ich das erste Kapitel: &#8222;Brauchen wir ein neues physikalisches Weltbild?&#8220; aus dem Buch: &#8222;SPUR eines JAHRHUNDERTIRRTUMS&#8220; von G\u00fcnther Baer. \u00a0 Zitat: 1 Brauchen wir ein neues physikalisches Weltbild? 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