Archiv für Juni 2011

43- Dr. Reinhard Schlögl: „Aussenseiter der Naturwissenschaft“

Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der  Abschnitt 43  der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.

Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).

Zitat: 
Barth, der sich zeitlebens auch intensiv mit Philosophie auseinandergesetzt hat, kritisiert auch Einsteins Methode des Umgangs mit den Begriffen Raum und Zeit. „Raum und Zeit können nicht Gegenstand der Physik sein, denn Raum und Zeit an sich haben keinerlei Eigenschaften. [Anmerkung 279: W. Müller, zit. nach Barth, Einstein widerlegt, vgl. S.101.] Sie sind nur Möglichkeit, Potenz. Raum als Möglichkeit zu räumlichen Beziehungen, Zeit als Möglichkeit zu zeitlichen Veränderungen. Eine solche Möglichkeit hat keinerlei Eigenschaften. Man kann sie weder krümmen, noch kann man sagen, sie sei endlich oder unendlich. Nur das, was… durch diese Möglichkeit verwirklicht ist, kann gekrümmt sein, endlich oder unendlich sein.“ Im Kapitel „Ein­stein und seine Propheten“ schafft sich Barth langsam jenen Stil, für den er heute im Kreise etablierter Wissenschaft sozusagen „berühmt-berüchtigt“ ist.

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42- Dr. Reinhard Schlögl: „Aussenseiter der Naturwissenschaft“

Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der  Abschnitt 42  der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.

Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).
Zitat:
1968 brachte er [Barth] neuerlich eine erweiterte Auflage dieser Schrift unter dem Titel „Ein­stein widerlegt – Rationale Physik gegen magisch-paradoxe Theorie“ heraus, in der der Stil seiner Kritik bereits schärfer ist. Das Vorwort dieses Werkes hat folgende Präambel: „Du kannst jederzeit eine gewisse Anzahl von Menschen bluffen. Aber die ganze Welt für alle Zeiten zu bluffen, glaube mir, das ist unmöglich.“ [Anmerkung 272: Barnum, der Erfinder des Bluffs, zit. nach E. Gehrcke (1924): Die Massensuggestion der Relati­vitätstheorie, Berlin] Barth schreibt, dass er durch die Herausgabe seiner Zeitschrift „Wissen im Werden“, die er im Jahr 1958 begonnen hatte, nach und nach einen Kreis von Relativisten kennen gelernt hatte – einen Teil jener „Garde“, die noch aktiv am Einsteinrummel der 20-er Jahre teilge­nommen hatte. Nach anfänglicher Einsamkeit in seiner Eigenschaft als Einsteinkritiker sah sich Barth nach 1954 in einem kleinen Kreis von Aussenseitern, die „sich dem Vor­wurf aussetzten, sie verstünden entweder nichts von der Sache“ oder „seien eben zu dumm“, wie Barth schreibt. [Anmerkung 273: G. Barth (1968): „Einstein widerlegt“, S.5] und der Autor verweist auf Andersens Märchen von des Kaisers neuen Kleidern.

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Eduard Bardas: „Die Dritte Wissenschaftliche Revolution“

Heute bringe ich eine umfangreiche Studie von Eduard Bardas zu einer Proto-Theorie über die wahre Natur der Materie.

Zitat:

Die Dritte Wissenschaftliche Revolution
Eine Proto-Theorie über die wahre Natur der Materie 
Prototheorien oder Protowissenschaften, sind Wissenschaften, im Entstehen, für die es noch keinen Platz im Lehrgebäude der etablierten Wissenschaft gibt, aber es kann sein, das was heute noch Außenseitertheorie ist, morgen in den Lehrbüchern stehen kann oder als verfehlter Ansatz verworfen wird.

            Große Ideen und unentdeckte Durchbrüche warten auf diejenigen, die fähig sind, eine der Schutzhüllen zu entfernen, die die Wahrheit verdecken. (Neil Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond, 20. Juli 1994)

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41- Dr. Reinhard Schlögl: „Aussenseiter der Naturwissenschaft“

Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der  Abschnitt 41  der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl

Kapitel 3: GEGENWART, Unterabschnitt: 3.8.2.4 FALLSTUDIE GOTTHARD BARTH, (Fortsetzung).

Zitat: 
Zum Thema „Naturbeschreibung und Naturerklärung“ führt Barth in Hinblick auf die Vorliebe der Relativisten für „kühne Behauptungen“ als Beispiel den Newtonschen Eimerversuch an (Newton dreht einen an einer Schnur hängenden, mit Wasser gefüllten Eimer: dadurch steigt das Wasser infolge der Zentrifugalkraft am Rand in die Höhe); „die Relativisten behaupten dagegen, dass man auch bei diesem Experiment nicht un­terscheiden könne, ob sich das Wasser bewegt oder das Laboratorium. Zum Beweis dieser Behauptung schlagen sie einen Gegenbeweis vor: Man hänge wieder einen Ei­mer mit Wasser auf. Doch wird diesmal der Eimer festgehalten und dafür das ganze Weltall um ihn herumgedreht“ Wieder zeige sich der gleiche Effekt. „Zwischen bei­den Versuchen besteht allerdings ein grundlegender Unterschied: Newton hat seinen Eimer wirklich aufgehängt und gedreht. Die Relativisten drehen das Weltall nur in Gedanken.“

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T. E. Phipps, Jr.: “Twin Paradoxes”

Vor kurzem gab uns das Forschungsprojekt G. O. Mueller folgenden Hinweis (Zitat):

„Bei unserer aktuellen Auswertungsarbeit ist uns eine – wieder einmal ganz vorzügliche – Arbeit von Phipps zugefallen, wie ein Geschenk an alle, die gegenwärtig für den “Offenen Brief” werben wollen. Phipps ist nach unserem Urteil ein Groß-Autor der Kritik, und dieser Artikel einer seiner besten:
Phipps, Thomas E., jr.: Twin paradoxes. – In: Apeiron. 14. 2007, No. 3, July, S. 300 – 319 =
http://redshift.vif.com/JournalFiles/V14NO3PDF/V14N3PHI.pdf– 20 S. [……..]

Zu allem Überfluß ist dieser Artikel auch noch verfügbar im Internet, kann also jederzeit abgerufen werden. [………] Der Artikel hat auch inhaltlich große Vorzüge, weil er überwiegend erkenntnistheoretisch argumentiert, also mit der Logik und der Methodik des Argumentierens und dem Beginn des Schwindels schon bei der Semantik, wozu man keine mathematischen Höhenflüge benötigt.“

(Zitatende, Ergänzung von Links durch Friebe)

Lesen Sie bitte hier weiter!
Beste Grüße Ekkehard Friebe