Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 18 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Zitat:
Im Kreis der alternativen Forscher macht sich zur Zeit gelegentlich eine gewisse Frustration bemerkbar, zumal bisher nichts wirklich einer streng sachlichen Überprüfung standhält. Ähnlich wie bei V. Schauberger (vgl. „Fallstudie Schauberger“), der ja den Technikern seiner Zeit zurief: „Ihr bewegt falsch“ – und dies in umfassendem Sinn meinte, so sind auch die Mitglieder des Tesla-Institutes der Meinung, dass das menschliche Denken soz. als Ganzes umschwenken müsse – also nicht bloss im Energiebereich oder auf anderen Einzelgebieten; es gilt, Zusammenhänge ganzheitlich zu erfassen und nicht, wie bisher, nur einzelne, enge Bereiche zu erforschen. Werbik: „Wir erfüllen ein Mittlerfunktion. Ein einzelner Forscher kommt selten zu einem wirklich befriedigendem Ergebnis. Es erfordert die Überwindung all jener eigenartigen Beschränkungen, denen der Einzelne als Mensch unterworfen ist. Innerhalb einer grösseren Gemeinschaft können individuelle, zweckentsprechende Fäden gezogen werden.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 17 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Zitat:
Die Projektgruppe GYMA des Tesla-Institutes hat Konstruktionspläne erarbeitet, nach denen sie eine Maschine für extreme Tourenbereiche bauen will. „Ab etwa 16.000 bis 18.000 UpM dürfte die erzeugte elektrische Leistung des DePalma-Magnetkreiselmodells ausreichen, um die notwendige Leistung des Antriebsmotors aufzubringen. Die theoretischen Ursachen sind noch ungeklärt. Möglicherweise spielt der „magnetogyroskopische Effekt“ eine Rolle, das heisst, dass es beim extrem hochtourigen Magnetkreiselgenerator zu einer Wechselwirkung mit den natürlichen Feldern, zum Beispiel dem Schwerkraftfeld der Erde kommt.“ [Anmerkung 20: C. Werbik in A. und I. Schneider, Thun/Schweiz (1990): „Interviews im Zeichen der Zeit“, S.95]
Das Tesla-Institut forscht auch auf anderen Gebieten. Etwa im Bereich der Nutzung von Sonnenenergie, Windenergie und der geothermischen Energie. Alternative Energieträger, wie zum Beispiel Wasserstoff sind ebenso Gegenstand der Forschung wie die Untersuchung von Wirbelphänomenen, [Anmerkung 21: Siehe „Fallstudie Schauberger“] „nicht-lineare Prozesse“, ja sogar monetäre Abläufe werden unter energetischen Aspekten untersucht. Dipl.Ing. Christian Werbik, Leiter des Institutes: „Wir haben bewußt Tesla gewählt, um unsere Ausrichtung anzudeuten, weil er ein Vorkämpfer für Technik und Energie war. Er ist ein Pionier der modernen Elektrotechnik“.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 16 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART, Zitat:
3.2.1 Österreich:
„Tesla-Institut- Österreichische Gesellschaft zur Erforschung ungenutzter Energiereserven“/ Wien [Anmerkung 12: Federführend ist Dipl.Ing. Christian Werbik]
„Umweltschütz-Zentrum (Gesellschaft für Sonnenenergie, Ideen, Finanzierung, Bürgerinitiative)“/Wien [Anmerkung 13: Federführend ist Ing. Alois Urach]
„Arbeitsgemeinschaft Die Jahreszeiten“/ Wien [Anmerkung 14: Federführend ist Dr. G.F. Schulz, E. Sumpich]
„Gruppe der Neuen“ – aus der „Pythagoras-Kepler-Schule“/ Lauffen-Bad Ischl [Anmerkung 15: Federführend ist Dipl.Ing. Walter Schauberger]
3.2.2 Deutschland:
„Internationaler Verein zur Förderung der Randwissenschaften“ e.V. [Anmerkung 16: Hauptrepräsentanten sind Dr. W. Schmidt, Dipl.Ing. E. Friebe]
„Verein für Bewegungsforschung – Institut für Strömungswissenschaften“ e.V., D-7881 Herrischried „Gruppe der Neuen“ e.V., Köln [Anmerkung 17: Federführend sind Harthun, Schauberger]
3.2.3 Schweiz:
„SAFE- Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für freie Energie“, Einsiedeln, Schweiz.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 15 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 3: GEGENWART
Zitat:
Ist also das Zurückblicken und der Bezug zu Vergangenem auch für die etablierte Wissenschaft von Bedeutung, so scheint dies bei den Aussenseitern eine besondere Überbetonung zu erfahren. Dass dies für den einzelnen Forscher unter Umständen sogar verhängnisvoll sein kann, wurde unter anderem auch im 2.Kapitel dieser Arbeit am Beispiel von Piazzi Smyth aber auch bei Newton gezeigt. Die Gegenwartssituation ist dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseiter in extrem hohem Mass „aus dem Rahmen fallen“, da sie mit ihren Theorien und Ideen zum Teil sogar eine der Wissenschaft völlig fremde Sprache sprechen (Beispiel: Viktor Schauberger) oder dass sie Wege beschreiten, die von der etablierten Wissenschaft längst verlassen wurden (Beispiel: Stefan Marinov).
„Unter den ‚ganz Verrückten‘ kann es natürlich auch echte Entdecker geben in dem Sinn, dass jede neue Idee auch eine neue Sprache, eine neue Terminologie nach sich zieht.“ [Anmerkung 5: E. Oeser in R. Schlögl (1988): „Aussenseiter der Wissenschaft“, Radiokolleg]
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 14 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Zitat:
Kapitel 3 GEGENWART
„Aussenseiter sind die Hofnarren der Wissenschaft!“ Ekkehard Friebe
[Anmerkung 1: Dipl.Ing. Ekkehard Friebe (Patentamt/München)
in R. Schlögl (1988): „Aussenseiter der Wissenschaft“, Radiokolleg]
3.1 Einleitung
Im historischen Teil dieser Arbeit wurde bereits deutlich, dass das Aussenseitertum im Bereich der Wissenschaft ein bunt schillerndes Kontinuum ist. Ein grundlegender Unterschied zwischen diesen Aussenseitern und jenen, die in diesem Kapitel behandelt werden, ist vor allem der, dass im 2.Kapitel zwangsläufig nur von solchen Wissenschaftern die Rede war, die letztlich erfolgreich warn. Naturgemäss sind all jene, die sich nicht durchsetzen konnten, in Vergessenheit geraten und ihre Arbeiten sind entweder verloren gegangen oder nicht mehr zugänglich. So ist ein direkter Vergleich zwischen „historischen Aussenseitern“ und „Aussenseitern der Gegenwart“ praktisch unmöglich. Es bietet sich also folgender Befund:
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 13 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 1: EINLEITUNG (Fortsetzung), Zitat:
1.14 Evolutionäre und revolutionäre Wissenschaftsentwicklung und die Rolle der Aussenseiter
Sowohl die „normale“ Entwicklung einer Wissenschaft als auch „Sprünge“ bzw. „Diskontinuitäten“ im Rahmen dieser Entwicklung in Form ausserordentlicher, prinzipiell neuer Entdeckungen lassen sich unter einen evolutionären Begriff subsumieren. Lediglich die jeweiligen Ablaufgeschwindigkeiten sind unterschiedlich. Unter dem Begriff der Evolution wird im allgemeinen ein primär kontinuierliches Phänomen gesehen, das ohne grössere „Sprünge“ abläuft; innerhalb dieses „gradweisen“ Sich-Veränderns kann es dennoch grössere „Entwicklungsstufen“ geben: Speziell die moderne Katastrophentheorie, die eng mit der Evolutionstheorie verknüpft ist, zeigt, dass sich Phasen kontinuierlichen Wachstums mit sprunghaften Phasen ablösen, die dann grosse Veränderungen hervorrufen.
Unter den Begriff der Evolution könnte man also auch jenen Begriff subsumieren, der (aus der Sozialgeschichte stammend) den Revolutionsbegriff darstellt. Es gibt demnach keine radikalen Unterschiede zwischen Evolution und Revolution, sondern der Unterschied liegt lediglich in der verschiedenen Ablaufgeschwindigkeit bzw. im Wachstumsmodus des Wissens.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 12 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 1: EINLEITUNG (Fortsetzung), Zitat:
1.11 Die Bestrafung des vom „rechten Weg“ Abweichenden
Stuhlhofer schreibt dazu: „Als Strafe in der Wgs. betrachte ich negative Äusserungen über Forscher. Also nicht ein Ignorieren (= der Forscher wird überhaupt nicht erwähnt), sondern der Forscher wird erwähnt, …und (es gibt) kritische oder geringschätzige Bemerkungen über ihn. Naheliegend ist die Vermutung, dass es zu solchen Bestrafungen kommt, wenn ein Naturforscher Irrtümer vertreten hat…. Es muss sich dabei um einen bedeutenden Naturforscher handeln; nur bei ihnen sind Irrtümer auch der Rede wert. Die Irrtümer unbedeutender Naturforscher bemerkt die Wgs. gar nicht, weil sie auf diese unbedeutenden Naturforscher gar nicht achtet.“ [Anmerkung 50: F. Stuhlhofer (1987): „Lohn und Strafe in der Wissenschaft“, S. 327]
1.12 Der Aussenseiter als Theoretiker
Heute ist es zumeist so, dass Aussenseiter vor allem im Bereich der Theorie zu finden sind; nur selten sind sie im Bereich der Empirie tätig. Ausnahmen bestätigen jedoch diese „Regel“: S. Marinov ist zum Beispiel ebenso eifriger Experimentator, wie W. Schauberger. [Anmerkung 51: Vgl. 3. Kapitel]
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 11 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 1: EINLEITUNG (Fortsetzung), Zitat:
1.9 Der wissenschaftssoziologische Aspekt
Der Sozialphilosoph G. Schwarz bezeichnet diesen Aspekt als „evolutiven Aspekt“, der ja zunächst den Sinn hat, die Veränderungen in der Gesellschaft überhaupt erst möglich zu machen. Bei Untersuchungen, deren Anfänge bis in die 30-er Jahre zurückreichen und in den 50-er und 60-er Jahren intensiviert wurden, hat sich gezeigt, dass bestimmte Personen nicht anerkannt bzw. akzeptiert werden und aus Gruppen ausgeschlossen werden. G. Schwarz: „Das ist immer dann der Fall, wenn jemand neu in eine Gruppe hineinkommt…
Die Erklärung dafür ist noch nicht ganz gelungen, aber ein wichtiger Punkt ist sicher der, dass jemand, der neu zu einer Gruppe dazukommt, deren Struktur verändert. [Anmerkung 44: Dies gilt nur für kleine Gruppen. Das Eindringen in grössere Gruppen ist leichter, als das Eindringen in kleinere, geschlossene Gruppen. Anders verhält es sich bei Gruppen, die nur einen lockeren inneren Zusammenhalt haben.]…….Viele Aussenseiter sind dadurch charakterisiert, dass sie eine von der Gruppenmeinung abweichende Meinung haben und diese abweichende Meinung wird von der Gruppe eben nicht akzeptiert.“
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 10 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 1: EINLEITUNG (Fortsetzung), Zitat:
1.8.1.1 Die Bewahrung der Gruppenidentität
Dazu schreibt Eibl-Eibesfeldt: „…Die bindende Vertrautheit der Gruppenmitglieder basiert… auch darauf, dass eigentlich alle mehr oder weniger nach gleichen Normen handeln und sich damit auch gegenseitig verstehen… Zugleich ist die Einhaltung der gruppenspezifischen Norm ein Mittel der Absetzung gegen andere, die als Fremde nicht den gleichen Normen anhängen… Die Gruppennorm wird verteidigt. Es gibt eine normangleichende Aggression, die sich gegen solche Gruppenmitglieder wendet, die in auffälliger Weise von der Gruppennorm abweichen. Diese normangleichende oder normerhaltende Aggression durchläuft verschiedene Eskalationsstufen, und zwar in allen Kulturen in sehr ähnlicher Weise. Sie führt schliesslich zu einer Ausstossungsreaktion, wenn der Abweichende sich nicht angleichen kann.“ [Anmerkung 36: I .Eibl-Eibesfeldt, „Biologie des menschlichen Verhaltens“, S.409]
Eibl-Eibesfeldt erwähnt in diesem Buch Arbeiten von A. Seywald aus den Jahren 1977 und 1980 und berichtet, dass Seywald ein Gedicht aus dem Jahr 1780 aus dem „Niedersächsischen Wochenblatt für Kinder“ [Anmerkung 37: Niedersächsisches Wochenblatt für Kinder, 1780, 3.Teil, Bremen] entdeckt hatte, das „die Problematik so treffend beschreibt“.
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Es folgt jetzt in dieser Fortsetzungsreihe der Abschnitt 9 der Dissertation von Dr. Reinhard Schlögl.
Kapitel 1: EINLEITUNG (Fortsetzung), Zitat:
1.8 Der Aussenseiter im Rahmen der Gesellschaft
R. Riedl vertritt die Ansicht: „Ein Aussenseiter wird durch seine Gesellschaft zum Aussenseiter. Sein Milieu macht ihn dazu. Wenn jemand eine Entdeckung macht, die beweisen soll, dass das bisherige Paradigma verändert werden muss, dann kann dieser Entdecker ja gar nicht von seiner wissenschaftlichen Gesellschaft, in der er sich befindet, als Entdecker gefeiert werden, sonst wäre „es“ ja den anderen auch schon aufgefallen; sondern er wird behandelt, wie jener schlechte Tischler, der den missglückten Tisch, den er gemacht hat, auf schlechtes Werkzeug zurückführt. Ihm wird gesagt: Wenn Sie uns er Paradigma verwendet hätten, dann wären Sie gar nicht erst in Schwierigkeiten gekommen. Sie verwenden offenbar ein anderes Paradigma (ein anderes Werkzeug)… kein Wunder, dass der Tisch, den Sie fabriziert haben, in unser Muster nicht hineinpasst! Das ist Soziologie der Wissenschaft. Das heisst, es gibt den Bund der Wissenschaftler, der festlegt, was Wissenschaft und Wissenschaftlichkeit ist und was nicht.“ [Anmerkung 28: R. Riedl in R. Schlögl (1988): „Aussenseiter der Wissenschaft“, Radiokolleg]
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